Vom Bio-Terror zum Pandemie-Terror — S&G 15

uh./iw. Auf Initiative der amerikanischen Regierung hin wurde 2001 die Global Health Security Initiative gegründet. Teilnehmerstaaten waren Kanada, USA, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Mexiko und Großbritannien.

Die WHO fungiert als technische Beratungsinstanz. Die Gründung dieser Initiative fußte auf der Behauptung, dass Saddam Hussein oder Osama bin Laden hochgefährliche Milzbranderreger in Briefen weltweit verschicken könnten und somit jede Regierung bedroht wäre.

Die Gesundheitsminister der Staaten trafen sich fortan regelmäßig. Nur ein Jahrspäter, 2002, stellte man fest, dass es große Gemeinsamkeiten in der Notfallplanung für Bio-Terror und Grippe-Pandemie gibt. Diese Szenarien wurden nun regelmäßig international koordiniert geprobt. So begannen2 002-2003 schon die Pandemievorbereitungen mit den Übungen „Global Mercury“ und 2005 die Übung „Atlantic Storm“. Nationale Führungskräfte betrachteten international koordiniert, wie sich Grenzschließungen, Quarantäne und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit in der Bevölkerung durchsetzen ließe.

In der aktuellen Corona-Pandemie sprechen die Politiker wie mit einer Stimme; man könnte meinen, dass ihr Maßnahmenkatalog nur eine Abarbeitung der Erkenntnisse dieser Übungen sei.[9]

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