Archiv der Kategorie: BEEkilling

Aufgepasst: Neue Bienengifte im Anflug!

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12.04.2018

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Biene, Foto: Pixelmixel, Fotolia

Leserbrief-Aktion: Neue Bienengifte im Anflug!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

Bienen, Hummeln und Co droht neue Gefahr: Während drei besonders gefährliche Insektengifte bald im Freiland verboten werden könnten, arbeitet die Agrarindustrie auf Hochtouren daran, neue Pestizide auf den Markt zu bringen. Die Zulassung von Mitteln mit den Wirkstoffen Flupyradifuron, Cyantraniliprol und Sulfoxaflor in Deutschland könnte jederzeit erfolgen.

Aber das zuständige Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hüllt sich in Schweigen. Die Behörde will uns keine Auskunft über die Genehmigungsverfahren geben. Die Begründung dafür ist haarsträubend: Schon die Information, ob überhaupt Anträge auf neue Pestizid-Zulassungen vorliegen, ist für das Amt ein Geschäftsgeheimnis der Chemiekonzerne.

Diese Geheimniskrämerei nehmen wir nicht hin. Darum haben wir vor einem Jahr Klage auf Herausgabe der Informationen eingereicht. Heute ist es endlich soweit: Unsere Klage gegen das BVL wird vor dem Verwaltungsgericht in Braunschweig verhandelt. Wir sind optimistisch, dass uns das Gericht recht geben wird.

Doch die schwierigste Aufgabe steht uns noch bevor: Die neuen Insektengifte bekannt zu machen, bevor sie zum Problem werden. Denn es darf nicht passieren, dass im Windschatten des Verbots einiger Gifte klammheimlich neue Insektenkiller zugelassen werden. Dieses Pestizid-Karussell muss endlich aufhören, damit sich die Natur erholen kann!

Bisher wissen erst wenige Menschen von den neuen Bienengiften. Wir wollen sie deshalb überall im Land zum Thema in den Zeitungen machen. Wollen Sie uns dabei helfen? Dann finden Sie hier eine Anleitung für einen fundierten Leserbrief an Ihre Lieblingszeitung.

Jetzt mitmachen!

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Stellenangebot
Zur Verstärkung unseres Teams in München suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

Eine/n Teamassistent/in und Umweltberater/in

Terminhinweis
Mo., 16. April
19:30 Uhr
im Gasthaus Bad Tölz,

Bahnhofstr. 2, Bad Tölz

Bei der Gründung des Agrarwende-Forums in Bad Tölz berichtet unser Referent Karl Bär aus der Südtiroler Gemeinde Mals, die sich per Bürgerentscheid gegen Pestizide ausgesprochen hat. Dazu gibt es Filmausschnitte aus „Das Wunder von Mals – Eine Kommune wehrt sich gegen ihre Vergiftung“.

Das Agrarwende-Forum soll ein offener Stammtisch für ErzeugerInnen, Handel und KonsumentInnen von Produkten der Öko-Bio-Szene im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen werden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org
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Re: Bayers Albtraum

Wiebke Schroeder, SumOfUs.org

Hallo,

Riesenchance für unsere Bienen: Kanada will einen von Bayers Bienekillern verbieten. Das kanadische Gesundheitsministerium meint: Die Verwendung von Imidacloprid ist nicht nachhaltig — und empfiehlt ein Komplettverbot des Pestizids.

Bayers Lobbyisten legen sich bereits ordentlich ins Zeug, um ein solches Verbot ihres Kassenschlagers zu verhindern. Doch wir haben nicht vor, Bayer in dieser entscheidenden Phase das Feld zu überlassen!

Würdest auch du dabei helfen, der Lobby von Bayer und Co. eine starke Stimme aus der Zivilgesellschaft entgegenzusetzen?

