Konstrukt und Wirklichkeit

Gottes Liebling, Mensch

.

„Erstaunlich, wie Menschen sich das Leben schwer machen,
indem sie sich etwas zurecht konstruieren.“
(Paul Watzlawick)

Je tiefer und weiter man träumend schläft, sich mit Vermutungen abfüllt, also nicht bewusst in der Wirklichkeit lebt, umso härter scheint die Welt vor unseren Augen zu sein. Manchmal könnten wir Nein dazu sagen, also zu dem, was wir gerade denken, fühlen oder tun. Nein zu sich selbst, zu der eigenen Art, die Dinge zu sehen und alles selbst regeln zu wollen. Wir sagen es zu einem Teil in uns, damit alle verstehen. Doch etwas in uns will weiter leiden und deshalb tun wir es nicht. Also tatsächlich Nein sagen, wo es doch das einzig passende Wort von zweien wäre, um unseren Willen frei und mit Gewissheit auszudrücken.

Und jedes Nein, welches wir in dem Bewusstsein sprechen, dass es nicht unser Wille ist – weiterhin zu leiden, an unseren eigensinnigen Gedanken…

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