>>>> „1000 Kreuze für das Leben“ – Stachel im Fleisch linksextremistischer Selbstgerechtigkeit — sosLEBEN

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Liebe Freunde des Lebens,

am vergangenen Samstag fand in Münster eine der viele öffentlichen Lebensrechts-Märsche statt.

Unser Mitarbeiter Tobias Größbölting ist dort mit seiner Familie gewesen und hat einen berührenden Bericht verfasst, den Sie unten lesen können.

Ebenfalls hat er uns Fotos des Marsches zugesandt, die Sie hier sehen können:

Gleichzeitig möchte ich diesen Brief nutzen, um mich, um mich bei allen zu bedanken, die sich an unserer Herbst-Spendenaktion beteiligt haben:
 
Diese Unterstützer ermöglichen es, dass wir stets für das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder eintreten können.
Falls Sie noch nicht an unserer Herbst-Spendenaktion teilgenommen habe, wäre ich dankbar, wenn Sie noch erwägen würden, unsere Arbeit finanziell zu unterstützen:
Nun möchte ich den Bericht von Tobias Großbölting über den Marsch der Lebensrechtler am 8. Oktober 2022 in Münster zum Lesen empfehlen:
 
1000 Kreuze für das Leben“ – Stachel im Fleisch linksextremistischer Selbstgerechtigkeit


Tobias Großbölting


Deutschland – ein Entwicklungsland? Wenn es um das Lebensrecht Ungeborener geht, ist Deutschland ein Entwicklungsland, in dem eine menschenwürdige Perspektive auf das vorgeburtliche Leben systematisch erschwert, eine ausgewogene Berichterstattung darüber immer seltener zu finden ist. Dementsprechend ist das gesellschaftliche Bewusstsein für vorgeburtliche Kindstötungen dramatisch unterentwickelt. Lebensschützer, die darüber aufklären, werden immer wieder von fanatischen Abtreibungsbefürwortern niedergeschrien und verleumdet. Tatsachen werden verdreht. Im medialen und politischen Vorraum werden Grenzen immer weiter verschoben.


So wie nun wieder, am 8. Oktober, in Münster: Einer geballten Übermacht schreiender und tobender Gegendemonstranten aus dem linksradikalen bis linksextremistischen Spektrum standen rund 100 Lebensschützer seelenruhig gegenüber, die sich unbeirrt betend und singend ihren Prozessionsweg durch die Münsteraner Altstadt bahnten. Sprichwörtlich waren hierbei „1000 Kreuze für das Leben“ durch die teils engen Gassen zu tragen. Das Polizeiaufgebot war enorm. Die Beamten versahen ihren Dienst professionell. Mit präventiver Weitsicht verhinderten sie geplante Blockaden und Übergriffe der teils aggressiven Demonstrationsstörer.


Ausgangspunkt des Gebetszuges für die Ungeborenen war Sankt Aegidii, auch als Anlaufpunkt für die traditionellen Messe in Münster gläubigen Katholiken gut bekannt. Auf dem Vorplatz stimmte Wolfgang Hering die demonstrierenden Lebensschützer warmherzig ein, dass ein jeder mit unerschütterlichem Gottvertrauen seinen Weg für die Ungeborenen gehen möge. Herings Ansprache wirkte gleichermaßen anspornend und beruhigend auf die Teilnehmer, die im Folgenden noch ein Spießrutenlauf erwartete. Die Route verlief teils durch die stark frequentierten Fußgängerzonen der Bischofsstadt – vorbei an der Synagoge, an der eine Schweigeminute eingelegt wurde, über den Erbdrostenhof, dem Nordportal von Sankt Lamberti in einem großen Bogen über Roggenmarkt, Spiekerhof und Überwasser auf den Domplatz zum Kardinal-Graf-Galen-Denkmal.


Der Wahlspruch des sel. Kardinal Graf Galen „Weder durch Lob noch durch Furcht“, der sich auf den Zweiten Brief des Apostels Paulus an Timotheus bezieht (2Tim 4,2: „Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht“), bildete auch ein unausgesprochenes Motto für den Gebetszug.


An der Statue des sel. Kardinal Graf Galen, die nachts zuvor von Lebensrechtshassern mit Farbbeuteln und der Aufschrift „Pro Choice“ geschändet wurde, fand der „1000-Kreuze-Marsch“ sein würdiges Ende in einer Trauerzeremonie für die getöteten Ungeborenen. Im Wechsel, unterbrochen von einem lauten Glockenklang, wurden 50 Namen von abgetriebenen Mädchen und Jungen verlesen. Ihnen zu Ehren legten die Kreuzesmarsch-Teilnehmer im Gedenken jeweils eine Rose vor die Füße des Kardinals nieder, bis ein kleiner Rosenhügel von Menschenhand aufgewachsen war.


Es war eine rührende Geste auch für jene verzweifelten Mütter, die zum Mittel der Abtreibung griffen – zu einem Mittel, das jene lautstarke Minderheit der Gegendemonstranten zu einem Menschenrecht hochstilisieren.


Ungerührt vom ohrenbetäubenden Lärm der nahen Gegendemonstranten beteten und sangen die Teilnehmer und Kreuzesträger noch einige Zeit für die Ungeborenen. Dabei stählten sie sich auch an der Demuts- und Wahrheitsliebe eines solch großen Vorbilds wie dem sel. Kardinal Graf Galen, der unerschrocken in aller Öffentlichkeit den Umgang der Nationalsozialisten mit den Schwächsten anprangerte.
 
 
* * *
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen
Pilar Herzogin von Oldenburg
 
 
PS: Die Agitation gegen das Recht auf Leben ist in unseren Tagen besonders groß.


Dank Ihrer Spende können wir mit unseren Kampagnen für das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder die nötige Reichweite bewirken und die Sichtbarkeit der ungeborenen Kinder garantieren!


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