Notizen 15

Gottes Liebling, Mensch

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Warum fällt es dem Menschlichen oft nicht leicht, gedankenfrei und schweigend neben einem Anderen zu sitzen? Einfach in Frieden, mit dem zu sein, was ist. … eventuell gar diesen Frieden zu genießen, dabei dem Bekannten und auch Unbekannten unwissend vertrauend. Woher kommt der Drang, sich dem Anderen mitzuteilen, über allerlei und nichts, was wahrlich überwiegend bedeutungslos ist?

Es ist außerordentlich aufschlußreich, einen Tag lang zu beobachten, was man so denkt und sagt, obwohl es für den Moment total belanglos ist. Absolut bedeutungslos für das Leben, in dessen Gänze. Manchmal merkt man es auch ohne Beobachtung. Insbesondere dann, wenn sich im Innersten ein Gefühl der Peinlichkeit anschleicht, weil man gerade etwas sagte, dass total daneben war. Eventuell aus Unachtsamkeit, aus Lieblosigkeit, doch auch aus Übermut und diesem kaum zu bändigenden Drang, sich mitzuteilen. Manchmal gar sein Innerstes zu entblößen, obwohl man weiß, dass dies falsch ist. Falsch in dem Sinne…

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