Hier klicken, um die SumOfUs-Petition an das kanadische Gesundeitsministerium zu unterzeichnen!

https://actions.sumofus.org/a/komplettverbot-bienenkillerpestizide/

Sylvia

Schlechte Nachrichten im Kampf gegen CETA ++ Europas Chemieriesen klagen gegen Bienengift-Verbote

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15.02.2017

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Das Gericht entscheidet letztlich darüber, ob der Schutz von Umwelt und Mensch über den Profitinteressen von Konzernen steht.

— es liegt bei UNS das ERLAUBEN oder IGNORIEREN… bei  UNS  und  BAUERN/ LANDWIRTEN. — HANAH und  LUISE —

Jetzt aktuelle Meldung lesen

Schlechte Nachrichten im Kampf gegen CETA

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

gestern hat das Europäische Parlament in Straßburg grünes Licht für das europäisch-kanadische Abkommen CETA gegeben. Mit 408 zu 254 bei 33 Enthaltungen stimmte die Mehrheit der Abgeordneten dafür. Damit kann das Abkommen nun vorläufig in Kraft gesetzt werden. Am selben Tag entschied das bayerische Verfassungsgericht über unser Volksbegehren „Nein zu CETA!“. Die bayerischen Bürgerinnen und Bürger dürfen demnach nicht über CETA abstimmen.

Diese beiden Nachrichten sind bitter für uns: In den letzten drei Jahren haben wir eine riesige, internationale Bewegung gegen unfaire Handelsabkommen aufgebaut. Doch trotz der fundierten Kritik und dem überwältigenden Protest konnten wir keine Mehrheit der Europaabgeordneten für unser Ziel gewinnen. Das Gerichtsurteil verbaut uns außerdem den Weg CETA über ein Volksbegehren zu verhindern. Wir sind uns sicher: Eine Mehrheit hätte gegen das Abkommen gestimmt.

Trotz dieser Rückschläge ist CETA noch nicht durch, denn rund 40 Parlamente der EU-Mitgliedstaaten müssen noch zustimmen. Sagt nur eines davon „Nein!“, scheitert CETA und die vorläufige Anwendung muss beendet werden. Bis die Ratifizierung in den EU-Staaten beginnt, können allerdings noch Monate oder sogar Jahre vergehen.

Weitere Fragen und Antworten zu den gestrigen Entscheidungen finden Sie in unserer aktuellen Meldung.

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Europas Chemieriesen klagen gegen Bienengift-Verbote

Europas Chemieriesen Bayer, BASF und Syngenta klagen vor dem Europäischen Gericht gegen die EU-Kommission und drohen mit Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe. Sie fordern die Aufhebung eines Teilverbots, das die EU-Kommission im Jahr 2013 für einige besonders bienengefährliche Pestizide ausgesprochen hat.

Es handelt sich dabei um sogenannte Neonicotinoide, die bereits in sehr geringen Mengen eine dauerhafte Störung des zentralen Nervensystems auslösen und zum Tod von Bienen und anderen Insekten führen. 2008 starben innerhalb kurzer Zeit über 11.000 Bienenvölker am Oberrheingraben an giftigen Staubwolken, die bei der Aussaat von mit Neonicotinoiden gebeiztem Saatgut entstanden waren.

Diesen Mittwoch hat die entscheidende Phase des Verfahrens begonnen. Wenn das Gericht den Chemiekonzernen recht gibt, werden nicht nur die Bienen den extrem giftigen Stoffen wieder ausgesetzt, sondern es könnte auch in Zukunft deutlich schwerer werden, umwelt- und gesundheitsschädliche Pestizide zu verbieten. Das Gericht entscheidet letztlich darüber, ob der Schutz von Umwelt und Mensch über den Profitinteressen von Konzernen steht.

Mit herzlichen Grüßen, Ihr
Publicare Marketing Communications GmbH
Harald Nestler
Vorstand

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Bayers Albtraum

Kanada steht kurz vor einem Verbot für ein Bienenkiller-Pestizid aus dem Hause Bayer.

