Gedankenschau

Gottes Liebling, Mensch

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Der Gedanke: „Es gibt nichts zu fürchten.„*, sagt nicht, dass ich mich nicht fürchten soll. Der Gedanke weist lediglich auf die Wahrheit hin, also dass es nichts zu fürchten gibt. Jetzt, und das Morgen gibt es nicht, weil das Leben nur im Jetzt Ist und Sein kann. In der Bibel steht zwar zigmal geschrieben: „Fürchtet Euch nicht.“, doch kann man dies gar nicht glauben, beziehungsweise verstehen, solange man sich nicht dessen gewiss ist, dass es nichts zu fürchten gibt.
Würde ich einem kleinen Kind sagen, dass es nichts zu fürchten gibt, täte es dementsprechend in die Welt schauen, mit Augen, die keinesfalls nach dem Furchtbaren suchen. Alles wäre einfach da und in keiner Weise furchteinflößend. Teile ich jedoch mit dem Kind all meine Ängste, wird es ein furchtsames werden, weil ich das Reine in ihm in derselben Weise, mit den selben Gedanken begrenzt habe, wie in mir.

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