Gesundheitsfürsorge –gesund für wen? — S&G 32

wou. Im Jahr 2016 begann in Deutschland die Debatte über die Ausdünnung der Krankenhauslandschaft, die an der Basis von Anfang an umstritten war. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina legte ein Diskussionspapier „Zum Verhältnis von Medizin und Ökonomie im deutschen Gesundheitssystem“ vor. Zur Sicherung der Qualität und der Effizienz sollten „viele kleinere ältere Krankenhäuser durch wenige neue ersetzt“ werden. Gemeint sind technisch hochmodern ausgestattete Häuser mit der Möglichkeit zu „lukrativen“ Operationen.

Dar-aufhin blies im Juli 2019 die Bertelsmann-Stiftung mit der Studie „Zukunftsfähige Krankenhausversorgung“ in dasselbe Horn wie die Leopoldina. Beide scheinbar voneinander unabhängig erschienene Studien wurden von demselben Experten, Prof.Dr. med. Reinhard Busse, erstellt.

Busse ist deutscher Wissenschaftler und Universitätsprofessor für Management im Gesundheitswesen an der Fakultät Wirtschaft und Management der Technischen Universität Berlin und Verantwortungsträger in weiteren Bereichen für Gesundheitsforschung und Gesundheitspolitik.

Ein Schwergewicht alsomit viel Einfluss und ökonomischen Interessen, die sich jedoch eindeutig gegen die Bedürfnisse der Basis und des Volkes richten.[4]

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