RUBIKON — Auf dem Hochseil

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Auf dem Hochseil

Schönheit gilt vielfach als entbehrliches Sahnehäubchen oder als konterrevolutionär ― das ist nicht wahr: Schönheit ist politisch.

von Isabelle Krötsch

Foto: Orla/Shutterstock.com

Die Dystopie wird vor unseren Augen Schritt für Schritt Wirklichkeit. Da tut es gut, die Werkzeuge des Geistes zur Befreiung aus den Fesseln des Systems zu reaktivieren.

Denn wir sind freie Menschen, und das System besteht aus Spielregeln, die ursprünglich dazu gedacht waren, Leben sinnvoll zu organisieren. So zumindest haben wir es in der Schule gelernt. Aber sind sie es wirklich? Friedrich Schiller steht noch immer auf dem Lehrplan im deutschsprachigen Raum. Aber spiegeln die gesellschaftlichen Strukturen wider, wofür er steht?

Der Grundsatz „Dem Schönen, Wahren, Guten” klingt im schulischen Kontext wie eine sinnentleerte Phrase. Doch wenn wir uns auf den Kern dieser Aussage besinnen, entfaltet sich ein dynamischer Prozess im Einklang mit der Natur, halten wir eine wirksame Waffe gegen die Spaltung in Händen. Im Lichte des „Schönen, Wahren, Guten” löst sich Zerstörerisches in Nichts auf. Ein Plädoyer für die Schönheit aus dem Geiste der Ganzheit.

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