„Man blutet langsam aus. Das ist kein richtiges Leben“ – Sven Weber

Der Mensch - das faszinierende Wesen

Noch ist der Tank voll genug, damit ich nicht durchdrehe. Aber als Karl Lauterbach vor ein Paar Wochen sagte, dass der Lockdown wegen des mutierenden Virus noch lange andauern wird, habe ich sehr lange geheult.

Sven Weber, 23 Jahre, leidet seit seiner Kindheit an Einsamkeit.

An diesem Wochenende hat der Kölner Stadtanzeiger im beigelegten Magazin die Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf Menschen besprochen, die sich eh schon sehr einsam fühlen. Es soll inzwischen jeden Zehnten unter uns betreffen, d.h. 40 Millionen Menschen allein in Europa. In dem Artikel wird darauf hingewiesen, dass Vereinsamung zum früheren Tod führt. Ist diese Vereinsamung für sich die viel stärkere Epidemie, die wir ins rechte Bild rücken müssen, diesen Zustand unserer Gesellschaft viel stärker beleuchten?

Bild: fotografierter Ausschnitt des mehrseitigen Artikels ‚Löcher in der Seele‘, auf der Titelseite angekündigt mit ‚Epidemie der Einsamkeit‘, mit Sven Weber, 23 Jahre, einem der drei Interviewten.

Für diese Menschen kommt…

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