Der Marsch fürs Leben ist ein Marsch für die Freiheit — ADF

Sehr geehrte Unterstützer!
„Liebe sie Beide“ und „Für das Leben“ schallte es am letzten Samstag durch Wien. Der Marsch fürs Leben 2022 versammelte Lebensschützer aus ganz Österreich, um gemeinsam für unveräußerliche Würde und das Recht auf Leben eines jeden einzustehen.  

Es fiel auf wie fröhlich, gutgelaunt und lächelnd die Menschen durch die Straßen Wiens zogen. Auch wenn es in Strömen regnete – Lebensschutz ist kein Schönwetterthema, wie meine Kollegin Sophia Kuby in ihrer Rede betonte. 

Wer wüsste das besser als unsere Mandanten, die wir dieses Jahr verteidigt haben! 

Pavica Vojnović, die wieder mit ihrer Gruppe in der Nähe einer Abtreibungsberatungsstelle in Pforzheim beten darf. Wie viele andere möchte Vojnović alles Mögliche tun, um Frauen und Kinder zu unterstützen.  

Auch Euthanasie und der Schutz des Lebens an seinem Ende war beim Marsch fürs Leben ein Thema. Menschenwürde knüpft sich an keine Kriterien. Doch die Mutter von unserem Mandanten Tom Mortier wurde im Krankenhaus mit einer Giftspritze umgebracht.  

Der Europäische Menschengerichtshof entschied jetzt in einem ambivalenten Urteil, dass Belgien den Fall nicht ausreichend untersucht hat. Doch gleichzeitig stellten die Richter keine Verletzung des Rechts auf Leben statt.  

Recht bekam die slowenische Lebensschutzgruppe Zavod ŽIV!M: Sie wurde von einer staatlichen Busgesellschaft benachteiligt. Die Busfirma hatte ihren Vertrag mit der pro-life NGO gebrochen, nur weil die sich – Überraschung! – für den Lebensschutz eingesetzt haben.   

Es gibt noch mehr Beispiele: Rosa Lalor, die in Liverpool doch keine Strafe für ihr Gebet für den Lebensschutz zahlen muss. In Berlin läuft immer noch der Fall um den Apotheker Andreas Kersten, dessen Gewissensfreiheit angegriffen wird. Aktivisten wollen den Apotheker zwingen, eine potenziell abtreibende Pille zu verkaufen.  

Für mich ist der Marsch fürs Leben auch ein Marsch für die Freiheit. Versammlungs-, Gewissens-, und Meinungsfreiheit werden oft nicht ernstgenommen, wenn es um den Lebensschutz geht.  

Viele der Prozesse sind noch nicht an ihrem Ende. Die Stadt Pforzheim hat angekündigt gegen das Urteil, das Vojnović recht gab, in Berufung zu gehen.

Gleichzeitig fordern mehrere Landesregierungen die Bundesregierung in Berlin auf, Gebet und Hilfe dort zu verbieten, wo schwangere Frauen sie besonders benötigen: Auf der Straße und in der Nähe von Abtreibungskliniken.  

Gegen diese Einschränkungen gehen wir vor und verteidigen Freiheit und Menschenwürde. Mit juristischer Kompetenz und viel Herzblut. Bitte unterstützen Sie uns dabei!
Freiheit stärken
Ich danke Ihnen sehr!
Ludwig Brühl
ADF International Austria gemeinnützige GmbH
Sitz: Wien | Postfach 5, 1037 Wien, Österreich | Handelsgericht Wien, FN 460299 k
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