Orientierungslos

Gottes Liebling, Mensch

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Der Orient, das Tier und ein Los versammeln sich im obenstehenden Wort. In ihrer Gesamtheit drücken sie etwas aus, was irgendwie gar nicht zusammenpaßt. Doch wahrlich frage ich mich, wie wird man es, also orientierungslos. Unleugbar stets dann, wenn man realisiert, dass man trotz aller Urteilskraft und Erfahrung, irgendwo und irgendwie nicht weiter kommt, eine Sache weder verändern, beenden oder loslassen kann, eventuell gar sein ganzes Leben, niemals wirklich in den Griff bekommt. Und genau dies ist ein Moment, in dem der Mensch bereit ist, den Rat des Anderen tatsächlich anzunehmen oder sich gleich – je nach Härte des Geschehens – direkt im Innersten an Seinen Schöpfer zu wenden. Danach wird man es dann öfter tun, also Letzteres. Was auch das tatsächlich Beste ist, da nur Gott immer mit uns geht und vollständig überblickt, was uns lediglich in Teilen wahrgenommen, wie ein Bedrängnis dünkt.

 

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