Biologische Waffen für verdeckte Kriegsführung — S&G 15

cam. Oberst Robert Kadlec, Bio-waffen-Experte und einer der Biowaffen-Inspekteure im Irak, beschrieb 1998 in einem internen Strategiepapier des Pentagon die Vorzüge von biologischen Waffen wie folgt: „Biowaffen unter der Tarnung einer räumlich begrenzten oder natürlich auftretenden Seuche zu nutzen, bedeutet für den Angreifer, den Einsatz glaubwürdig abstreiten zu können. Unter diesem Aspekt bieten Biowaffen größere Einsatzmöglichkeiten als Nuklearwaffen.“

Gemäß Kadlec wäre es also möglich, parallel zu einer auftretenden Krankheitswelle, biologische Waffen einzusetzen, ohne dass dies unmittelbar ersichtlich würde. So ließen sich ganze Volkswirtschaften destabilisieren.

Es wäre sogar denkbar, dass biologische Waffen nicht nur von Militärs, sondern auch von zivilen Einrichtungen eben wegen dieser Vorzüge verbreitet werden könnten. Solche Strategiepapiere werden nicht einfach nur geschrieben, zu gegebener Zeit möchten Machtstrategen diese auch zur Durchsetzung ihrer Agenda umsetzen.[3]

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