Schlussfolgerungen — Russtrat

„Die neue Weltordnung: ‚Great Reset‘ oder ‚Global Concert‘?“

Erstens. Das Aufkommen der Projekte „Great Reset“ und „Global Concert“ deutet auf Versuche hin, Globalisierungsprozesse zu intensivieren, die auf das Ende der Geschichte und das Aufhalten der Entwicklung abzielen. Die Aufspaltung des Homo sapiens in zwei verschiedene Unterarten ist im Gange. Die obere, elitäre Schicht, die sich auf einige hundert aristokratische und oligarchische Familien und Vertreter der Wissenschaft beschränkt, erreicht eine bedeutende Erweiterung der physischen Existenz. Die Anzahl der Menschen der „unteren“ Schicht wird durch eine Reihe von Krisen, Epidemien, Kriegen usw. radikal reduziert.

Die Globalisierung wird als ein Werkzeug der Erosion und des Zusammenbruchs von Staaten und der Atomisierung von Identitäten gesehen, gefolgt von einer „Wiederzusammensetzung“ dieser Trümmer auf korporativer Basis zu einer neuen Gemeinschaft durch universelle wirtschaftliche Integration. Als Modell dieser Prozesse gilt die Aufteilung der Welt über Grenzen hinweg in eine „globale Stadt“ – ein System von Megalopolen-Agglomerationen, die durch moderne Kommunikationsmittel miteinander verbunden sind – und ein „globales Dorf“ – das Gebiet dazwischen, das in Chaos und Archaik versinkt. Mit der Ausbreitung der Segregation vertiefen sich die Widersprüche zwischen „Stadt“ und „Dorf“, was zur Entstehung und Eskalation von Konflikten führt.

Zweitens. Das Konzept der „sustainable development“ ist die Ideologie und Methode der kontrollierten globalen Veränderungen in die oben genannte Richtung und bildet den Trend, die Entwicklung durch Begrenzung des industriellen Fortschritts zu stoppen, getarnt als Kampf gegen Umweltverschmutzung und Klimawandel. Hinzu kommt die Verschleierung von bahnbrechenden Technologien und die Konzentration der Kontrolle über natürliche Ressourcen und Geburtenraten.

alles lesen … https://www.anti-spiegel.ru/2021/die-neue-weltordnung-great-reset-oder-global-concert/

Drittens. Die größte Herausforderung für das festgelegte System der Global Governance geht derzeit von dem raschen Zusammenrücken Russlands und Chinas aus. Das trägt dazu bei, das Gesamtpotenzial in Eurasien zu formen und die militärische, politische und wirtschaftliche Macht des kollektiven Westens auszubalancieren; die alternative Sichtweise Moskaus und Pekings auf „sustainable development“ und Global Governance insgesamt liefert die ideologische Grundlage dafür.

Dabei spielt das vom Westen abweichende Wertesystem Russlands und Chinas eine entscheidende Rolle. Die Projektion dieser Vorteile auf die moderne Etappe der menschlichen Entwicklung lässt erwarten, dass der Globalismus aufhört und in der Konkurrenz mit dem System der nationalstaatlichen Souveränitäten besiegt wird, was der wichtigste Inhalt dieses weltgeschichtlichen Moments ist.

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