Das Mantra des Bedarfs an privaten Geldern und an besserer Effizienz — S&G 33

hm. Die Neunziger des letzten Jahrhunderts gelten als der Höhepunkt des Neoliberalismus. Wie der klassische Liberalismus strebt er eine freiheitliche, marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung an, lehnt jedoch staatliche Ein-griffe in die Wirtschaft nicht ganz ab, sondern will sie auf ein Minimum beschränken. So entwickelte sich eine wachsende Rolle der Konzerne und ein Abbau staatlicher Vorschriften und Normen.

Das Mantra, dass private Unternehmen bei Entscheidungsfindungen unbedingt einbezogen werden müssen, wird zur Manipulation der öffentlichen Meinung ständig wiederholt.

Angeblich würden deren private Finanzmittel gebraucht, und sie würden effizienter agieren. Es wird suggeriert, man fände so schnellere und bessere Lösungen.[4]

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