Was kann der «Antikriegstag»? — ZEITPUNKT

Jeder Krieg in den letzten 50 Jahren
war ein Resultat medialer Lügen.
Julian Assange
Kommt Frieden, wenn wir gegen den Krieg sind?
Liebe Leserinnen und Leser

Gestern war «Antikriegstag». Anlass ist der Überfall Deutschlands auf Polen vom 1. September 1939. Der Gedenktag geht auf eine gewerkschaftliche Initiative zurück und wird seit 1957 begangen. Er richtete sich damals gegen die 1956 eingeführte Wehrpflicht und gegen die Aufrüstung.

Die grosse Frage lautet: Wird uns der Widerstand gegen den Krieg Frieden bringen? Ich mag nicht daran glauben. Der Kampf gegen das Schlechte – manchmal durchaus unumgänglich – wird uns nicht das Gute bringen. Wie oft wurde mit der Beendigung eines Krieges der Same für  nächste Kriege gelegt!

Aus der Erkenntnis, dass Ungleichheit der historisch wichtigste Grund für Krieg, Revolution und Staatsversagen ist, bin ich daran, ein Konzept für den «Dritten Weltfrieden» zu entwickeln. Einen ersten Text dazu finden Sie auf meinem persönlichen Blog mit der Bitte zur Kommentierung.

Am 25. September stimmen wir u.a. darüber ab, ob Nutztiere in Zukunft bessere Lebensbedingungen haben sollen. Ein entscheidender Faktor für die Entscheidung, ist die Frage ob wir diesen Mitgeschöpfen so etwas wie eine Seele zubilligen.

Nicht umsonst heisst «Tier» in den lateinischen Sprachen «animal», von «anima» (Seele). Wer Tieren als beseelten Wesen begegnet und sie entsprechend behandelt, wird berührende Erfahrungen machen.



Erwin Jakob Schatzmann hat mit «Schweini» eine wunderbare Fabel über Freiheit und Anpassung geschrieben, illustriert von Christine Gluch. Es ist die Geschichte eines Schweins, das sich nicht zur Sau machen liess.

Schweini entflieht seinem Pferch, erlebt seine Abenteuer in der Freiheit und verliebt sich in Grunzi, ein hübsches Wildschweinmädchen. Ihr Vater ist mit der Liaison nicht einverstanden, und es gelingt Schweini auch nicht, seine Freunde im Pferch mit dem reichlichen Futter von den Vorzügen der Freiheit zu überzeugen. So macht er sich schliesslich auf den Weg ins Morgenland, wo kein Schweinefleisch gegessen wird.

Die Fabel, obwohl vor der Initiative gegen die Massentierhaltung geschrieben, passt ideal zum Abstimmungskampf. Wir bieten Ihnen das Buch deshalb zum Spezialpreis von Fr. 25.- an, zusätzlich gehen Fr. 5.- an den Abstimmungskampf.

Ich freue mich wenn dieses berührende Bilderbuch für Menschen von 9 bis 99 Jahren dazu beiträgt, Tiere als beseelte Mitgeschöpfe zu behandeln und die politischen Regeln entsprechend zu gestalten.


Mit herzlichen Grüssen

Christoph Pfluger
Herausgeber



  Passend zur Abstimmung über die Massentierhaltung
Ein junger Eber entflieht, von Sehnsucht und Abenteuerlust getrieben, dem heimischen Pferch und tauscht die Sch(w)einsicherheit gegen die Freuden und Gefahren eines ungebundenen Lebens.
Am Ende der Lektüre werden auch Sie den Pferch verlassen und allen Tieren Freiheit schenken wollen.

Erwin Jakob Schatzmann (Text) und und Christine Gluch (Illustrationen): Schweini – eine Fabel über Freiheit und Anpassung. Mit 38 Illustrationen, 60 S. Sonderangebot: Fr. 25.– (davon Fr. 5.– zugunsten der Initaitve
Weitere Infos und Bestellung
Im Buch blättern.

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