Das Pandemie-Gespenst – Eine zeitgeistige Analogie

Der Mensch - das faszinierende Wesen

Hexenverbrennung 1587
dargestellt in der Wickiana

Wie noch auf jede Notzeit notwendig auch eine Zeit der Not folgen muss, nach dem Schwunggesetzen des ehernen Pendels in der Faust des Geistes der Geschichte, so war auch nach den Verheerungen während jenes Krieges, welchen die Späteren auf dreißig Jahre beschränkt erachteten, und der doch für seine Zeitgenossen wie lebenslänglich erfahren wurde, mit dem diplomatischen Friedensschluss noch lange nicht der Frieden ins Land gekommen.

Und was an Rohheit nicht von fremden Landsknechten auf die Dörfer gebracht worden war, hat der Mensch noch je im Eigenbau zur Selbstversorgung hervorgebracht.

Wohl kein Marktflecken, in dem nicht ein schauerlicher Richtplatz vom Wahn des Misstrauens des Menschen gegen sich selbst Zeugnis ablegen könnte. Nicht Weib noch Kind, nicht Mann und Vieh, konnte sicher sein, dass der Brandpfahl, dem heute ein Opfer zugeführt wird, nicht morgen schon ihm selbst bestimmt werden konnte.

Aus den Chroniken jener Zeit ragt…

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