Regierung gefährdet kindliche Entwicklung — S&G 32

abu./sem. Durch das Corona-bedingte Homeschooling eröffnen sich der gegenwärtig vorangetriebenen Digitalisierung neue Wege über Schulen bis hinein in die Kinderzimmer. Die rasante Entwicklung im Zugang zu neuen Lern- und Lehrmöglichkeiten birgt jedoch auch Gefahren in sich.

In vielen Grundschulklassen Deutschlands wurden Videokonferenzen im Distanzunterricht gehackt und Kinder pornografischen Bildern oder Filmen ausgesetzt. Zahlreiche Fachstimmen warnen schon lange eindringlich vor der gefährlichen digitalen Überflutung durch Pornografie und der damit einhergehenden verhängnisvollen Störung der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung. Dennoch wurden seitens des Bildungssystems bzw. der Regierung weder im Vorfeld noch nach Bekanntwerden der Hackerangriffe entsprechende technische und pädagogische Schutzmaßnahmen veranlasst.

Im Gegenteil, die Regierung treibt die Digitalisierung weiter voran, obwohl allein die Duldung des Zugangs zu Pornografie laut § 184 StGB* bereits eine Straftat darstellt.

Wie passt das zusammen? Das lässt kein ernstes Interesse am Kinderschutz erkennen, wohl aber die unweigerliche massive Umsatzförderung für Microsoft und Co.[1]

*Nach § 184 StGB ist das Anbieten, Über-lassen oder Zugänglichmachen von pornografischen Inhalten an Personen unter 18 Jahren ein Straftatbestand. Dieser wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

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