Terrorakte als Mittel zur Einschränkung der Bürgerrechte — S&G 15

pg. Im Februar 1993 ereignete sich ein Bombenanschlag in derTiefgarage des World Trade Centers. Bei dem bis dahin größten Terrorakt in den USA gab es 700 Verletzte.

Im März 1995 brachte der Vorsitzende im Justizausschuss des Senats, Joe Biden, einen Gesetzesentwurf ein, der dem Präsidenten im Falle eines großen Terroranschlages mehr Vollmachten geben sollte. Dieses Gesetz traf jedoch auf großen Widerstand. Nur einen Monat später gab es wiederum einen großen Terroranschlag auf das Regierungsgebäude in Oklahoma. In dem bis zu diesem Zeitpunkt tödlichsten Terroranschlag der USA starben 170 Menschen und ungefähr 1.000 wurden verletzt.

Auf der Welle der Terrorgefahrwurde nun Stimmung gemacht. Als im Jahr 2001 drei Gebäude des World Trade Centers durch Terroraktionen zusammenstürzten und über 3.000 Menschen dabei sterben mussten, war die Angst in der Bevölkerung so groß, dass sie die Einschränkung der Bürgerrechte und die Ausweitung der Vollmacht der Regierung akzeptierten.[2]

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