Die schnellste Hilfe kommt von Freiwilligen — S&G 31

bri. 20.45 Uhr kam das letzte Signal des Wassermesspegels Altenahr. Danach wurde er von den Wassermassen weggespült. Erst 23.09 Uhr gab es einen Evakuierungsaufruf vom Krisenstab.

Zu spät:

Bis zu diesem Zeitpunkt starben 132 Menschen, weitere74 werden vermisst. „Keine Polizei“, sagt die Augenzeugin Marion Lehmann, „keine Sirene, keine Information“. So saß sie ohne Strom in ihrem Haus. Sie verständigte sich mit den Nachbarn per Taschenlampe und hörte die Ahr gegen ihr Haus donnern.Während die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung von Anfang an enorm war, blieb die offizielle Hilfe tagelang aus. Eine Ärztin baute in der Aloisius-Grundschule in Ahrweiler ein Hilfezentrum auf. Es wurden täglich bis zu 1.000 warme Essen ausgegeben. Dort wurden auch 700 Feuerwehrleute versorgt, die eine Wochelang den Helfern tatenlos zusehen mussten, einfach weil sie keinen Einsatzbefehl bekommen hatten.[4]

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