Langemann trifft… clubderklarenworte

„…aber die Bilder sind falsch.“

Guten Tag, liebe Leserin,
guten Tag, lieber Leser. Der Vertrauensverlust in „die Medien“ ist in den vergangenen zwei Jahren enorm angestiegen. Die Gründe dafür habe ich im Club der klaren Worte versucht mit Experten zu ergründen und selbst auch Techniken der Propaganda – vorrangig in den alten Medien – aufgezeigt.  Das Interview mit dem Medienwissenschaftler Prof. Meyen von der LMU oder hier ein Beitrag vom August 2020, der nichts an Aktualität eingebüßt hat, sind nur zwei Beispiele des Versuchs, Ihnen Hintergrundwissen an die Hand zu geben. Jüngst hatte ich an dieser Stelle auch auf den dramatischen Auflagenschwund der Tageszeitungen aufmerksam gemacht. Wenn es nun geopolitisch und gesellschaftlich bis in das Private hinein geradezu zu tektonischen Verschiebungen kommt, was ist dann noch von Bestand von dem, was wir einst als wahr empfanden?  Bei der Betrachtung der jüngeren Geschichte gibt es doch zum Beispiel Ton- und Filmaufnahmen. Historische Dokumentationen. In diesen Dokumentationen ist in Bild und Ton festgehalten, wie es war. Dokumentiert eben. Wir haben es doch alle gesehen?! Die perfekten digitalen Manipulationstechniken waren doch noch nicht möglich. Das war doch also alles so wie abgefilmt. Nun, nicht unbedingt.
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Konstantin von zur Mühlen ist Dokumentarfilmer, Produzent, Unternehmer. In Hamburg hütet er einen Schatz an historischem dokumentarischem, zumeist hochpolitischem Filmmaterial. Filmproduzenten und TV-Sender aus der ganzen Welt kaufen bei ihm, wenn sie historisches Bildmaterial benötigen. Viele der Filmbilder der NS-Zeit, die sich in unserem kollektiven Gedächtnis befinden, sind in seinem Besitz.  Können wir Dokumentarfilmbildern vertrauen? Bilden sie tatsächlich die Wirklichkeit ab? – Fragen von aktueller Brisanz, die ich mit ihm erörterte. Von zur Mühlen öffnete dafür exklusiv für den Filmproduzenten und Regisseur Rainer Spix und mich sein Archiv.  Wir haben von zur Mühlen in Hamburg besucht und erstmals den Versuch gewagt, in einem Interview die Frage nach den Techniken der frühen Filmdokumentationen zu ergründen, die ja uns als TV-Generation, die wir sind (ob wir wollen oder nicht), zu einem Großteil bezogen auf unser Verständnis von der Abbildung der Wirklichkeit prägten.  Rainer hat dabei als Regisseur mit seinem einzigartigen Film-Auge unser „Ad-hoc-Gespräch“ eingefangen. Schon in „Der Stachel“ und „Der Verschwörer“ hat Rainer die Bilder großartig festgehalten. Erst seine Bilder machen ein Interview rund, weil sie das Gesprochene, das Gefragte auf einer dritten Ebene perfekt beobachtend ergänzen. – Ich wünsche Ihnen freudige und erkenntnisreiche 45 Minuten.  Persönlich bin ich froh, dass diese Plattform wächst und Sie zu ihrer Existenz beitragen. Inhalte und Informationen wie beispielsweise auch in dieser ersten Folge von „Langemann trifft …“ hätten kaum eine Chance, durch die redaktionellen Filter von TV-Sendern zu gelangen. Hier ist es möglich.  Sie werden Erstaunliches hören und sehen in dieser neuen Filmreihe. „Langemann trifft …“ stößt das eigenständige Denken ebenso an wie der Champagner die Korken. Dass fliegende Korken blaue Augen verursachen können, ist bekannt. Wie kühn eigenständiges Denken sein kann, kennen Sie vielleicht von dem explosiven Satz „Schatz, was denkst du gerade?“.

Nun, selbst denken ist nicht nur anstrengend, sondern manchmal auch „gefährlich“. Ich freue mich jedenfalls über ein reges Sicheinlassen auf den Beitrag und sehr gerne auch über Empfehlungen. Auch wenn Ihnen nicht danach zumute sein mag, Kichern ist dennoch förderlich für die Gesundheit. Mindestens deswegen gibt es hier die „heuteSCHAU“.  
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Ich grüße Sie herzlich!
Ihr  Markus Langemann PS: Das Wunderbare an diesem Club ist: Wir dürfen sagen, was wir denken, auch wenn es gelegentlich politisch unkorrekt erscheint.  Halleluja! Noch gibt es ja auch Unterschiede zwischen Mann und Frau. Gott sei Dank. Frauen wollen zum Beispiel gar nicht hören, was du denkst. Frauen wollen nur hören, was SIE denken, nur mit tieferer Stimme.
Wir arbeiten wirtschaftlich und politisch unabhängig. Nur so ist kritischer Journalismus möglich, der aktuell eine historische Chance bekommt. Wahre Unabhängigkeit im Journalismus setzt finanzielle Unabhängigkeit voraus. Der Club der klaren Worte ist ein pro bono Projekt der Langemann Medien GmbH, deren Geschäftstätigkeit im Bereich der Kommunikation fernab des Journalismus liegt. Wenn Sie den Club der klaren Worte unterstützen möchten, empfehlen Sie uns gerne in Ihrem Kreis. Zuwendungen fließen in Serverbetrieb, Hosting, grafische Gestaltung, Technikinvestition, Informantenhonorare, Kameraequipment und zunehmend auch in kostenintensive juristische Beratung zur Aufrechterhaltung dieses Angebotes. Vielen Dank.
Langemann Medien GmbH
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