Kontrollstaat braucht Einzelgänger — S&G 7

wou. Der Hirnforscher Gerald Hüther warnt vor dramatischen Konsequenzen der Corona-Schutzmaßnahmen für die soziale und neurobiologische* Entwicklung von Kindern. Sie unterdrückten seit fast einem Jahr massiv ihre tiefsten Bedürfnisse wie z.B. Opa und Oma in den Arm nehmen, sich mit Freunden im Spiel messen oder die ersten Freundschaften pflegen. Dieser Zeitraum der Entbehrungen sei für ein siebenjähriges Kind etwa so lang wie zehn Jahre für einen siebzigjährigen Menschen, so Hüther. Das habe auch Veränderungen im Gehirn zur Folge. Wenn Kinder über eine längere Zeit gegen innere Bedürfnisse ankämpften, sei das Bedürfnis irgendwann nicht mehr spürbar. Das gelte auch generell für die Freude am Zusammensein mit anderen Menschen sowie am spielerischen Lernen. Durch die Schulschließungen und Kontaktbeschränkungen sei ihnen dieses wichtige Lernfeld genommen.

Hüther zeigt sich besorgt, dass in der Pandemie eine Generation junger Menschen heranwachse, welche die eigene Lebendigkeit als Kind nicht mehr erfährt.

Sie würden in ihrer Persönlichkeitsent-wicklung krass beschnitten und zu Einzelgängern.

Die Folge wäre Mangel an Beziehungsfähigkeit und Mitgefühl

.Genau diese Art Menschen braucht ein Kontrollstaat – Zufall?[3]

*Erforschung des Nervensystems mit den Methoden der Biologie

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