Rufen Sie die kanadische Regierung auf, standhaft zu bleiben und dem Druck von Bayer nicht nachzugeben!

https://actions.sumofus.org/a/komplettverbot-bienenkillerpestizide/

90 Tage um die Bienen zu retten

Kanada steht kurz davor, eines der weltweit bienentödlichsten Pestizide zu verbieten — doch Bayer tut alles, um ein Verbot abzuwenden.

Gemeinsam sorgen wir dafür, dass unsere Stimme für die Bienen lauter ist als die der Konzernlobby.

Helfen Sie uns mit einer Spende, die Bienen zu retten?

https://actions.sumofus.org/a/bienenkiller-verbot?akid=25260.9287361.6_XFOq&donation_band=nondonor&rd=1&source=fwd&t=2

Bienenforscher kaltgestellt

Anne Isakowitsch, SumOfUs.org

Bienenforscher Dr. Jonathan Lundgren braucht unsere Hilfe: Weil er zu den Auswirkungen von Pestiziden auf Bienen forscht, wird er von der U.S.-Regierung drangsaliert.

Helfen Sie mit einer Spende, Dr. Lundgrens Anwaltskosten zu bezahlen und Unterstützung vor Ort zu mobilisieren?

https://actions.sumofus.org/a/helfen-sie-dem-bienenforscher

stellen Sie sich vor: Sie sind ein preisgekrönter Wissenschaftler — und als Sie neue Forschungsergebnisse veröffentlichen wollen, verpasst Ihnen die Regierung einen Maulkorb. Und als Sie sich weigern, ihre fundierten Erkenntnisse zu verschweigen, werden Sie erst suspendiert — und dann gefeuert.

Genau das ist dem Amerikaner Dr. Jonathan Lundgren passiert, nachdem er einen Zusammenhang zwischen Pestiziden und dem Massensterben von Bienen nachgewiesen hat.

Jetzt will er seine Forschung unabhängig fortsetzen. Doch das U.S.-Agrarministerium schikaniert ihn weiter: Es verweigert ihm staatliche Fördermittel für seine Forschung und setzt andere Wissenschaftler unter Druck, damit sie nicht mit ihm zusammenarbeiten.

Diesen Angriff auf die Freiheit der Wissenschaft dürfen wir nicht hinnehmen. Wir wollen Dr. Lundgren dabei unterstützen, die Ursachen für das Bienensterben weiter zu erforschen — helfen Sie uns dabei mit einer Spende? Ein Teil des Geldes finanziert die Anwaltskosten von Dr. Lundgren, mit dem Rest wollen wir Unterstützung vor Ort organisieren.

https://actions.sumofus.org/a/helfen-sie-dem-bienenforscher

Ja, ich helfe mit 1 € dabei, den renommierten Bienenforscher Dr. Jonathan Lundgren gegen die Schikanen der Regierung zu verteidigen.

Das U.S.-Landwirtschaftsministerium hat traditionell enge Verbindungen zur Agrarindustrie. Und natürlich haben die Lobbyisten von Bayer und Monsanto etwas dagegen, dass sich Wissenschaftler sich mit den schädlichen Auswirkungen ihrer Pestizide auf die Bienen beschäftigen.

Aber eine so dreiste Behinderung von Wissenschaftlern hat es bisher noch nicht gegeben.

SumOfUs-Mitglieder haben zehntausende Euro gespendet, damit unsere Partnerorganisation Public Employees for Environmental Responsibility Dr. Lundgren verteidigen kann. Dank unserer Hilfe kann er gerichtlich gegen die Schikane vorgehen und offizielle Beschwerde einreichen.

In den USA hat der Fall ein großes Medienecho hervorgerufen. Dr. Lundgren wurde für seinen Einsatz mit einem Preis für Zivilcourage ausgezeichnet. Trotzdem wird er weiter vom Landwirtschaftsministerium attackiert — ein bedenkliches Signal an alle Wissenschaftler.

