Anders ist besser — ZEITPUNKT

Wir brauchen mehr Verrückte. Seht Euch an,
wohin uns die Normalen gebracht haben!

George Bernard Shaw

Liebe Leserinnen und Leser
Liebe Frau Linnenkohl

Vor einer Woche haben wir Sie aufgefordert, uns Geschichten zu erzählen und Tipps zu vermitteln, wie Sie Ihren Rhythmus brechen.

Die Aufforderung hat nicht nur ein bemerkenswertes Echo ausgelöst, sondern auch bei uns  persönlich einiges in Bewegung gebracht. Dazu meine ersten Erkenntnis zum Kollateralnutzen, die Dinge einfach mal anders zu machen.

Das Echo von Ihnen erfolgte in zwei Kategorien: Tipps und Vorschläge, was man alles mal ganz anders machen kann. Diese werden wir gliedern und portionenweise veröffentlichen. Originelle Geschichten über konkrete Erlebnisse, wie es einem ergehen kann, wenn man seine Muster bricht. Auch diese erscheinen redigiert zwei bis dreimal pro Woche.
Die zuständige Redaktorin Nicole Maron ist beeindruckt vom Echo und freut sich auf weitere Hinweise und Geschichten: redaktion@zeitpunkt.ch, Betreff «heute anders»

Ich wünsche Ihnen viel Inspiration mit sich selber und bleibe

mit herzlichen Grüssen

Christoph Pfluger, Herausgeber

 
Als langjähriger Freund und Bewunderer des Tanztheaters Rigolo möchte ich Sie auf die neuste Produktion dieser kleinen familiären Truppe hinweisen: Sospiri – das Seufzerchen.
 


Drei junge Frauen tanzen und balancieren sich durchs Leben, bis zu einem atemberaubenden Ende. Dann darf auch das Publikum den Seufzer der Erleichterung ausstossen. Rigolo gastiert mit Sospiri vom 24. Juni bis 25. Juli in Zürich auf der Brache Guggach.

In 13 Akten erzählt Sospiri die verspielte und bedrohliche Geschichte von drei Frauen auf der Suche nach ihrem Platz auf dieser Welt. Im  letzten Akt entsteht ein sechs Meter hohes Mobile, die phänomenale und preisgekrönte «Sanddornbalance».

Rigolo leidet wie alle Künstler und Truppen unter den weiterhin geltenden Massnahmen. Für die Zuschauer hat dies zumindest den Vorteil, dass man den Spektakel nicht in einem Gedränge geniessen muss, dafür unter gut gelaunten Zeitpunkt-Leserinnen und Lesern

Der Zeitpunkt hat mit Rigolo nämlich eine Aktion vereinbart. Zeitpunkt-Leserinnen und Leser erhalten die Tickets für die Vorstellungen von Donnerstag 24. bis Sonntag 27. Juni zu einem Rabatt von 50 Prozent. Die Bestellung erfolgt anstatt über die online-Buchung ausschliesslich über diese eMail.

Die normalen Preise: Fr. 40.–/Erw., Fr. 29.-/Student, Fr. 20.–/Kinder. Weitere Infos: https://rigolo.ch
32 Wege durch und aus der Corona-Krise.
In diesem Buch erzählen 32 Protagonisten von ihrem Weg in der Corona-Krise. Sie haben erkannt, dass diese Krise nicht nur Sache der Experten ist, sondern ein Weckruf zur individuellen Verantwortung. Ihre Abweichung vom Mainstream hat sie alle etwas gekostet: die Anstellung, Freunde oder die gesellschaftliche Zugehörigkeit. Und zugleich haben sie viel gewonnen: Mut, Selbstsicherheit, eine Aufgabe – und neue Freunde.
Prisca Würgler (Hrsg): Unser Jahr unter Corona – ein Blick in 32 Tagebücher. edition Zeitpunkt, 2021. 104 Seiten, Fr. 15.00.-/€ 15.00.- (Bestellung)
Neu im Zeitpunkt-Infoportal   Autarkes Wohnen auf kleinstem Raum  NICOLE MARON Das europäische Stromnetz ist fragiler, als allgemein bekannt ist. Erst vor kurzem wäre beinahe auf dem ganzen Kontinent das Licht ausgegangen. Der Wunsch nach energietechnischer Unabhängigkeit, aber auch das ökologische Bewusstsein bringen immer mehr Menschen dazu, sich für alternative Wohnformen wie Minihäuser zu interessieren. Diese sind nicht nur autark, sondern auch leicht abzubauen und an einen neuen Standort transportierbar.
 
