RUBIKON — Sag Nein!

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Sag Nein!

Wenn sich der Faschismus in neuem Gewand zeigt, bleibt uns nur eines — die Verweigerung.

von Rudolf Hänsel

Foto: Kirill Shashkov/Shutterstock.com

Was tun, wenn das durch eine Regierung verursachte Leid bedrängend wird? Der deutsche Regimekritiker und Schriftsteller Wolfgang Borchert fordert in seinem 1947 verfassten Manifest „Dann gibt es nur eins!“ die Mitmenschen dazu auf, die Teilnahme an künftigen Kriegen zu verweigern. Kurz darauf verstirbt der 26-Jährige an den Folgen schwerer Kriegsverwundungen.

Der erschütternde Prosatext war sein Vermächtnis.

Wir Gymnasiasten im Nachkriegsdeutschland fühlten uns durch dieses Manifest ein Stück weit wie befreit von drückenden Schuldgefühlen, die Söhne deutscher Soldaten zu sein. Wir hofften auf eine Zukunft ohne Krieg und Gewalt. Doch als Erwachsene haben wir versagt und Borcherts Vermächtnis nicht erfüllt:

Wir verweigerten weder die Teilnahme am völkerrechtswidrigen Krieg der NATO gegen Serbien im Jahr 1999 noch die Beteiligung an den Kriegen im Nahen und Mittleren Osten.

Heute bietet sich wieder die Gelegenheit, Widerstand zu leisten gegen die Tyrannei und den Krieg gegen uns Bürger. Werden wir dieses Mal auf die Mahnung des Dichters hören und uns den perfiden Plänen einer kriminellen globalen Elite verweigern?

Werden wir NEIN! sagen?

Der Autor hat Borcherts Originaltext einer Aktualisierung unterzogen.

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