Was Correctiv so gefährlich macht. Exklusiv-Recherche. — clubderklarenworte

Die Sommerfrische bei den Nachbarn.

Guten Tag, liebe Leserin,
guten Tag, lieber Leser.
Die beginnende kalendarische Sommerfrische habe ich für ein paar Stunden bei unseren Nachbarn in Österreich verbracht. Diese Zeilen erreichen Sie noch von der Holzbank vor der Hütte auf Zeit. Wenn ich von hier aus hinunter in das Tal blicke, sehe ich eine kleine, vom Tourismus lebende Gemeinde. Die Schleusen werden gerade geöffnet für die NRW-Ferien-Familien, die sich unter die von der Sonne orange leuchtenden holländischen Reisenden mischen werden.

Nun kann man ja nicht gerade behaupten, unsere österreichischen Nachbarn seien von der großen Transformation zur Idiocracy verschont geblieben. Deren Wien ist halt ein Berlin im Westentaschenformat, die Negativauslese bei den politischen Akteuren hat auch dort Bahn gebrochen. Nur sind die Menschen abseits des Politikbetriebes in Österreich, also jene Mehrheit von Menschen, die sich Politiker eigentlich zur Ordnung des Staates halten, irgendwie entspannter, lässiger und agressionsfreier als in unserem Land.

Im Supermarkt sind die realen Deix-Figuren hinter der Kasse freundlich und erinnern zugewandt an Gemächlichkeit beim Zusammenklauben des Konsums. In Deutschland ernten Sie dagegen verachtende Blicke am Band und kakofonische Töne hinter Ihrem Rücken, wenn Ihr Krempel nicht in Bestzeit in die Tüte geramscht wird.

Wenn Sie in München an der roten Ampel versonnen wie in der 70ern einer Eleganten nachsehen und nicht schon bei Gelb den Gang reinknüppeln, haben Sie bei leichtem Hellgrün die erste Hupe im Genick.

Die Aggression, die Zurechtweisung und die elendige unentspannte Besserwisserei ist einem jeden Deutschen in Fleisch und Blut übergegangen, so scheint mir. Dieses ganze Deutschland ist vom Kabarettisten bis zum Kanzler so unentspannt wie Jutta Ditfurth einstmals. Wo sich noch in diesen Tagen in deutschen Vororten Blindschleichen untertänigst mit Mund-Nase-Bedeckung an die Wursttheke schieben, hat der lebensfrohe Österreicher diese Fascho-Fetzen schon verwurstet – zu Dirndlschürzen.

Kein Gesicht wird hier freiwillig verhüllt. Man hat nicht nur mehr Herz, offenbar auch mehr Hirn unterm Tirolerhut. Gut.

https://clubderklarenworte.de/was-correctiv-so-gefaehrlich-macht/

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Exklusivität und sehr viel Arbeit steckt in dem Artikel von Götz von Ferenzcy, der bei den Faktencheckern recherchierte: „Was Correctiv so gefährlich macht“ beschreibt die Idee und die Mechanik hinter diesem Propagandainstrument. Sie als Abonnentin oder Abonnent des Newsletters können diesen exklusiven Artikel lesen und als PDF downloaden. Sie dürfen ihn gerne auch vervielfältigen und in Ihrem Kreis weiterreichen. Der Beitrag kann dennoch nur ein Anfang der Beleuchtung der Hinterkammern sein. – Das Passwort zum Freischalten des Artikels, den Sie hier finden, lautet: cdkw24
Stellen Sie sich vor, Sie sind Verleger einer lokalen Tageszeitung. Sie kämpfen um das Überleben Ihres Blattes, weil das Geschäftsmodell der Anzeigenwerbung seit Jahren so beständig schrumpft wie die menschliche Größe von gewählten Volksvertretern.
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NEUE DOKU

https://clubderklarenworte.media.video.taxi/watch/M8zW6JUj0k7t

Damit wir uns erinnern, wie unsere Väter und Großväter dieses Land aus den Ruinen aufbauten, ist ein gelegentlicher Blick auf eine Dokumentation angemessen. Eine wunderbare Zeitreise können Sie mit dieser von Konstantin von zur Mühlen zusammengestellten Doku unternehmen. Sie ist gerade in dieser Woche hier neu veröffentlicht.

„Hitler über Berlin“, Teil III

HINTERGRUND
https://clubderklarenworte.media.video.taxi/watch/5QMPunYm8mKj

Prof. Ulrike Guérot hat mit dem Verleger Markus J. Karsten ein Gespräch geführt. Die knappen sechzig Minuten geben einen Einblick in die Entstehungsgeschichte ihres Buches „Wer schweigt, stimmt zu“. Aber das Gespräch ist auch deswegen interessant, weil es vor dem öffentlichen Tribunal bei Markus Lanz stattfand. Nehmen Sie Anteil an der Gedankenwelt der Politologin.

https://clubderklarenworte.de/wie-man-wissenschaftler-zum-schweigen-bringt/

Prof. Oliver Hirsch schreibt hier in einem Gastbeitrag darüber, wie man Wissenschaftler zum Schweigen bringt. Hochinteressant ist der Text, weil er ein Buch für Sie zusammenfasst, das bereits vor 25 Jahren zu diesem Thema geschrieben wurde.
 

Dieses Gespräch habe ich vor knapp 365 Tagen geführt. Ss scheint mir heute noch aktueller als damals. Wir haben es jetzt für Sie nochmal in die Mediathek aufgenommen. Vielleicht kennen Sie es noch nicht.


Ich wünsche Ihnen ein lesevergnügliches Wochenende mit viel Sonnencreme.

Ihr
Markus Langemann

PS: Dennoch! Es gibt keinen besseren Sonnenschutz, als drinnen in einer Bar zu sitzen.

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