Pamela Kribbe: Die Trennung der Geschlechter — esistallesda

Pamela Kribbe: Die Trennung der Geschlechter

15. Dezember 2022 esistallesda Pamela Kribbe, Yvonne Mohr 0

Jeshua, gechannelt durch Pamela Kribbe

Liebe Menschen,

Ich bin Jeshua.
Ich heiße euch willkommen. Ihr bedeutet mir so viel.

Heute möchte ich über einen alten Schmerz in euch sprechen, der immer noch aktuell und in eurem Bewusstsein lebendig ist. Sehr viele eurer täglichen psychischen Schmerzen gehen auf einen Urschmerz zurück, den ich hier den Schmerz des Getrenntseins nenne. Bei den meisten von euch ist dieser Urschmerz immer im Hintergrund eures Bewusstseins präsent. Oft denkt ihr, dass ihr diesen Urschmerz oder die Wunde des Getrenntseins durch Dinge außerhalb von euch selbst lösen könnt. Ihr sucht nach dem richtigen, passenden Job, dem richtigen Geliebten oder dem richtigen Lebensstil, was auch immer das bedeutet, nach einer bestimmten Disziplin oder bestimmten Regeln, nach denen ihr leben könnt. Es ist in euch eine Wunde, eine Lücke, eine Leere, die ihr zu füllen versucht. Heute möchte ich auf die Ursache oder den Ursprung dieser Leere eingehen.

„Leere“ ist nur ein anderes Wort für „Getrenntsein“. Dieses Getrenntsein begann am Anfang eurer Reise, eurer Schöpfung oder Erschaffung als Seele. In dem Moment, wo ich über die Seele, den Beginn dieser Seele, über Zeit und über den Anfang spreche, überschreiten wir im Grunde die Grenze des Sichtbaren, des mit dem Verstand Erfassbaren. Nehmt daher meine Worte nicht allzu wörtlich und versucht euch mit dem, was ich sage, auf der Ebene des Fühlens mitzubewegen.

Stellt euch vor, dass es in diesem fernen Anfang ein Urwasser gab. Ihr könnt es wie ein Meer, einen Ozean aus Wasser in einem dunklen freien Raum vor euch sehen. Der freie Raum, in dem sich das Wasser befindet, steht für das Bewusstsein. Der Raum selbst ist nichts, er ist transparent, er ist nichts im materiellen Sinne. Er ist pures und reines Bewusstsein. Und das Wasser steht für Gefühl, für Bewegung, für Dynamik, für Leben.

Stellt euch vor, dass ihr euch nun in diesem Wasser befindet. Ihr bewegt euch mit der Strömung mit und ihr spürt nun, wie sich langsam eure Grenzen auflösen. Ihr verschmelzt mit dem Wasser. Es fühlt sich sanft und auf angenehme Weise kühl an. Während ihr euch vorstellt, dass ihr, in eurem Körper, euch jetzt so darin bewegt, dann scheint es, als löse sich selbst dieser Körper auf und spiele in diesem Wasser keine Rolle mehr, denn ihr seid nun eher ein Bewusstseins-Punkt. Ihr seid eins mit dem Wasser und ihr spürt eure Grenzen nicht. Ihr fühlt, dass das Wasser euch umgibt, und zugleich seid ihr das Wasser: eine seltsame Empfindung.

Dann entsteht in euch, in diesem diffusen Selbst, das ihr seid, ein Verlangen nach Luft, nach Atem. Dieses Verlangen lässt euch fokussiert werden, einen Fokus haben. Es bewirkt, dass sich euer Wesen auf das Eine ausrichtet, das ihr wollt: Luft, atmen. Ihr habt noch nie geatmet, aber irgendwie spürt ihr, dass ihr das wollt, und etwas zieht, saugt euch empor an die Oberfläche dieses Wassers, dieses Ozeans, dieses Meeres, und ihr kommt nach oben. Auf einmal streckt ihr euren Kopf aus dem Wasser. Ihr seid aufgestiegen, seid durch die Oberfläche gegangen, und jetzt verfügt ihr über einen Körper, der atmet.

Fühlt diesen ersten tiefen Atemzug und werdet euch eurer Körperlichkeit bewusst. Das Verlangen hat euch zu einem körperlichen Wesen gemacht. Ihr geht nicht länger im Wasser, im Meer auf. Ihr seid jetzt ein Wesen, das im Meer schwimmt. Was euch hierher gebracht und zu einem unabhängigen, autonomen Wesen gemacht hat, ist das Feuer eures Verlangens. Es ist ein schöpferisches Verlangen! Das Verlangen danach, ein „Ich“ zu sein, und somit nach dem Getrenntsein ist ein schöpferisches Verlangen, es sucht nach Tiefe, nach Erleben, nach Erfahrung.

Im Urmeer wart ihr eins und in diesem Sinne auch geborgen. Euer Seinszustand aber war diffus, ein wenig vage, schlummernd, dösend, wie im Halbschlaf. Das Verlangen, das in euch entstand, nach Luft, nach Atmen, ist eigentlich das Verlangen nach Bewusstsein. Was sich um das Wasser herum befand – ich habe es eingangs erwähnt – ist Raum. Die Luft und Raum stehen für Bewusstsein. Der Sprung in die Ich-Werdung und damit in die Getrenntheit ist motiviert durch das Verlangen nach Bewusstsein, nach Bewusstseins-Wachstum. Der Sprung in die Getrenntheit ist darum eigentlich ein Sprung ins Wachstum. In dieser Bewegung und diesem Moment werdet ihr nicht nur geschöpft, erschaffen als eine individuelle Seele, sondern ihr werdet zugleich auch selbst zum Schöpfer, zu einer schöpferischen Seele, weil ihr euch – wenngleich unbewusst und instinkthaft – für das Ich-Sein entscheidet.

Ein Individuum zu werden und damit von der Einheit getrennt zu sein, ist ein Sprung ins Unbekannte, ein Abenteuer, das lockt und sogleich auch schmerzt, weil das einst so selbstverständliche Wasser, das ihr wie das Fruchtwasser sehen könnt, das euch im Mutterleib umgab, nun nicht mehr um euch ist: Ihr seid jetzt außerhalb davon. Dies ist der erste Schritt der Seele: geschaffen zu werden und damit zugleich Schöpfer zu werden. Es ist der Schritt von der Einheit, vom Einssein, zur Getrenntheit. Dieser Schritt entspringt der kreativen Feuerkraft in der Seele und im Wesentlichen in Gott, in der Schöpfung. Und zugleich bringt dieser Schritt eine tiefe Verwirrung hervor, den Urschmerz, des Ausgestoßen-Seins aus der Einheit.

Ihr könnt diesen metaphysischen Urschmerz ein wenig damit der Geburt eines Kindes vergleichen, wenn es auf der Erde aus der Mutter geboren wird: Es verlässt dann die sichere Umgebung des Mutterleibs. Der Übergang von der Einheit zur Getrenntheit wird in gewissem Sinne bei jeder Inkarnation, bei der Geburt eines jeden Kindes wiederholt. Jedes Mal, wenn die Seele den Sprung ins Irdische wagt und einen Atemzug tut, verlässt es die Einheit aufs Neue und tritt in das Abenteuer und auch den Schmerz der Inkarnation ein.

und mehr ….

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