Was war los in Sachsen-Anhalt? – Ungereimtheiten um die Landtagswahl am Sonntag

Gegen den Strom

Von Boris Reitschuster

Ein Gastbeitrag von Sönke Paulsen

Die Wahl in Sachsen-Anhalt gibt durchaus Rätsel auf, die abseits der allgemeinen politischen Kommentare zum Wahlausgang wenig Aufmerksamkeit haben. Ein Wählervotum „gegen Rechts“, wie es Reiner Haseloff darstellen möchte, sieht wohl anders aus.

Deshalb hier noch ein paar Punkte, in Bezug auf die Wahl, die aus der Sicht eines durchschnittlichen Menschenverstandes nicht plausibel wirken.

Wahlbeteiligung:

Die Wahllokale wurden wie üblich um 18 Uhr geschlossen. Gegen 16 Uhr lag die Wahlbeteiligung nach übereinstimmenden Medienberichten noch bei vierzig Prozent. Gegen 18 Uhr sollen es dann über sechzig Prozent gewesen sein – etwas weniger als die Wahlbeteiligung 2016. Zwanzig Prozent der Wahlberechtigten sind 360 000 Menschen. Die haben in den letzten zwei Stunden vor Schließung der Wahllokale noch schnell gewählt. Schwer vorstellbar, angesichts der komplizierten Zugänge zu den Wahllokalen während der Pandemie. Es hätte zwischen 16 und 18 Uhr riesige Menschenschlangen vor den Wahllokalen geben…

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