Umso wichtiger ist es, dass wir uns gemeinsam für eine unabhängige Forschung einsetzen — eine Forschung die nicht vom Staat oder Konzernen beeinflusst wird und die Wahrheit ans Licht bringt.

Mit Ihrer Spende können Sie jetzt unseren Kampf für eine freie Wissenschaft unterstützen.

https://actions.sumofus.org/a/helfen-sie-dem-bienenforscher

Ja, ich helfe mit einer Spende von 1 € dabei, die Wissenschaftsfreiheit und den Bienenforscher Dr. Jonathan Lundgren zu verteidigen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Anne und das Team von SumOfUs

 

**********
Mehr Informationen:

Was a USDA scientist muzzled because of his bee research?, Washington Post, 6. März 2016

https://www.washingtonpost.com/lifestyle/magazine/was-a-usda-scientist-muzzled-because-of-his-bee-research/2016/03/02/462720b6-c9fb-11e5-a7b2-5a2f824b02c9_story.html 


SumOfUs ist eine weltweite Bewegung von Menschen wie Ihnen, die gemeinsam Konzerne zur Verantwortung ziehen. Wir nehmen kein Geld von Regierungen oder Unternehmen an, denn nur so bleiben wir unabhängig.

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https://actions.sumofus.org/a/spende?recurring_default=only_recurring&t=5&akid=24420.9287361.cLyMGi

Bienenkiller: So schaffen wir das Totalverbot!

Wiebke Schroeder, SumOfUs.org

in wenigen Monaten entscheidet die EU-Kommission über das Verbot von drei Bienenkillern. Wir wollen sicherstellen, dass unsere Botschaft stärker ist, als die der Chemie-Lobby.

Das können Sie jetzt tun, um uns dabei zu helfen:

EmailLeiten Sie die Email unten an Ihre Freunde weiter.
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Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Wiebke, Anne und das Team von SumOfUs

 


Leiten Sie diese Email an Ihre Freunde weiter:  

Hallo,

nun kann die EU-Kommission die Wahrheit über Bienenkiller-Pestizide nicht mehr ignorieren: Eine aktuelle Langzeit-Studie hat bestätigt, dass Neonikotinoide für den massiven Rückgang von Bienenpopulationen mitverantwortlich sind.

Frankreich hat bereits das einzig Richtige getan und ein Totalverbot der tödlichen Pestizide beschlossen. Anders die EU-Kommission: Weil Pestizid-Hersteller wie Bayer sie massiv unter Druck setzen, droht das EU-weite Verbot dreier Neonikotinoide wieder zu fallen.

Dabei sind die Fakten eindeutig und die Gefahr für die Bienen wächst. Wir dürfen nicht zuschauen, wie die EU-Kommission in dieser Situation vor Konzerninteressen einknickt. Sorgen wir jetzt dafür, dass sie sich dem Beispiel Frankreichs anschließt.

Hier klicken, um sich für ein europaweites Komplettverbot von Bienenkiller-Pestiziden einzusetzen.

https://actions.sumofus.org/a/eu-bienenkiller-verbieten/

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Mehr Informationen:

Neonicotinoide: Neue Studien bestätigen Bedrohungslage von Bienen, Der Standard, 17. August 2016

http://derstandard.at/2000042911377/Neonicotinoide-Neue-Studien-bestaetigen-Bedrohungslage-fuer-Bienen


Pestizide und Bienen: EFSA aktualisiert Bewertungen von Neonicotinoiden
, efsa, 11. Januar 2016

https://www.efsa.europa.eu/de/press/news/160111
Neonicotinoide als Bienen-Verhütungsmittel, bild der wissenschaft, 27. Juli 2016

http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/umwelt/-/journal_content/56/12054/12717664/Neonicotinoide-als-Bienen-Verh%C3%BCtungsmittel/
EU scientists begin review of ban on pesticides linked to bee declines, The Guardian, 7. Januar 2016 (in englischer Sprache)

https://www.theguardian.com/environment/2016/jan/07/eu-scientists-begin-review-ban-pesticides-linked-bee-declines


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Bienen!

