Über Spiritualität und atmen durch die Hose. — clubderklarenworte

Von der Lust am Tragischen

Guten Abend liebe Leserin.
Guten Abend lieber Leser.
 

Wie smart ist der Humor von Loriot, Mr. Bean oder Monty Python? Wie tapfer blödelt sich Otto Walkes seit Menschengedenken durch unsere Synapsen. Wie treffend waren Pionten von Harald Schmidt. Wie breit grinst das Herz bei einem Standup der Gruberin? 

Die „Jerusalema Dance Challenge“ ist der komplette Gegenentwurf von erfrischenden Pointen oder auch nur der glücklichen Leichtigkeit des Seins. Diese „Challenge“ ist eine Veranstaltung, bei der man Menschen dabei beobachten kann, wie sich deren linke und rechte Gehirnhälfte gegenseitig ignorieren. 

Es handelt sich um so etwas ähnliches, wie ein „Let’sDance“ für Pflegepersonal und Krankenhausangestellte. Ein Socia-lMedia-Wettbewerb von Menschen, die offensichtlich zum gelangweilten Teil des Krankenhauspersonals gehören und deshalb vor SelfiePhones zum Schwachmaten-Sound tanzen müssen. Wenn Sie noch nie etwas davon gehört oder gesehen haben, herzlichen Glückwunsch! Belassen Sie es dabei, es ist unerträgliches fremdschämen was Sie ergreifen würde.

Egal ob #blacklivesmatter, #fridaysforfuture oder #wirmachen auf. Die Empathie – dazu sind nur wir Menschen fähig – verkommt zum Event, zur digitalen Kirmes. Ich beobachte das schon länger. Echte Anteilnahme wird in sozialen Medien einer Mitmach-Happeningkultur preisgegeben. 

Es ist aber auch verflixt!
Menschen, auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens, hinter der FFP2-Feinstaub-Maske, haben offenbar keine andere Wahl. Damit der Neocortex mit ausreichend Sauerstoff versorgt wird, müssen sie nun noch durch die Hose atmen. Leider reicht auch das nicht mehr für klares und selbstständiges denken. So greift „Jerusalema“ Raum. 

Schiller schrieb 1792 einen Aufsatz „Ueber den Grund des Vergnügens an tragischen Gegenständen“, Lessing und Goethe haben sich auch schon intensiv mit der „Lust am Tragischen“ beschäftigt. Nun, rund zweihundert Jahre, später gibt es mit den YouTube- und Facebook-Videos, sogar Plattformen für tragische Figuren! Rudeltanzende in Kliniken. 

Ich frage mich nicht nur, wie die Hüpfdohlen in dieser so dramatischen Pandemielage dazu Zeit finden, ich frage mich auch: „Wo kann man das Personal auf Werkseinstellung zurücksetzen?“ 
 

Spiritualität? Warum?

n diesem Newsletter möchte ich Sie auf einen sehr spannenden Text der Autorin Antje Maly-Samiralow aufmerksam machen. Sie publiziert zu den Themen Medizin und Wissenschaft. Im Club der Klaren Worte veröffentlicht sie in Erstveröffentlichung Interviews und Erkenntnisse zum Thema Spiritualität. Auf der Website habe ich heute den Artikel veröffentlicht. Hier können Sie diesen auch als PDF lesen. Ich denke, er könnte Ihnen in diesen Wochen und Monaten ein paar Einsichten gewähren. Ich wünsche Ihnen viel Lesevergnügen. Vielleicht suchen Sie auch mal nach den Büchern der Autorin im Internet. 

Da vermutlich am 26. September 2021 der 20. Bundestag der Bundesrepublik Deutschland gewählt wird, könnte Sie die Leserumfrage auf der Website interessieren. Sie ist natürlich nicht repräsentativ aber sie zeigt ein erstes Stimmungsbild. Als Leserumfrage kann sie eben ein Radar sein. Auf jeden Fall frei von Manipulation. Ich habe sie heute um 12:00 Uhr gestartet und werde Sie einige Wochen laufen lassen. Vielleicht möchten Sie Ihr Umfeld darauf aufmerksam machen und die Menschen bitten, dort einmal abzustimmen. So bekommen wir ein immer schärferes Bild. 

Sollten Sie das jüngste Video noch nicht gesehen haben, freue ich mich, wenn Sie dort vorbeischauen. Man muss die Meinung der Bauern nicht teilen, aber man sollte sie gehört haben. Das Video zeigt Ihnen wertneutral, was Sie in den TV-Sendungen der öffentlich-rechtlichen Kollegen nicht gesehen haben.

Und weil der Mensch auch was Leichtes braucht, gibt es heute Abend, wenn ich das Büro verlasse, Forelle. Nicht auf dem Grill, sondern auf die Ohren. Also „Die Forelle“, von Franz Schubert. 

Ach so, hier noch schnell ein wichtiges Formular für Sie. Vorab! Der Antrag auf Ihre Grundrechte.

Prost!

Ihr 

Markus Langemann

#denkeselbst
 

Wir arbeiten wirtschaftlich und politisch unabhängig. Nur so ist kritischer Journalismus möglich, der aktuell eine historische Chance bekommt. Wahre Unabhängigkeit im Journalismus setzt finanzielle Unabhängigkeit voraus. Der Club der klaren Worte ist ein pro bono Projekt der Langemann Medien GmbH, deren Geschäftstätigkeit im Bereich der Kommunikation fernab des Journalismus liegt. Wenn Sie den Club der klaren Worte unterstützen möchten, empfehlen Sie uns gerne in Ihrem Kreis. Zuwendungen fließen in Serverbetrieb, Hosting, grafische Gestaltung, Technikinvestition, Informantenhonorare, Kameraequipment oder Dienstleister. Vielen Dank.

Langemann Medien GmbH
Raffeisenbank Isar-Loisachtal eG IBAN:
DE05 7016 9543 0100 9017 84
BIC: GENODEF1HHS
Oder via PayPal.
Einfach auf das Logo klicken.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s