„Können Sie erahnen, welche Gedanken da in einem aufkeimen?“ — clubderklarenworte

Brief an den Herausgeber

Guten Abend, liebe Leserin,
guten Abend, lieber Leser, wenn man in diesen Tagen versucht, verantwortungsvoll, besonnen, klar und demütig statt demagogisch zu publizieren, dann ist das nicht nur herausfordernd, sondern auch sehr oft berührend; was ein weiteres Mal herausfordert. Es sind die sehr persönlichen Zuschriften, die Schilderungen über die Innenansichten einer nunmehr gespaltenen Lebensgemeinschaft, Freundschaft, Gruppe, Gesellschaft.  Es sind die um Worte ringenden Leserinnen und Leser, denen es schwerfällt, die Unfassbarkeit zu verfassen. Menschen fühlen sich eingekesselt in ihren Lebensräumen, umzingelt von durch Angst und Aggression zerfressene Zombies, wie ihnen scheint, die sie ob ihrer Freundlichkeit und Empathie doch einst ein Leben lang liebten und unter dem Weihnachtsbaum vor 365 Tagen noch herzten.  Familie. Freunde. Nachbarn. Kollegen. Sie waren. Der Leidensdruck steigt und mit ihm der Blutdruck. Die Mauer kommt zurück ins Land.  Nein, es sind dieses Mal viele Mauern. Um Herzen, um Hirne, durch Betten. Die wenigen intellektuellen Abrissbirnen scheinen in Lieferketten festzuhängen oder sind selbst schon matschig.   Ich veröffentliche hier einen kurzen Brief aus einer Hundertschaft von Zuschriften. Er mag Ihnen Spiegel sein, Trost spenden und als Wecker schrillen. Er mag auch mahnen und den berufsmäßigen Spaltern in Politik und Medien dereinst mit ins Grab gelegt werden. Nutzen Sie die Möglichkeit der Kommentierung, es tröstet Frau Schmitz wie auch Tausende Leser.  Lassen Sie uns mutig teilhaben. Dies möge Sie versöhnen, heilen oder auch selbst zur Tatkraft ermächtigen.  „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Matthäus 18,20) Ihr  Markus Langemann

PS: Sie können Frau Schmitz hier öffentlich einen Kommentar schreiben, sie wird ihn sicher lesen.
Brief an den Herausgeber
Lieber Herr Langemann,
 
ich wollte schon lange schreiben, hab es immer wieder vertagt, doch nun reißt mir die Hutschnur…
 
Wollen Sie wissen, wie es ist, mit einem 81jährigen Ehepartner (ich bin 64, nicht geimpft) zusammen zu leben, der vollumfänglich „regierungskonform“ ist, impfen bis zum Umfallen mitmacht, weil das der Weg aus der Pandemie ist, G2 oder wenn es sein muss auch G1 richtig findet, mir die Schuld daran gibt, wenn sich Mitmenschen von uns abwenden, die wissen, dass ich nicht geimpft bin, keinerlei Druckstücke, Bücher oder ähnliches liest, die ich ihm vorlege, um ihm einen anderen Blickwinkel auf die Dinge zu ermöglichen, ja es kategorisch ablehnt, etwas anders zu lesen als die FAZ oder den Spiegel, täglich mindestens 8-10 x die Nachrichten auf ARD, ZDF und ntv verfolgt, Rubikon, Tichys Einblick oder andere Magazine strikt ablehnt und und und, die Aufzählung könnte noch lang werden, aber ich breche sie an dieser Stelle ab. Mein Nervenkostüm ist mehr als angeschlagen.
 
Wissen Sie, können Sie erahnen, welche Gedanken da in einem aufkeimen? Unsere Partnerschaft/Ehe dauert nun schon knapp 30 Jahre und ich habe mir Mitte letzten Jahres geschworen, C kann uns nicht auseinanderbringen und welche Gedanken habe ich heute???? 
 
Lieber Herr Langemann, ich schätze Ihre Arbeit sehr, bin natürlich Abonnent und selbstverständlich zahle ich in die Kaffeekasse, ist doch klar. Gerne hätte ich gewusst, ob Sie weitere solche Post wie meine bekommen, vielleicht kann ich da sogar „Mitleidende“ finden, um zu hören, wie diese das alles aushalten…, ich grüße Sie ganz herzlich und wünschen Ihnen was auch immer das Beste ist für Sie!

Bettina Schmitz
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