DIE KUNST, SICH SELBST ZU BESCHATTEN — nebadonia

Veröffentlicht von Antares | Jun 20, 2021   

geschrieben von Gary Z McGee auf Waking Times, übersetzt von Antares

„Betrachte dir jeden Pfad genau und bewusst. Dann frage dich diese entscheidende Frage: Hat dieser Weg Herz? Wenn er das tut, dann ist der Weg gut. Wenn er es nicht hat, dann ist er nutzlos.“ ~Carlos Castaneda

Die Kunst, sich selbst zu beschatten, ist eine rücksichtslose Form der Selbstüberwindung, die durch die Schriften von Carlos Castaneda populär wurde (er nannte es „sich selbst nachzustellen“ = „stalking the self“), der vom Yacqui-Schamanen Don Juan inspiriert wurde.

Der Beschatter braucht vier wesentliche Eigenschaften: Unbarmherzigkeit, Raffinesse, Geduld und Humor. Die Grundlagen der Kunst des Beschattens sind dreifach: Beschatten des Selbst, Beschatten der Welt und Beschatten des Unbekannten. Lass uns das aufschlüsseln …

Beschattung des Selbst:

„Sei schmelzender Schnee. Wasche dich von dir selbst.“ ~ Rumi

Beschatter sind Sucher. Sie sind unbarmherzige Entdecker. Wenn Beschatter sich selbst beschatten, beschatten sie inneres Wissen, die heilige Weisheit und verborgene Informationen. Sie sind auf der Suche nach dem goldenen Schatten, wo latente Kreativität unter Schichten von Schichten kultureller Konditionierung, religiöser Indoktrination und politischer Gehirnwäsche verborgen ist.

Wenn ein Beschatter sich selbst beschattet, ist er ein Jäger, der gnadenlos Co-Abhängigkeit, Schwäche und Feigheit aufspürt. Er / sie benutzt die Selbstbefragung wie Occams Rasiermesser, rasiert das Überflüssige weg, schneidet jahrelanges falsches Wissen weg, verlernt, was gelernt wurde, schwemmt die Gehirnwäsche fort und re-konditioniert die vorhergehende Konditionierung neu.

Ein Beschatter gräbt ein Loch kühn inmitten seiner eigenen Komfortzone. Er gräbt tief. Er gräbt weiter, hungrig nach etwas mehr, nach etwas, von dem er nicht weiss, was es ist. Er gräbt so lange, bis da nichts mehr zu finden ist als ein knurrender Abgrund, eine seelenerschütternde existenzielle Dunkelheit, die auf ihn eindrängt, die sein zerbrechliches Ego in eine Million kleiner Stücke zerschmettert.

Es ist auf dem Boden des Abgrundes, tief in der dunklen Nacht der Seele, mit seinem zerschmetterten Ego – erneut zusammengesetzt zu einem individuellen Werkzeug für weitere Erkundungen, wenn der Beschatter den Diamanten entdeckt, der im Rohmaterial seiner Seele verborgen ist: das Gold des Schattens…….

Quelle und weiter: https://transinformation.net/die-kunst-sich-selbst-zu-beschatten/

Ein Kommentar zu „DIE KUNST, SICH SELBST ZU BESCHATTEN — nebadonia

  1. Castaneda ist fein, für die Zeit der Pubertät. Als Anregung. Diejenigen die
    überdurchschnittlich angelegt sind, haben sich danach rasend weiter
    entwickelt. Wir wissen, allein schon auf Grund des ungeheuren Zuwachses
    an Erkenntnissen in der Psychologie, sehr viel mehr über die
    Möglichkeiten der persönlichen Selbstoptimierung. Castaneda, ein freundlicher
    Gruß aus den fernen Anfängen des Weges zur Gottähnlichkeit.
    Mag. Kubiczek
    Brüderliche Grüße an alle Hochentwickelten !!

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