»Führende Vertreterin der kriegsfreudigen Grünen« – Lafontaine rechnet mit Baerbock ab

Gegen den Strom

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Am Montag haben die Grünen ihre Co-Parteichefin Annalena Baerbock (vollständiger Name: Annalena Charlotte Alma Baerbock) zur Kanzlerkandidatin gekürt. Die links-grüne Mainstream-Journaille geriet ob dieser Meldung in höchste Verzückung und begann sofort, Baerbock zur politischen Heilsbringerin für Deutschland und Nachfolgerin von Angela Merkel im Kanzleramt hochzustilisieren. Doch in die Jubelstürme mischen sich erste Misstöne – und die kommen ausgerechnet von links.

Oskar Lafontaine, westdeutsche Ikone der Partei Die Linke und Oppositionsführer im saarländischen Landtag, lässt in einem am Mittwoch veröffentlichtenEintragauf Facebook kein gutes Haar an Baerbock. Die sei als Kanzlerkandidatin eine »führende Vertreterin der kriegsfreudigen grünen Partei.« Die »US-gesteuerten Grünen«, ursprünglich als eine Friedenspartei gegen die atomare Aufrüstung angetreten, hätten sich mit der vom damaligen Außenminister Joschka Fischer 1999 durchgesetzten Teilnahme Deutschlands am Militäreinsatz in Jugoslawien in eine Kriegspartei verwandelt. Diesen Kurs verfolge auch Annalena Baerbock. »Sie bejaht völkerrechtswidrige Kriege, weitere Aufrüstung, Waffenlieferungen, die Einkreisung Russlands durch die USA…

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