auch im November möchten wir Sie wieder auf unsere digitalen Erkundungstouren in die Vielfalt unserer Natur mitnehmen — sielmannstiftung

Oder Liebe Leserin, lieber Leser,
auch im November möchten wir Sie wieder auf unsere digitalen Erkundungstouren in die Vielfalt unserer Natur mitnehmen. Diesmal widmen wir uns der Umweltkatastrophe an der Oder und der Frage, ob unsere Flüsse als Lebensraum in Gefahr sind. Darüber hinaus geben wir Ihnen praktische Tipps zum Vögel füttern im Winter und stellen Ihnen unser Beweidungskonzept in Sielmanns Biotopverbünden vor.Dieses und weitere spannende Themen rund um die Natur vor der eigenen Haustür bringen wir im November mit unseren digitalen Veranstaltungen direkt zu Ihnen nach Hause.Die Teilnahme ist wie immer kostenlos. Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung.Herzliche Grüße, Ihre Heinz Sielmann Stiftung Biber  Umweltkatastrophe an der Oder

Sind unsere Flüsse als Lebensraum in Gefahr?
Die Flusslandschaft an der Oder liegt im Grenzgebiet zwischen dem brandenburgischen Hohensaaten und der polnischen Stadt Stettin. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebiet sich selbst überlassen, sodass es sich zu einem artenreichen Hotspot entwickeln konnte und heute ein wichtiger Lebensraum für unzählige Arten ist. Neben den Gewässern befinden sich Flächen mit Grünland, Trockenrasen, Moor, Sumpf, Forst und Wald. Tausende von Zugvögeln, wie Kraniche, Bläss- und Saatgänse, Krick-, Pfeif-, Spieß- und Stockenten leben hier. Dazu brüten um die 50 Vogelarten entlang der Oder.So ziehen auch gefährdete Arten wie die Trauerseeschwalbe, die Rohrdommel und der Wachtelkönig ihre Jungen hier groß. Die Umweltkatastrophe im Sommer 2022 an der Oder, hervorgerufen durch illegale Einleitung von Salzen, löste eine Kettenreaktion aus. Die verheerenden Auswirkungen wurden zudem durch niedrige Wasserstände und anhaltend hohe Wassertemperaturen begünstigt. Die Folge war ein massenhaftes Sterben von Fischen und Weichtieren im Fluss. Die Auswirkungen auf andere aquatische Arten, wie die im Wasser lebenden Pflanzen oder Insekten, sind jetzt noch nicht absehbar. In unserer Veranstaltung mit unserem Experten Dr. Axel Wessolowski möchten wir auf die Lage an der Oder eingehen. Wir möchten Ihnen aber vor allem den Lebensraum Fluss näherbringen und aufzeigen, wie komplex und wundervoll dieses einzigartige Ökosystem ist.TEILNAHME: Kostenlos
DATUM: Dienstag, 8. November 2022 | 18:00 – 18:45 Uhr
KONTAKT: tobias.goetze@sielmann-stiftung.de | Tel: +49 (0)5527 914-416
ZUR ANMELDUNG Kranich Borcheltsbusch  Der Kranich und das Moor

Moorschutz in Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen
Moore sind geheimnisvolle Orte. Viele Mythen und Geschichten wie Goethes Erlkönig oder Sherlocks Hund von Baskerville ranken sich um sie. Moore regen seit jeher unsere Fantasie an und sind Kulisse für Weltliteratur. Die Geschichte der Moore muss fortgeschrieben werden. Es sind vielfältige Lebensräume für faszinierende Tier- und Pflanzenarten. Sie sind keinesfalls gruselig oder gefährlich. Im Gegenteil, sie sind selbst stark gefährdet, denn die menschliche Nutzung und die Klimakrise führen zu Wassermangel und nehmen Mooren ihr Lebenselixier. Als Folge trocknen unsere Moore aus und wichtiger Lebensraum geht verloren. Das gewaltige Potenzial, Kohlenstoff zu speichern, gründet darauf, dass die Pflanzen in einem wassergesättigten Milieu wachsen und abgestorbene Pflanzenteile größtenteils zu Torf werden. Der von der Vegetation aufgenommene Kohlenstoff bleibt in intakten Moorökosystemen gebunden, denn der Torf ist vom Sauerstoff abgetrennt und verrottet daher nicht. Wir möchten Ihnen in dieser Veranstaltung den besonderen Lebensraum Moor und einige seiner Bewohner vorstellen. Gemeinsam mit unserem Experten Ralf Donat gehen wir hier auf eine faszinierende Reise in ein beeindruckendes Ökosystem.TEILNAHME: Kostenlos
DATUM: Donnerstag, 17. November 2022 | 18:00 – 18:45 Uhr
KONTAKT: tobias.goetze@sielmann-stiftung.de | Tel: +49 (0)5527 914-416
ZUR ANMELDUNG Vogelfutter  Vögel füttern im Winter