Anne Isakowitsch, SumOfUs.org

Das EU-Verbot von drei Neonikotinoiden steht auf der Kippe — doch eine aktuelle Studie bestätigt die erneut Gefahren durch die Bienenkiller-Pestizide.

Fordern Sie jetzt von der EU-Kommission, Neonikotinoide komplett zu verbieten.

 

https://actions.sumofus.org/a/eu-bienenkiller-verbieten/

Ökologie: Sind Neonikotinoide schuld am Rückgang der Wildbienen?

http://www.spektrum.de/news/sind-neonikotinoide-schuld-am-rueckgang-der-wildbienen/1420247

Eine neue Studie bringt den Einsatz der Insektizide nun mit dem Bienenschwund in England in Verbindung.

Hummel auf Löwenzahn

© fotolia / photobars
(Ausschnitt)
Wissenschaftler um Ben Woodcock vom britischen Centre for Ecology and Hydrology sind auf einen Zusammenhang zwischen dem Rückgang der Wildbienen und dem Einsatz von Neonikotinoiden als Pflanzenschutzmittel in England gestoßen. Damit verdichten sich die Hinweise darauf, dass die umstrittenen Insektizide, die sich lange Zeit großer Beliebtheit erfreuten, um Schädlinge wie Blattläuse oder Käfer von Nutzpflanzen fernzuhalten, den Bestäubern tatsächlich empfindlich schaden könnten.

Die Forscher untersuchten zwischen 1994 und 2011 Veränderungen in der Verbreitung von 62 Wildbienenarten, die sich vom Nektar und Pollen des Raps (Brassica napus) ernähren. Dessen Samen werden seit 2002 in Großbritannien mit Neonikotinoiden behandelt. Ab diesem Zeitpunkt ging die Verbreitung der Bienen im Durchschnitt um rund 13 Prozent zurück – wobei die Abnahme bei Arten, die Rapspflanzen besonders regelmäßig besuchen, rund dreimal so stark war wie bei Spezies, die sich an einer ganzen Reihe verschiedener Pflanzen gütlich tun. Dieses Schicksal treffe etwa die Dunkle Erdhummel (Bombus terrestris), so die Forscher.

Die Analyse stützt damit nun erstmals auch im großen Maßstab die Befunde kleinerer Studien, bei denen Wissenschaftler verschiedene Bienenspezies im Labor untersuchten oder sich nur kleine Populationen über einen kurzen Zeitraum hinweg in freier Wildbahn anschauten. Diese Arbeiten kamen zu dem Ergebnis, dass Neonikotinoide offenbar zumindest für einige Arten schädliche Nebenwirkungen mit sich bringen könnten – und neben anderen Faktoren wie dem Klimawandel und dem fortschreitenden Verlust von Lebensraum dazu beitragen, dass die Bestäuber in vielen Regionen auf der Welt inzwischen auf dem Rückzug sind. Außerdem fanden Forscher schon Hinweise darauf, dass vor allem Hummeln mit Neonikotinoiden versetzten Nektar ganz besonders gerne zu mögen scheinen – und so besonders schnell Gefahr laufen, sich zu vergiften.

Als Reaktion auf diese Erkenntnisse beschränkte die Europäische Union bereits im Dezember 2013 vorübergehend die Verwendung mehrerer Neonikotinoide. Kritiker der Maßnahme wenden allerdings ein, dass die Nachweise einer Gefährdung der Bienen nach wie vor dürftig seien. So kann auch die neue Studie lediglich eine Korrelation, aber keinen kausalen Zusammenhang zwischen dem Einsatz der Insektizide und dem Rückgang der Bienen belegen.

© Spektrum.de

Großdemos gegen TTIP und CETA: Jetzt Aktionspakete bestellen ++

Mittwoch, 17.08.2016

Newsletter

Neues Bienengift im Anflug

Am 17. September gegen CETA und TTIP:

Jetzt Aktionspakete bestellen!

