Nutella mit Mineralöl — foodwatch

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Mehrere Lebensmittelriesen haben ein Problem: Ihre Produkte sind teilweise mit Mineralöl verseucht. Das zeigt eine aktuelle foodwatch-Analyse. Die Giftstoffe können Krebs erregen und das Erbgut schädigen – und landen trotzdem auf unserem Teller. Nun versucht sich die Industrie aus der Verantwortung zu stehlen. Wir fordern daher vom neuen Bundesernährungsminister Cem Özdemir und seinen EU-Kolleg:innen: Null Toleranz bei Mineralöl!

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Hallo l,
keine Rückrufe, keine Einsicht: Lebensmittel enthalten krebsverdächtiges Mineralöl und doch weigern sich Hersteller wie Unilever, Ferrero und Alnatura, ihre Produkte zurückzurufen. Im Gegenteil: Sie machen deutlich, dass sie die Verantwortung für das Problem nicht bei sich sehen.

Es wird klar: Solang es kein Gesetz gibt, das Mineralöle aus unseren Lebensmitteln verbannt, werden belastete Produkte immer wieder auf unseren Tellern landen. Deswegen brauchen wir endlich eine Null-Toleranz-Regelung für die besonders gefährlichen aromatischen Mineralöle (MOAH). Der neue Bundesernährungsminister Cem Özdemir muss sich jetzt auf EU-Ebene dafür einsetzen, dass ein Gesetzentwurf mit strengen Grenzwerten auf den Weg gebracht wird. Dafür brauchen wir Ihre Stimme: Fordern Sie Herrn Özdemir auf, sich nicht von der Industrie in die Irre führen zu lassen, sondern sich für sichere Lebensmittel einzusetzen!

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Auch der Lebensmittelgigant Unilever hat auf unsere Testergebnisse reagiert – und lässt uns sprachlos zurück. Zwei renommierte Labore haben ihn verschiedenen Knorr-Produkten eine sehr hohe Belastung mit Mineralöl nachgewiesen. Und doch ruft das Unternehmen die belasteten Brühwürfel nicht zurück. Stattdessen verweist der Konzern auf eine „Grundbelastung“ in den Produktionsabläufen, die es quasi unmöglich machen würden, „saubere“ Produkte auf den Markt zu bringen. Das ist eine faule Ausrede, die auf Kosten der Gesundheit von uns Konsument:innen geht!

Denn Mineralölverunreinigungen sind vermeidbar. Viele Unternehmen schaffen es bereits, saubere Produkte anzubieten. Das zeigen unsere Testergebnisse. Umso schlimmer, dass Unilever, der weltweit größte Lebensmittelhersteller, das Problem immer noch nicht im Griff hat – oder, noch schlimmer, mögliche Gesundheitsschäden billigend in Kauf nimmt.

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Vielen Dank und herzliche GrüßeSaskia Reinbeck


P.S.: Sogar der Lebensmittelverband versucht, die besorgniserregenden Ergebnisse zu relativieren. Die Behauptung: Mineralöle könnten gar nicht so gefährlich sein, schließlich gäbe es keine gesetzlichen Grenzwerte. Eine dreiste Verdrehung der Tatsachen, denn genau andersrum wird ein Schuh draus:
Obwohl Mineralöle zweifelsfrei gefährlich für unsere Gesundheit sind, gibt es noch immer keine Null-Toleranz-Grenze in Lebensmitteln. Das muss ich ändern:
Unterschreiben Sie unsere Petition und verbannen Sie Mineralöl aus den Supermarktregalen!

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Impressum
Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg, Geschäftsführer sind Dr. Chris Methmann und Jörg Rohwedder.

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