Der Verschwörer — clubederklarenworte

Am Vorabend einer historischen Wahl

Guten Tag, liebe Leserin,
guten Tag, lieber Leser,

über diesen Newsletter-Nachrichtenkanal haben Sie einige Tage keine Post vom Club erhalten.
Der Grund ist die überbordende Informationslage und die akribische Arbeit an Veröffentlichungen. Das vor zweit Tagen veröffentlichte Video mit exklusiven Informationen zur weltweit ersten „Netzwerkdokumentation“ kennen Sie vielleicht schon. Es bekommt gerade sehr viel Aufmerksamkeit im Land.

Die Produktion des Filmes „Der Verschwörer“, hat viel Zeit und Aufmerksamkeit in den letzten Wochen verschlungen. Am Freitagabend war Premiere. Sollten Sie ein Vorverkauf-Ticket zwar gelöst, dann aber doch am Abend die Gesellschaft Ihres bärtigen Barkeepers vorgezogen haben, kann ich das verstehen. Jene Abende gehen immer vor!
Wenn Sie Ihr bereits vor längerer Zeit gekauftes Ticket erst heute oder in den nächsten Tagen lösen möchte,dann bitte nur über diesen Link unten. Geben Sie einfach Ihren Code ein.Über den Button „Zum Film“ können Sie aber auch jetzt noch erstmals ein Ticket erwerben.

Zum Film

https://service.video.taxi/embed/P0fgsrHsu0n7

Der Film ist unabhängig produziert und finanziert. Dieses Format ist neu und einzigartig, da es sich nicht um eine klassische Dokumentation, vielmehr um ein ausführlich dokumentiertes Gespräch handelt. Sollten Sie uns ein positives Feedback geben, betrachten wir diese Form der journalistischen Arbeit nach dem Piloten „Der Stachel“ als Auftakt für eine Reihe von Interviews. 

Neugierig und ergebnisoffen möchten wir uns Menschen nähern, die, bekannt oder unbekannt, in der Öffentlichkeit umstritten oder außergewöhnlich erscheinen. Wir möchten Fragen stellen und hinterfragen, möchten den Menschen Raum geben, damit Sie sich eine eigene Meinung über deren Positionen oder dessen Bild in der Öffentlichkeit erlauben können. Das ist neu, spannend und besonders, weil wir diese Menschen eben nicht in einer „klinischen Studiosituation“, sondern in ihrem persönlichen Umfeld, der Arbeitsstätte oder dem Wohn- und Freizeitort, zu einem Gespräch bitten.

Die neuen Medien bieten neben zu kritisierenden Entwicklungen auch den wunderbaren Vorteil, nicht auf inhaltlich limitierende Sendeplätze oder Sendezeiten angewiesen zu sein – eine neue und hohe Qualität für politische, gesellschaftliche und kulturelle Anstöße zu Diskursen.

So hatten wir bei dem hier zu sehenden Film auch Angebote, ihn gemeinsam mit einem TV-Sender zu produzieren, was den Vorteil seiner abgesicherten Finanzierung mit sich gebracht hätte. Allerdings wäre dies mit den großen Nachteilen verbunden gewesen, sich auf eine vordefinierte Länge des Films, den zur Verfügung gestellten Sendeplatz, die redaktionelle Führung des Senders sowie auf eine weniger aufwendige Produktion einlassen zu müssen.

Das hat eben Auswirkungen auf den von der Redaktion geführten Inhalt. Wir hätten dem redaktionellen und ästhetischen Leitmotiv des Senders entsprechen müssen.

Das ist die „alte Welt“ des Journalismus, gegen die sich Rainer Spix und ich entschieden hatten. Wir möchten Sie unabhängig informieren. Vielleicht schätzen Sie das ja. Schreiben Sie mir gerne Ihr Feedback persönlich, damit wir lernen und uns verbessern können oder kommentieren Sie gerne hier mit der Community .
 

Weil wir am Vorabend einer historischen Bundestagswahl stehen, auch kurz der Hinweis von einem Experten aus Berlin. Die Wahlbeobachtung ist ein Jedermannsrecht. Dazu gibt es keine Auflagen. Der Wahlakt im Wahllokal darf allerdings nicht beeinträchtigt werden. 

Ich zitiere hier den Bayerischen Rundfunk von seiner Website BR24. Das diesem Zitat vorausgehende politische Framing auf der Seite des Bayerischen Rundfunk, übernehme ich nicht. Ich extrahiere für Sie nur die Fakten. „Wahlbeobachter dürfen kommen und gehen wie sie möchten, sie müssen sich weder anmelden noch ausweisen. Selbst Personen, die nicht wahlberechtigt sind, dürfen in die „Wahlräume“, wie die Wahllokale offiziell heißen. Wer will (…), kann also schon um acht Uhr morgens, noch vor der ersten Stimmabgabe, kommen und nachschauen, ob die Wahlurnen verschlossen sind. Und bleiben dürfen die Beobachter bis zum Schluss.  Selbst während der vielzitierten Schließung der Wahllokale dürfen alle Anwesenden, also auch Beobachter, im Raum bleiben. Die Schließung um 18 Uhr bedeutet lediglich, dass Wähler, die danach zum Wahlraum kommen, nicht mehr zur Stimmabgabe zugelassen werden. Die Türen der Wahlräume werden allerdings von vielen Wahlleitern um 18 Uhr symbolisch auf- und zugemacht. Wahlbeobachter dürfen auch das kritisch beobachten, von innen oder von außen. Wahlbeobachter dürfen nicht stören Das oberste Gebot für alle im Wahlraum: Das Kreuzchenmachen ist geheim. Die Wähler gehen allein in die Wahlkabine und stimmen geheim ab. Wahlbeobachter dürfen auch sonst nicht stören. Der Wahlleiter darf jederzeit bitten, einen gebührlichen Abstand von etwa zwei Metern zu Wählern und Wahlhelfern einzuhalten. Das galt und gilt unabhängig von Corona. Bild- und Tonaufnahmen sind nur angemeldeten Pressevertretern erlaubt.  Auch der Einblick in das Wählerverzeichnis oder sonstige Unterlagen der Wahlhelfer ist nicht gestattet. Die eigentlichen Ergebnisse der Wahl aber dürfen von jedem notiert werden. Wenn Wahlbeobachter sich nicht an diese Regeln halten oder wenn die Zahl der Anwesenden den Ablauf der Wahl beziehungsweise der Auszählung stört, darf der Wahlleiter Beobachter aus dem Raum weisen.“  
Zum Ende dieses Newsletters zwei Leseempfehlungen. Dr. Axel Pajunk schreibt hier einen Kommentar über den Tatort Idar-Oberstein und Peter Löcke eine wunderbare Glosse

Nietzsche war auch Barträger, womit wir wieder am Anfang dieses Newsletters wären. Davon abgesehen, Bärte sind en vogue. Es gibt sogar unter einigen Frauen – neben dem bekannten – nun auch den „Bartneid“. Wie hörte ich doch jüngst eine Frau neben mir zu einer anderen Theken-Schönheit sagen: 
„Im nächsten Leben werde ich ein Mann. Dann kann ich mir beim Rasieren ins Gesicht sehen.“

Ihr 

Markus Langemann

PS:  Heimkino hat ja auch einen Vorteil. Der Sitznachbar bittet Sie nicht kurz Hut, Schal, Mantel und Popcorn zu halten, um dann zu beginnen mit Strickjacke und Pullover seinen Platz auszupolstern.
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