Wie die Wallstreet ein Abtreibungs-Apartheid-Regime aufbaut — sosLEBEN

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Liebe Freunde des Lebens,

in den letzten Tagen und Wochen konnte man sehen, wie das Thema Lebensrecht in den Vereinigten Staaten ist und das ganze Land zerreißt.
Kaum jemand entzieht sich im riesigen Land dieser Debatte, ein neutrales Lager gibt es so gut wie nicht.
Eigentlich verständlich, denn das Leben der Menschen im Mutterleib kann niemanden kalt lassen.
Doch nur wenige wissen, welche wirtschaftlichen Interessen hinter der Förderung der Abtreibung stehen.
Einen Einblick dazu gibt folgender Artikel des US-amerikanischen Autors John Horvath. Er durchleuchtet, in welchem Ausmaß die Wirtschaft am linken gesellschaftspolitischen Kampf mitwirkt.
  Wie die Wallstreet ein Abtreibungs-Apartheid-Regime aufbaut
von John Horvat II
Die Zeit der moralischen Neutralität ist vorbei! Öffentliche Unternehmen werden bald gezwungen, Entscheidungen über moralische Fragen zu treffen, auch wenn diese ihre Gewinnbilanz beeinträchtigen.
Zwei der heiligsten Grundsätze einer liberalen Wirtschaft sind die Begriffe der moralischen Neutralität und der freien Märkte. Die Wallstreet mischt sich nicht in persönliche Überzeugungen und Gepflogenheiten ein, weil das schlecht fürs Geschäft ist. Solange das Eigentumsrecht und die Verträge respektiert werden, sind dem klassischen Liberalen widerstreitende religiöse Überzeugungen gleichgültig. Um es mit Thomas Jefferson [(1743–1826), dem dritten amerikanischen Präsidenten und einem der Gründerväter der Vereinigten Staaten] auszudrücken: „Es schadet mir nicht, wenn mein Nachbar sagt, es gäbe zwanzig Götter oder gar keinen Gott. Das geht mir weder ans Portemonnaie noch bricht es mir ein Bein.“
So ist also der liberale Geschäftsmann nur auf Umsatz und Gewinn aus.
Das soll nicht heißen, dass das Großkapital immer diese Wirtschaftspolitik verfolgt hat. Der ständige Handel mit kommunistischen Ländern ist ein Beispiel dafür, wie Großunternehmen unmoralische und unterdrückerische Regime unterstützen, die sich die Taschen vollstopfen, Beine brechen und unfreie Märkte unterhalten. Wenn es um die Linke geht, verstößt das Großkapital gegen seine eigenen liberalen Regeln.
Die meisten Unternehmen außerhalb des liberalen Establishments versuchen jedoch, Kulturkriege zu vermeiden und ziehen es vor, an beide Seiten zu verkaufen, während sie sich aus dem Kreuzfeuer heraushalten.
Infiltration von Aktionärsversammlungen
Nun ist es mit der moralischen Neutralität vorbei. Öffentliche Unternehmen werden bald gezwungen, Entscheidungen über moralische Fragen zu treffen, auch wenn diese ihre Gewinnbilanz beeinträchtigen. Schon bald werden sie gegen den freien Markt verstoßen, indem sie sich weigern, Sektoren zu bedienen, die nicht den „moralischen“ Standards der Linken entsprechen.
Die Bedrohung geht von riesigen Index-Fonds und aktivistischen Investoren aus, die Vorstandsmitgliedern vorschreiben, wie sie ihre Unternehmen zu führen und ihre Märkte auszuwählen haben. Viele Konservative haben sich bereits über das sog. ESG-Bewertungssystem beschwert. Dieses liberale Compliance-Tool genannte Konformitäts-Instrument bewertet Unternehmen danach, wie sie vorgegebene Ziele in den Bereichen Umwelt (Environmental), Soziales (Social) und verantwortungsvoller Unternehmensführung (Governance) erfüllen. Im Zuge der Kontroverse um Roe versus Wade [einer Grundsatzentscheidung des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten für das Recht auf Abtreibung im Jahr 1973] fügen einige aktivistische Aktionäre dem Akronym ESG ein A für Abtreibung hinzu.
Unternehmen sollen Abtreibung unterstützen
Angesichts der Beschränkungen gegen die Vermittlung von Abtreibung werden immer mehr Aktivisten und Index-Fonds Aktionärsversammlungen mit Vorschlägen zur Erleichterung von Abtreibungen unterbrechen. Die neuen Radikalen werden die liberalen Wirtschaftsregeln brechen, indem sie den Kulturkampf in den Finanzsektor einführen. Börsennotierte Unternehmen sollten die Interessen der Aktionäre wahren, nicht die der Aktivisten für „soziale Gerechtigkeit“, die den freien Markt zerstören und ihren Gewinn schmälern wollen.