Empfehlungen für unsere heimischen Arten
Die Ornithologen der Heinz Sielmann Stiftung befürworten die Vogelfütterung, weil heimische Vogelarten immer weniger Nahrung finden. Gerade jetzt, wo die kalte Jahreszeit vor der Tür steht, sollten wir die diversen Vogelarten unterstützen. Besonders gut lassen sich die Vögel am Futterhäuschen beobachten. Dabei fällt schnell auf, dass die verschiedenen Vogelarten ganz unterschiedliche Vorlieben haben. Ein erster Hinweis bietet dabei die Schnabelform. Rotkehlchen, Drosseln, Stare, Zaunkönige, Heckenbraunellen, Kleiber, Baumläufer und Spechte haben einen länglichen, spitz zulaufenden, schmalen Schnabel. Sie setzen ihn wie eine Pinzette ein und können getrocknete Beeren, Rosinen, Apfelstückchen und Mehlwürmer damit aufspießen und fressen. Kompaktere Schnäbel können Körner und Samen knacken. Dazu gehören Buch- und Grünfinken, Kernbeißer, Zeisige, Stieglitze, Meisen, Gimpel und Spatzen. Diese Arten freuen sich über Sonnenblumenkerne, Hanfsamen, Mohn, Leinsamen, Buchweizen, Erdnusskerne und Haferflocken. Doch was biete ich nun am besten an? Soll ich das Futter selbst zusammenstellen oder eignen sich auch spezielle Vogelfuttermischungen aus dem Fachhandel? Wie sieht es mit dem Angebot von Wasser im Winter aus? Diese und viele weitere Fragen möchten wir Ihnen gemeinsam mit unserem Experten Tim Funkenberg beantworten. Unser Experte für das ökologische Monitoring kennt sich bestens in unseren Landschaften aus und hat Ihnen die wichtigsten Informationen zu diesem Thema zusammengestellt.TEILNAHME: Kostenlos
DATUM: Donnerstag, 24. November 2022 | 18:00 – 18:45 Uhr
KONTAKT: tobias.goetze@sielmann-stiftung.de | Tel: +49 (0)5527 914-416
ZUR ANMELDUNG
Beweidung  Beweidungsmanagement in Sielmanns Biotopverbünden

Alternative Wege im Umwelt- und Naturschutz
Die Kulturlandschaft in Europa war lange Zeit von beweideten Flächen gekennzeichnet. Wo einst große Weidetiere die Landschaft offenhielten und dadurch einzigartige und artenreiche Landschaftsbilder entstanden, werden diese Flächen heute vielfach von Maschinen bewirtschaftet oder sind als Siedlungsraum versiegelt. Doch dass es auch andere Wege für die maschinelle Mahd gibt, möchten wir Ihnen in dieser Veranstaltung verdeutlichen. Gemeinsam mit dem Geschäftsbereichsleiter Biodiversität der Heinz Sielmann Stiftung, Dr. Heiko Schumacher, machen wir uns auf die Spurensuche nach alternativen Wegen und möchten Ihnen mehr über das Beweidungskonzept auf den Flächen der Heinz Sielmann Stiftung erzählen. Heute wird es immer schwieriger, alte Nutzungstraditionen zu bewahren, denn die landwirtschaftliche Struktur trägt dazu bei, dass der Druck und der Konkurrenzkampf um Nutzflächen steigt. Dies hat direkte Auswirkungen auf unsere heimischen Arten und die Biodiversität in Deutschland.TEILNAHME: Kostenlos
DATUM: Dienstag, 29. November 2022 | 18:00 – 18:45 Uhr
KONTAKT: tobias.goetze@sielmann-stiftung.de | Tel: +49 (0)5527 914-416
ZUR ANMELDUNG Das Team der Heinz Sielmann Stiftung freut sich auf Sie! Logo Heinz Sielmann Stiftung

ImpressumHeinz Sielmann Stiftung
Gut Herbigshagen,
37115 Duderstadt,
Deutschland
Tel.: +49 (0)5527 914-0
Fax: +49 (0)5527 914-100
www.sielmann-stiftung.de
Zuständige Aufsichtsbehörde: Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig
Vorstand: Michael Beier (Vorsitzender), Carolin Ruh
UST-IdNr.: DE176874786
Spendenkonto: Sparkasse Duderstadt
IBAN: DE62 2605 1260 0000 0003 23
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