Was tun zwischen Sommergefühlen und Gewitterwolken? — ZEIPUNKT

Ein guter Nachbar ist besser
als ein Bruder in der Fremde.
Sprichwort

Zwischen Sommergefühlen und Gewitterwolken
Liebe Leserinnen und Leser

Das Wetter gleicht der Stimmungslage: sommerliche Temperaturen, Entspannung, dolce far poco. In relativer Ferne: Gewitterwolken, vielleicht ein heftiger Sturm.

Soll man jetzt das Leben geniessen oder sich auf Unerträgliches vorbereiten, das vielleicht dann doch nicht eintritt? Mein Vorschlag: beides in kluger Mischung.

Man kann den Tag im Hier und Jetzt geniessen, als wäre es der letzte, wie uns die Philosophen empfehlen. Und gleichzeitig jeden Tag etwas Konkretes unternehmen im Hinblick darauf, dass es tatsächlich nicht der Letzte gewesen sein dürfte und sich gegen einen möglichen Sturm vorsehen.

Zuerst zum Hier und Jetzt: Als ich gestern, etwas aufgebracht von den vielen Arbeitspflichten nach Hause fuhr, stiess ich am Aareufer Solothurn auf eine Vorstellung des «Variété pavé»: Klamauk, Akrobatik, Zauberei und leuchtende Augen vor der nostalgischen Schaubude.

Also sofort vom Rad und mich im Rund vor der Bühne von den Artisten mitreissen lassen. Und von einem Leben on the road träumen und den Zauber in den vielen Dingen des Alltags erkennen.



Das Variété pavé gastiert in den kommenden Wochen in Aarau, Baden, Olten, Zofingen, Basel, Luzern, Sursse, Winterthur, Thun, Zweisimmen, Lenzburg, Volketswil, Rapperswil, Bern, Kreuzlingen und Volken. Daten und weitere Infos auf der Website des Varétés. So viel für den Moment zum Hier und Jetzt, von dem ich Ihnen eine volle Sommerportion wünsche.

Und jetzt zu einer Gewitterwolke, die sich in den nächsten Tag in Genf am Sitz der WHO aufbaut: Die Generalversammlung der WHO vom 22. bis 28. Mai will ihrem Generaldirektor die Kompetenz erteilen, in beliebigen Ländern und gehen ihren Willen einen Gesundheitsnotstand auszurufen und damit Pandemie-Massnahmen auszulösen. (Mehr dazu vom Zeitpunkt)

Die Bürgerrechtsbewegung «mass-voll» hat die Initiative ergriffen und den Bundesrat und die Mitglieder der Eidg. Räte in einem Brief aufgefordert, die «Machtergreifung der WHO» zu verhindern. Da die Schweiz den Vorschlag, der am 18. April veröffentlich wurde, bereits seit Januar unterstützt, wird ein Brief dazu kaum reichen.



«mass-voll» hat im Weiteren eine Forderung lanciert, eine Volksinitiative zum Austritt aus der WHO angekündigt und führt am 16. Juni (19.00 Uhr) auf dem Bundesplatz in Bern eine Demo durch. Thema der Demo ist neben der «Machtergreifung» der WHO ein drittes Referendum gegen das Covid-19-Gesetz, dessen Verlängerung ansteht und in dem die Zertifikatspflicht fortgeschrieben wird. (Mehr dazu im neusten Newsletter von «mass-voll»).

Am darauffolgenden Tag entscheidet das Parlament. Nach Veröffentlichung des Beschlusses im Bundesblatt beginnt die 100-tägige Referendumsfrist. Es wird diesmal mehr zu tun geben, da ab dem 1. Juli das Referendumskomitee die aufwändige Beglaubigung wieder selber erledigen muss.

Es ist zu hoffen, dass die in den letzten Monaten holprige Zusammenarbeit unter den Bürgerrechtsbewegungen wieder besser wird. Möglich wäre eine gemeinsame Unterschriftensammlung für das dritte Covid-19-Referendum, die Initiative «Volk und Stände entscheiden über dringlich erklärte Bundesgesetze» und eine Volksinitiative für den Austritt aus der WHO, die allerdings noch formuliert werden muss.

Wenn wir zusammenspannen könnte sich der drohende Sturm in ein reinigendes Gewitter verwandeln, das die Machtansprüche nicht gewählter Bürokraten und undemokratischer Organisationen wegspült – ein weiteres Problem, das sich zur Chance wandelt. Wenn wir wollen.


Mit herzlichen Grüssen

Christoph Pfluger
Herausgeber


 
PS: Hinweise auf Aktivitäten zum «World Localisation Day» in der zweiten Juni-Hälfte tröpfeln herein.  Wenn Sie ein Projekt zur Stärkung der lokalen Wirtschaft oder für nachbarschaftliche Zusammenarbeit haben, melden Sie sich bitte bei Marcos Miramontes. Er wird für einen Hinweis im Newsletter oder einen Bericht auf der Website besorgt sein.
«Schweini –
eine Fabel über Freiheit und Anpassung»
Von Sehnsucht nach ­Freiheit getrieben, entflieht der junge Schweini dem heimischen Pferch und ­erlebt die Freuden und Gefahren der Wildnis. Doch seine Freunde entscheiden sich für den vollen Trog und den Zaun. Was Schweini dann erlebt, hat Erwin Jakob Schatzmann in eine wunderbare Fabel gkleidet.
Weitere Infos und Bestellung
Im Buch blättern.
Erwin Jakob Schatzmann (Text) und Christine Gluch (Illustrationen): Schweini – eine Fabel über Freiheit und Anpassung. Mit 38 Illustrationen. 60 Seiten, Fr. 29.00.-/€ 29.00.-

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s