Fast hätten sie auch Weihnachten gelöscht — clubderklarenworte

Vom Einschenken

Guten Abend, liebe Leserin,
guten Abend, lieber Leser, es ist die Zeit der Geschenke und des heftigen Einschenkens. 24 Stunden vor dem Weihnachtsfest wollte ich eigentlich frohe Botschaften verkünden. In tiefenentspannter Kontemplation Ihnen freundliche Zeilen funken. Nun, die frohe Kunde hält sich in Grenzen und die Kontemplation ist der inneren Unruhe gewichen.

„Da liegste im Bett und im Kopf brennt noch Licht.“ Du kennst das.

Die gute Nachricht, die Psychohygiene ist intakt und der Kopf auch. Kein Grund zur Sorge. Ich schreibe Ihnen das nicht egozentrisch motiviert, sondern weil es Ihnen vielleicht Motivation sein soll, die innere Kerze anzuzünden. 

Youtube hat mir jedenfalls noch mal richtig „einen eingeschenkt“. Sie hatten dieses Video, das Ihnen internationale Demonstrationen zeigte, gelöscht. Das absurde Argument: Belästigung, Drohung, Cybermobbing.
 

Nun hat dieser Vorgang mehrere Folgen: 
Erstens hat es mein Glas zum Überlaufen gebracht und ich hatte Einspruch eingelegt, einen First-Class-Medienanwalt bereits in Stellung gebracht, da kam nach meinem Standard-Einspruch bei Youtube innerhalb von drei Stunden die Freischaltung. So weit, so schlecht. Dies ist nur ein homöopathisch dosierter Einblick in die nicht sichtbare Abwehrarbeit hier am anderen Ende der digitalen Verbindung. 
Zweitens haben wir ob des ständigen „Wackelkontakts“ bei der Pressefreiheit in Deutschland – der Entwicklung der eigenen Mediathek, von der ich Ihnen schon berichtete – eine Baller-Bomben-Boosterimpfung verpasst. Die Mediathek ist gestern in der Version 1.0 online gegangen. Mit ihr haben Sie künftig eine Chance, sich gegen eine bräunliche Trübung diverser Berichterstattungen zu schützen.

Die ersten Inhalte finden Sie dort im vor Zensur und Framing geschützten Raum. In den nächsten Tagen werden weitere Beiträge erscheinen und wir werden mit unserem Technologiepartner die Funktionalitäten auf Premiumniveau anheben. Geben Sie uns etwas Zeit. Wir arbeiten hart. Auch über ein Jahresabonnement, mit dem Sie ständig freien Zugang haben könnten, denken wir nach.

Die Mediathek wollen wir auch Drittanbietern zugänglich machen. Von Dokumentationen bis hin zu intelligenter, anregender Unterhaltung über den Journalismus hinaus können wir uns hier qualitativen Content vorstellen. Sie erreichen die Mediathek auch ganz normal über die CdkW-Webseite in der Menüführung.
Für Ihre Anregungen sind wir offen. Bei Ideen, Hinweisen oder Angeboten schreiben Sie mir gerne. Einige von Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser, haben durch Ihre Zuwendung mitgeholfen, einen Beitrag zu leisten zum medialen Wandel in der Gesellschaft, dessen Anteil auch dieses Angebot haben soll.

Ihnen möchte ich ganz herzlich danken!

Wir bleiben auch in Zukunft in den Beiträgen werbefrei, denn nur so können wir Unabhängigkeit garantieren, der wir uns verpflichtet fühlen. Nicht alle Beiträge können wir „free to air“ anbieten, die Gründe dafür können Sie unter folgendem Link erneut einsehen.

Auch in Zukunft werden wir auf Ihre Unterstützung bauen müssen. 

Wenn Sie also noch nach einem „Last-Christmas-Minute-Geschenk“ suchen und morgen um 15 Uhr nicht in Ihrem Tankshop landen wollen, hier eine Idee. Lösen Sie Tickets für „Der Verschwörer“ oder „Der Stachel“ in der Mediathek
Wenn, bitte nur dort erwerben, nicht auf anderem Zahlungsweg. Einfach den Code verschenken an aufwachende, schlafwandelnde oder auch neugierige liebe Zeitgenossen. 

Und weil die Besinnung zum Fest in diesem Jahr auch vor leeren Rängen spielt, ist es auch schon wurscht, wenn ich Ihnen mit den zwei nachfolgenden Beiträgen noch reinen journalistischen Wein einschenke.
 
Zum Artikel „FaktenCheck beim RKI“
Zum Artikel „A STATE OF FEAR“ – auch als Podcast
Nun, in diesem Sinne – frohe Weihnachten unter den Tannen:innen oder so.
Ihr
Markus Langemann
PS: Bitte laden Sie gerne Freunde zu diesem Newsletter ein. So bleiben wir sicher in Kontakt, falls Youtube demnächst durchgreift.
PPS: Als ich vorhin hier im Büro sagte, dass ich heute Abend mal trocken bleibe, sprach ich in erster Linie vom Humor.
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