Spahn: Sonderrechte für Geimpfte sind keine Sonderrechte

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) versucht sich heute auf der Bundespressekonferenz mit Wortzauberei. Lange führt er aus, welche Sonderrechte künftig für Geimpfte gelten sollen – um dann zu erklären, dass diese gar keine Sonderrechte seien. Die abenteuerliche Begründung dafür: Geimpfte sollten lediglich in vielem genauso behandelt werden wie Menschen, die einen tagesaktuellen Test vorweisen können. Eine solche Gleichstellung sei kein Sonderrecht, so Spahn. So könnten Geimpfte nach seinen Vorstellungen etwa ohne Test in Geschäfte, sie könnten ebenso nach Reisen auf Tests verzichten, und geimpfte Kontaktpersonen müssten nicht mehr in Quarantäne. Dies alles sei möglich, weil nach neuesten Erkenntnissen des Robert-Koch-Instituts die Wahrscheinlichkeit, dass Geimpfte andere Menschen ansteckten, noch geringer sei als die Wahrscheinlichkeit, dass negativ Getestete andere anstecken, so der Gesundheitsminister.

„Spahn gegen Sonderrechte für Geimpfte“, hatte tagesschau.de noch am 28.12.2020 als Titel vermeldet. „Viele warten solidarisch, damit einige als Erste geimpft werden können…

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