Die Corona-Politik – der grösste Kunstfehler der Geschichte REDAKTION Die Schäden der Massnahmen sind so ungleich verteilt, wie bei keiner Katastrophe zuvor, sagt Jens Berger von den «Nachdenkseiten» in seinem «Schwarzbuch Corona»  

Zum Glück  REDAKTION Wenn man die Zeitung liest, Nachrichten schaut oder durch die Sozialen Netzwerke scrollt, wird man manchmal fast erschlagen von schlechten Nachrichten. Verschiedene Online-Projekte wollen diesem Negativtrend entgegenwirken und publizieren nur «Good News» – Nachrichten, die Hoffnung aufblühen lassen.
 
Hoffnung ist eine Vorstellung ANDREAS BEERS Nur durch die sinnvollen Tat im Hier und Jetzt, schaffen wir den Boden auf dem die Früchte der Zukunft gedeihen können. Die Hoffnung ist wie ein gesattelter Gaul, der nie geritten wird.
Chapeau! – für Carola Rackete NICOLE MARON  Ende Mai wurde das Verfahren gegen die deutsche Kapitänin und Aktivistin Carola Rackete eingestellt. Sie wurde 2019 verurteilt, weil sie gegen den Willen der  italienischen Regierung Geflüchtete aus Lybien aufs europäische Festland gebracht hatte. Ihr Fall hat internationale Kontroversen ausgelöst und die Diskussion über die Seenotrettung neu entfacht.  

Ein Buch wie ein Leuchtturm: «Falsche Pandemien» von Wolfgang Wodarg CHRISTOPH PFLUGER Wer sich gegen die Herrschaft der Angst wappnen will, findet hier Argumente und Überblick. Wolfgang Wodarg schreibt gleichzeitig aus persönlicher Erfahrung, wissenschaftlicher Erkenntnis und politischem Durchblick.  

Fürs Tennisspielen verurteilt  NICOLE MARON Zwölf der Klimaaktivistinnen und -aktivisten, die in den Räumlichkeiten der Credit Suisse Tennis gespielt haben, wurden vom Bundesgericht schuldig gesprochen. Die Dringlichkeit der Klimakrise wurde dabei explizit ausser Acht gelassen. Nun kommt der Fall vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg.


Rohstoffpreise und Inflation: Schuld ist BlackRock, nicht China CAROLINE HARTMANN Die am 11.6. veröffentlichten neuen Zahlen des US-Arbeitsministeriums zeigen die höchste Inflationsrate seit 2008. Die weltweiten Lebensmittelpreise stiegen im Jahresvergleich um fast 40 Prozent. Der nächste Winter könnte für viele Menschen hart werden.


Wie weiter nach der Abstimmung?
REDAKTION 40 Prozent Ablehnung für das Covid-19-Gesetz ist gleichzeitig ein Erfolg und eine Niederlage. Christoph Pfluger, Initiant des Referendums, schlägt eine Landsgemeinde vor, um aus dem Widerstand zu kommen und sich über gemeinsame konstruktive Ziele zu einigen.


Meins ist auch deins 
REDAKTION Schleifmaschinen, Sport- und Gartengeräte, Hochdruckreiniger oder Fahrzeug-Anhänger: Bereits über 40‘000 Schweizerinnen und Schweizer teilen sich über die Online-Plattform Sharely eine Vielzahl von Produkten, die in der Regel teuer in der Anschaffung sind und meist nur wenige Male im Jahr gebraucht werden.


800’000 Personen in der Schweiz sind elektrosensibel
REBEKKA MEIER, SCHUTZ VOR STRAHLUNG Verrückt: Es gibt mehr Elektrosensible als Corona-Infizierte. Aber für ihren Schutz wird noch wenig getan. Der 16. Juni ist der «internationale Tag der Elektrosensibilität». Der Verein Schutz vor Strahlung hofft, dass der Bundesrat die angekündigte «umweltmedizinische Beratungsstelle für nicht-ionisierende Strahlung» bald einrichtet.
Hinweise
 
Sarah El Bulbeisi: Tabu, Trauma, Identität – PalästinenserInnen in Deutschland und in der Schweiz.
Veranstaltung des Café Palestine. Sonntag, 27. Juni 2021    
Türöffnung 17.30 h   Beginn 18.00. Quartierzentrum Bäckeranlage   Hohlstr. 67, 8004 Zürich. Infos

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