Besonders besorgniserregend sind die Manager riesiger Index-Investmentfirmen, die ihre erdrückende Anzahl von Aktien auf Aktionärsversammlungen gegen die Unternehmensvorstände einsetzen können. Die drei größten Index-Fonds, BlackRock, Vanguard und State Street, leiden alle unter einem woke genannten „aufgeweckten“ Management. Zusammen verwalten sie ein Vermögen von mehr als 20 Billionen US-Dollar.
Verschärfung des Abtreibungsdrucks durch Schaffung von Ghettozonen
Die Aktivisten formulieren die Abtreibungsdebatte auf finanzielle Aspekte um, um den Anschein von Korrektheit zu erwecken. So fordern sie beispielsweise Mainstream-Unternehmen wie Lowe’s und Walmart auf, Berichte zu erstellen, in denen die Kosten einer Einschränkung der Abtreibung für die Einstellung und Bindung von Mitarbeitern bewertet werden. Glücklicherweise scheiterte dieser Vorschlag mit lediglich 13 Prozent Befürwortung bei Walmart und 32 Prozent bei Lowe’s. Diese anfänglichen Bemühungen signalisierten jedoch den Willen von Aktivisten, Abtreibung in ein wirtschaftliches Thema zu verwandeln, ganz ähnlich wie sie Umwelt- und Diversitätsbelange als Waffe eingesetzt haben, um Unternehmen zu zwingen, sich nicht-wirtschaftlichen Maßstäben zu unterwerfen.
Die vorgeschlagenen Maßnahmen gehen über bloße Berichte bezüglich der Auswirkungen [von Einschränkungen der Abtreibung] hinaus. Mit genügend Stimmen können die Aktivisten Vorstände auswechseln und über Marketingstrategien entscheiden. Laut einem kürzlich im Wall Street Journal erschienenen Artikel können die neuen Revolutionäre sogar diktieren, wo Unternehmen Geschäfte machen sollen. Ganze Sektoren der Nation könnten auf diese Weise vom Handel abgeschnitten werden. Denn die Aktivisten forderten beispielsweise kürzlich Unternehmen auf, offenzulegen, ob sie ihre Betriebe in Staaten schließen oder erweitern, in denen Abtreibung verboten ist oder eingeschränkt wird. Solche Maßnahmen würden den freien Markt zerstören und Ghettozonen schaffen, in die sich woke Unternehmen nicht mehr hineinwagten. Sie würden Verbraucher ausgrenzen und ein kulturelles Apartheid-System schaffen, das auf den Überzeugungen der Menschen beruht.
Abtreibungsbefürworter beklagen, dass diejenigen, die das Leben verteidigen, der Bevölkerung ihre Moral aufnötigten. Die neuen Aktionärsrevolutionäre hoffen so, dem Volk ihr unmoralisches Gesetz aufzwingen zu können. Sie schwingen sich zu Autokraten auf, bei denen die Herrschaft der Sünde und des Lasters die Politik auf dem Markt bestimmt. Die enorme Macht des Dollars wird in den Dienst derer gestellt, die in diesem neuen Abtreibungs-Apartheid-Regime Leben vernichten.
Amerika soll eine verzerrte Ökonomie auferlegt werden
Die Revolutionäre ändern nicht nur die Unternehmenspolitik, sondern verzerren auch die wirtschaftliche Realität. Der Versuch, die Debatte auch in finanzieller Hinsicht zu führen, zwingt der Nation ebenfalls eine verzerrte ökonomische Sichtweise auf. Denn die Auswirkungen der Geburt von Kindern schaden der Wirtschaft nicht. Im Gegenteil, die Wirtschaft profitiert davon. Jedes neue Kind ist ein Amerikaner mehr, ein Familienmitglied, ein Konsument, ein Student, ein Nachbar, ein Freund, ein Arbeiter und vor allem eine weitere unsterbliche Seele, für die Gott ewige und wunderbare Pläne hat.
Die ESG-A-Aktivisten haben eine seltsame Vorstellung von Ökonomie. Welches Unternehmen würde es für wirtschaftlich vorteilhaft halten, 63 Millionen Verbraucher sofort zu töten, die ein Leben lang seine Produkte kaufen und seine Fabriken besetzen könnten?
Die tickende Zeitbombe des Bevölkerungsrückgangs bedroht die Welt. In der Tat täten Unternehmen gut daran, Studien in Auftrag zu geben, in denen die Auswirkungen der implodierenden Demografie auf die Wirtschaft analysiert werden. Mehr Kinder, nicht weniger, würden die Interessen der Aktionäre und das Gemeinwohl der Gesellschaft schützen. Sie würden auch entdecken, dass ein moralisches Amerika, das sich der Tugendhaftigkeit und der Achtung von Gottes Gesetz verschrieben hat, auch eine wohlhabende, von der Vorsehung gesegnete Nation ist.  
* * *
    Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen
Pilar Herzogin von Oldenburg    
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