Licht in stillen Stunden

Gottes Liebling, Mensch

.

Ich muss nicht das Leben des Anderen aufräumen, es genügt, wenn ich dies in meinem eigenen tue. Dann kann ich erkennen, dass es gar nicht so viel zu tun gibt und mir bei allem geholfen wird. Und kann ebenfalls erkennen, wie auch der Andere in seinem Leben beginnt, Fortschritte zu machen. In welcher Richtung er dabei geht, hängt davon ab, was ich wähle zu sehen.

Schreitet er zum Beispiel aus meinem Leben davon, tut er dies nicht, weil er schuldig ist, sondern vielmehr um mich zu befreien. Zu befreien von all jenen Gedanken, die ich zuvor und eventuell schon lange Zeit, über den Anderen dachte. Diesen erblickend, stets gekleidet in meine Gedanken, die mich in vielerlei Weise quälten, mich grollen ließen und unzufrieden hielten, mit mir und der wahrhaft nahen Welt.

Somit kann ich tatsächlich dem Anderen dafür dankbar sein, dass er die Freiheit nutzte, die ich ihm zuvor…

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