Kinderhilfswerk willPornografie etablieren — S&G 32

mse./avr. Ein weiterer Vorstoß, Pornografie zu etablieren, kommt ausgerechnet von dem UN-Kinderhilfswerk UNICEF.

In ihremBericht* forderten sie von den Mitgliedstaaten, Kindern den Zugang zu wichtigen „Sexualaufklärungsmaterialien“ nicht durch eine Altersbeschränkung zu verwehren.

Es verletze schließlich die Kinderrechte, so die verheerende Argumentation von UNICEF. Zudem bestehe die Gefahr, dass Inhalte zu schnell als„pornografisch“ gewertet würden, was vor allem die LGBT-Aufklärung betreffe.

Die fachliche Ansicht von Kinderärzten und Psychotherapeuten über die Schädlichkeit von Pornokonsum für Kinder wurde in diesem Bericht von UNICEF regelrecht zerlegt. Dabei warnen Fachstimmen, dass Pornografiekonsum zu Ängsten und falschen Vorstellungen von Liebe und Sexualität führe. Die Beziehungsfähigkeit leide, was ein hohes Suchtpotential in sich berge und ein erhöhtes Risiko für sexuelle Gewalt darstelle.

Eine gesunde psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen muss als extrem gefährdet angesehen werden. Das Zentrum für Familie und Menschenrechte kritisiert den inzwischen verschwundenen UNICEF-Bericht scharf und schreibt dazu: „Das letzte, was Kinder brauchen, ist eine milliardenschwere UN-Agentur, die zum Schutz der Kinder ge- schaffen wurde, und die ihnen jetzt erzählt, dass Porno okay ist.“[2]

*Digital Age Assurance Tools and Children’s Rights Online across the Globe

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s