Helfen Sie uns: Käfighaltung jetzt beenden! — foodwatch

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n wenigen Wochen ist es soweit: Die EU-Kommission entscheidet, ob 300 Millionen Nutztiere in Europa weiter in Käfigen leiden – oder ob die Tierquälerei endlich ein Ende hat. Über eine Europäische Bürgerinitiative haben sich 1,4 Millionen Menschen für ein europaweites Verbot der Käfighaltung ausgesprochen. Darauf muss die Kommission nun reagieren. Mehrere EU-Kommissar*innen haben sich bereits für ein entsprechendes Gesetz ausgesprochen. Doch die Entscheidung muss einstimmig fallen – und steht wegen handelspolitischer Bedenken auf der Kippe. Schreiben Sie jetzt an Handelskommissar Valdis Dombrovskis und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und fordern Sie: besseren Tierschutz, auch in der Handelspolitik! Die Zeit drängt, die Kommission soll schon im Juni entscheiden!

Jetzt Aktion unterzeichnen!

Hallo
,Millionen Tiere leiden in Europas Landwirtschaft immer noch in engen Käfigen: Muttersauen, die ihr halbes Leben eingepfercht zwischen Metallstrangen verbringen, sodass sie sich nicht einmal umdrehen können; Legehühner, die ihre Flügel nicht ausbreiten können; oder Kaninchen, die zu Millionen in Drahtverschlägen dahinvegetieren. Vielleicht haben auch Sie die Europäische Bürgerinitiative für ein Ende der Käfighaltung in Europa vor mehr als einem Jahr unterzeichnet – neben dem Initiator, Compassion in World Farming (CiWF), hatten auch wir gemeinsam mit über 170 anderen Organisationen dazu aufgerufen. Die gute Nachricht ist: Weil die Initiative erfolgreich war, gibt es jetzt die Chance, dass sich das Leben für hunderte Millionen Tiere in Europa tatsächlich bessert! Denn nun müssen sich das Europäische Parlament und die Europäische Kommission mit der Initiative befassen. Die schlechte Nachricht ist: Die Kommission kann sich auch gegen eine (längst überfällige) Gesetzesinitiative entscheiden. Deshalb müssen wir jetzt noch einmal aktiv werden!

Zur E-Mail-Aktion!

Im Zuge einer Anhörung im EU-Parlament im April gab es bereits positive Reaktionen von mehreren Kommissar*innen. Gleichzeitig wird aber in Brüssel ein handelspolitisches Argument verbreitet, das Ihnen vielleicht bekannt vorkommt, wir hören es in Debatten um strengere Tierschutzregelungen immer wieder: Mehr Tierschutz in der EU würde automatisch zu mehr Billigimporten aus Ländern mit niedrigeren Standards führen. Damit wäre weder dem Tierschutz noch den Landwirt*innen gedient – das Tierleid würde einfach verlagert und die Landwirt*innen in der EU würden ihre Existenzgrundlage verlieren.

Doch dieses Argument verfängt nicht: Die EU kann nämlich bei der Welthandelsorganisation (WTO) durchsetzen, dass sie von allen Importeuren vergleichbare Tierschutzleistungen verlangen darf wie von den europäischen Landwirt*innen. Das hat sie in der Vergangenheit bereits erfolgreich getan. Nun kommt es darauf an, Handelskommissar Valdis Dombrovskis und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen davon zu überzeugen, dass die EU-Kommission diesen Weg jetzt geht: Deshalb wenden wir uns nun direkt an sie und fordern sie auf, klare Tierschutz-Importkriterien festzulegen und diese bei der WTO durchzusetzen. Der faire Umgang mit Europas Nutztieren und die Außenhandelspolitik der EU müssen kein Widerspruch sein! Bitte unterstützen Sie unsere Aktion jetzt mit Ihrer Stimme. Es ist dringend, denn die Kommission soll schon im Juni entscheiden!

Jetzt unterzeichnen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Herzliche Grüße
Ihr Matthias Wolfschmidt
Internationaler Strategiedirektor von foodwatch
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Impressum
Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg, Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.

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