Kampagne #StopptTierleid: Unsere politische Arbeit hat begonnen! — wtg

vergangene Woche informierten wir Sie bereits über unsere Petition, mit der wir im Rahmen der Kampagne »„Stoppt Tierleid in den sozialen Netzwerken“ die rechtlichen Grundlagen für ein Verbot der Darstellung und Verbreitung grausamer Gewalttätigkeiten gegenüber Tieren im digitalen Raum erwirken wollen„Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer 1. einen Inhalt (§ 11 Absatz 3), der grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen, menschenähnliche Wesen oder Tiere in einer Art schildert, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt oder die das Grausame oder Unmenschliche des Vorgangs in einer die Menschenwürde verletzenden Weise darstellt, a) verbreitet oder der Öffentlichkeit zugänglich macht, (…).“ Das ist unser Vorschlag der Novellierung des § 131 StGB (Strafgesetzbuch), in dessen Folge unsere Forderung umgesetzt wäre. Mitten im Wahlkampf zur Bundestagswahl am 26. September 2021 bringen wir dieses Anliegen jetzt bei den Politikerinnen und Politikern ein: „Werden Sie sich in der nächsten Legislaturperiode im Bundestag für
ein Verbot der Darstellung von grausamen Gewalttätigkeiten gegenüber Tieren einsetzen, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung ausdrücken?“
lautet unsere Frage, die aktuell in den Postfächern der Spitzenkandidierenden der Bundestagswahl und einiger Mitglieder des Bundestages, darunter vor allem tierschutz-, rechts- und netzpolitische Sprecherinnen und Sprecher, auf Beantwortung wartet.
kampagne-entwurf-politik-bundestagswahl
Unsere ersten Anfragen sind dabei der Startschuss unserer intensiven politischen Kampagnen-Arbeit: Wir werden in den kommenden Wochen und Monaten die Akteurinnen und Akteure umfassend informieren und die Notwendigkeit der Gesetzesänderung verdeutlichen. Denn die Verantwortlichen müssen erkennen, dass die bisher uneingeschränkte und ungefilterte Darstellung schwerster Gewalttätigkeiten gegenüber Tieren eine offensichtliche Gefahr darstellt – nicht nur für die Tiere und deren Schutz weltweit. Wird der Missbrauch oder das Misshandeln von Tieren erst gesellschaftsfähiger, kann dies in einen erheblichen Rückgang bei der Erkennung und demzufolge auch bei der Meldung von Tierleid münden. Zudem herrscht wissenschaftlicher Konsens über die Tatsache, dass Tierquälerei die Vorstufe zur Gewalt gegenüber Menschen ist. Es wird sich zeigen, welche Partei oder welche Abgeordneten die Bedeutung des Themas erkennen und für ein Verbot der Darstellung von grausamen Gewalttätigkeiten gegenüber Tieren einstehen werden. Liebe Sylvia Linnenkohl, seien Sie versichert: Wir werden alles geben, um das Thema auf die politische Agenda zu setzen. Dabei können Sie uns helfen: Falls noch nicht geschehen, unterzeichnen Sie bitte unsere Petition, mit der wir uns an die Spitzenkandidierenden der Bundestagswahl und Mitglieder des Bundestages richten: https://welttierschutz.org/petition-strafgesetzbuch.

Teilen Sie die Petition bitte in Ihrem Netzwerk.
Sie können dazu folgenden Text kopieren und in Ihr Profil oder Messengerdienst einfügen: #StopptTierleid: Ich fordere mit der Welttierschutzgesellschaft die Spitzenkandidierenden der Bundestagswahl und Mitglieder des Bundestages auf: „Setzen Sie der uneingeschränkten Darstellung von grausamen Gewalttätigkeiten gegenüber Tieren auf Plattformen wie sozialen Netzwerken ein Ende: Ergänzen Sie den § 131 StGB um die Tiere!“ Bitte unterschreibt: https://welttierschutz.org/petition-strafgesetzbuch. Gehen Sie in die Diskussion, stärken Sie das Anliegen und unsere gemeinsame Forderung. Informieren Sie sich dazu bitte auch in unseren Hintergrundartikeln zum Thema. Hier finden Sie nochmals alle Informationen zur Kampagne „Stoppt Tierleid in den sozialen Netzwerken“: https://welttierschutz.org/stoppt-tierleid/. Und hier lesen Sie alles über unsere politische Forderung und den Wirkungsbereich des § 131 StGB: https://welttierschutz.org/stoppt-tierleid/strafgesetzbuch/. Selbstverständlich halten wir Sie über die Geschehnisse im Rahmen unserer Kampagnen-Arbeit auf dem Laufenden. Mit herzlichen Grüßen und Dank für Ihr Engagement
Ihr Team der Welttierschutzgesellschaft
Stärken Sie unsere Arbeit! Als Fördermitglied und mit bereits 5 Euro im Monat ermöglichen Sie uns die Arbeit zum Schutz der Tiere weltweit – sowohl im Rahmen der Kampagne in Deutschland als auch durch unsere Tierschutzprojekte in mehr als 25 Ländern weltweit. Jetzt aktiv werden
Welttierschutzgesellschaft e.V.
Reinhardtstr. 10
10117 Berlin Tel.: +49(0)30 – 9237226-0
E-Mail: info@welttierschutz.org
Spendenkonto
IBAN: DE38370205000008042300
BIC: BFSWDE33XXX
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