Ernst Wolff über den Great Reset — clubderklarenworte

Save our souls

Guten Tag, liebe Leserin,
guten Tag, lieber Leser. Sie sehen hier oben ein wunderbares Schreibgerät. Es mutet an wie ein Werkzeug aus einer anderen Zeit. Etwas antiquiert und dennoch unerhört edel und elegant. Hält man es in der Hand, umfängt einen die Lust, etwas Kluges zu Papier bringen zu wollen. Ja, Papier, dieser wunderbare Werkstoff, den einige von Ihnen vielleicht noch aus der Vor-Computer-Ära (nicht: Vor-Corona-Ära) kennen. Die Sache mit der Tinte, aus der sich geistreiche Sätze oder gar Sentenzen auf schönes Papier bringen lassen, ist nicht so einfach. Viele unserer Art sind allein feinmotorisch durch Wischen und Tatschen verkümmert, denn die meisten von uns schreiben heute mit zwei Daumen. Evolutionär gemutmaßt, sind die dicken Daumen in unserer Spezies in wenigen Generationen größer als das Zerebrum; bei manchen scheint mir das heute schon so. Hallo Berlin! Deshalb: Allein das haptische Erleben, nicht im Outback von Shenzhen gestanzte PC-Plastiktasten zu drücken, sondern elegante königsblaue Schwünge auf Handgeschöpftes mit einem feinen Schreibzeug zu schwingen, kommt dem Glücksgefühl des Genusses eines schottischen Whiskys nahe, einer belgische Praline oder eines Miles Davis. Ich bin mir sicher, Sie würden anders assoziieren, aber ähnlich kollaborieren. Apropos – eine handgeschriebene Antwort auf die E-Mail eines lästigen Lieblingsfeindes hat eine besonders nachhaltige Güte. Also greifen Sie mutig zur Feder, gleich ob Sie gallig oder liebevoll formulieren, die Befriedigung ist enorm. Ich schreibe diese Zeilen über das Schreiben umflort von wehmütigen Gedanken an die erste Fraktionsentscheidung in meinem Leben, damals in der 1 b: Pelikan oder Geha? Ich trat bei den Roten von Geha ein (erwähnte es jüngst an dieser Stelle). Den Bezug zu beidem, Geha oder rot, habe ich längst verloren, die feine Freude am Füller ist geblieben, ja geradezu erstarkt. – Ich schreibe diese Zeilen aber auch, weil ich Sie in Zeiten der Flüchtigkeit von Intellekt und Substanz für die Nachhaltigkeit von in trockene Tinte gegossene Gedanken begeistern möchte.  Whatsapp- und E-Mail-Zeilen sind schnell gerotzt und schnell gelöscht. Ein Blatt Papier bleibt. Handbeschriebenes zu zerreißen ist immer auch ein Akt der Zerstörung, manchmal aber auch der Befreiung. Es rührt in jedem Fall die Seele. Die Myriaden von Whatsapps haben keine Seele, vielleicht ist das ja auch ein Grund für unsere SOS-Welt. Save our souls. In Dresden sitzt ein junges Start-up, das sich den edlen Federn zu einem fairen Preis verschrieben hat. Gern möchte ich Ihnen empfehlen, dort vorbeizuschauen, auch, weil das Unternehmen unsere Arbeit unterstützt. Die Hörner-Schreibgeräte werden in Deutschland hergestellt. Der Skriptum-Füller liegt, wohlig beschwert in Palisanderholz gefertigt, in der Hand und auch auf meinem Schreibtisch. Vielleicht suchen Sie ja gerade nach einer Freude für sich oder für einen lieben Menschen. Waren in Kleinproduktion und mit großer Liebe zur Qualität hergestellt unterstütze ich. Edle Federn und edle Bücher sind ein guter Anfang. Da geht sicher noch mehr.

Seit diesem Wochenende finden Sie in der Mediathek einen Vortrag von Ernst Wolff. Über 70 Minuten spricht Wolff über den Great Reset und stellt die Frage nach dem Ausweg. Man muss nicht all seine Gedanken teilen, sollte immer auch eigenständig die Belegbarkeit seiner Aussagen überprüfen, doch man darf diese kompakte Zusammenfassung seiner Recherchen und seiner Sicht auf die Lage der Welt kennen. Wolff ist Jahrgang 1950, Buchautor und natürlich vom Wikipedia-Universum ordentlich geframt. Schauen und hören Sie seinen Vortrag und empfehlen Sie diesen in der Mediathek gern weiter.Seit diesem Wochenende finden Sie in der Mediathek einen Vortrag von Ernst Wolff. Über 70 Minuten spricht Wolff über den Great Reset und stellt die Frage nach dem Ausweg. Man muss nicht all seine Gedanken teilen, sollte immer auch eigenständig die Belegbarkeit seiner Aussagen überprüfen, doch man darf diese kompakte Zusammenfassung seiner Recherchen und seiner Sicht auf die Lage der Welt kennen. Wolff ist Jahrgang 1950, Buchautor und natürlich vom Wikipedia-Universum ordentlich geframt. Schauen und hören Sie seinen Vortrag und empfehlen Sie diesen in der Mediathek gern weiter.Seit diesem Wochenende finden Sie in der Mediathek einen Vortrag von Ernst Wolff. Über 70 Minuten spricht Wolff über den Great Reset und stellt die Frage nach dem Ausweg. Man muss nicht all seine Gedanken teilen, sollte immer auch eigenständig die Belegbarkeit seiner Aussagen überprüfen, doch man darf diese kompakte Zusammenfassung seiner Recherchen und seiner Sicht auf die Lage der Welt kennen. Wolff ist Jahrgang 1950, Buchautor und natürlich vom Wikipedia-Universum ordentlich geframt. Schauen und hören Sie seinen Vortrag und empfehlen Sie diesen in der Mediathek gern weiter.

Den neuesten „Schachmatt“-Löcke lesen Sie hier.  Ich wünsche Ihnen sonnige Stunden und immer einen kühlen Drink in Griffweite. Ihr Markus Langemann
  PS: Weil mich neulich eine Leserin fragte – Spinnen fängt man mit Glas und Papier: 1. „Hilfe!“ aufs Papier schreiben, ans Fenster kleben 2. Wodka ins Glas 3. Trinken, auf Hilfe warten

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