Jetzt Aktionspakete gegen TTIP und CETA bestellen

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

in genau einem Monat ist es soweit: am 17. September gehen die Menschen in sieben deutschen Großstädten zeitgleich zu Zehntausenden auf die Straßen. Gemeinsam werden wir in Hamburg, München, Berlin, Köln, Leipzig, Stuttgart und Frankfurt ein unübersehbares Zeichen gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA setzen.

Selten war unser Protest so wichtig wie jetzt, denn nur zwei Tage nach den Großdemonstrationen will die SPD auf einem Parteitag beschließen, ob sie das bereits ausverhandelte CETA-Abkommen in Bundestag und Bundesrat absegnet – oder zu Fall bringt. In der Partei rumort es mächtig, denn an der SPD-Basis sind viele mit dem Kurs von Parteichef Sigmar Gabriel unzufrieden. Sie lehnen TTIP und CETA genauso ab, wie wir.

Mit den Großdemos wollen wir den Politikerinnen und Politikern aller Parteien klar aufzeigen: Sie müssen sich entscheiden, ob sie sich auf die Seite der Menschen in Deutschland stellen, oder CETA und TTIP durchwinken.

Damit das gelingt brauchen wir Ihre Unterstützung.

Sie haben drei Möglichkeiten, zum Erfolg der Demonstrationen beizutragen:

1.) Machen Sie die Demos überall bekannt

Helfen Sie mit, möglichst viele Menschen für die Demos zu begeistern. Bestellen Sie dazu jetzt ein Aktionspaket mit Flyern, Plakaten und Aufklebern für Ihre Demo. Auf jeden Aktionskarton kommt es an!

Das alles finden Sie in unserem Aktionspaket

Hier klicken, um einen Aktionskarton zu bestellen!

2.) Spenden Sie einen oder mehrere Kartons

Die Organisation von sieben Großdemos gleichzeitig ist ein riesiger Kraftakt, den wir nur mit ihrer Hilfe stemmen können. Jede Spende hilft. Schon mit 20 Euro können Sie zum Beispiel Druck und Versand eines Mobilisierungs-Pakets finanzieren.

Jetzt online spenden!

Alternativ können Sie jetzt auch schnell und bequem per PayPal-Logospenden.

3.) Unterstützen Sie unsere Arbeit als Fördermitglied

Unsere erfolgreichen Kampagnen gegen TTIP und CETA sind nur möglich durch die regelmäßigen Beiträge unserer Förderer. Jedes neue Fördermitglied erhält als Dankeschön eine Prämie aus unserem Programm.

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Neues Bienengift im Anflug

Neues Bienengift im Anflug

Der Einsatz von Ackergiften in der industriellen Landwirtschaft hat zu einem großen Insektensterben geführt, das die Funktionsweise ganzer Ökosysteme bedroht. Doch ein Umdenken ist nicht in Sicht: Auf die Einschränkungen bei einigen besonders bienenschädlichen Insektiziden antwortet die Industrie mit einem neuen Wirkstoff. Der Chemieriese Dow Chemicals hat auf europäischer Ebene eine Zulassung für das Insektengift Sulfoxaflor bekommen. Dass dieses eine ernsthafte Gefahr für die Honigbienen sein kann, vermutet selbst die industriefreundliche europäische Lebensmittelbehörde EFSA. 

Noch wird das neue Bienengift in Europa nicht eingesetzt, denn es fehlen die nationalen Zulassungen. Derzeit prüft das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit mindestens drei Anträge auf die Zulassung von Pestiziden mit dem Wirkstoff Sulfoxaflor in Deutschland. Wir fordern die zuständigen Bundesministerien auf, das neue Insektengift nicht zu genehmigen. Mit einer Anfrage nach dem Umweltinformationsgesetz wollen wir zudem für mehr Transparenz im Zulassungsverfahren sorgen

Mehr zu den Gefahren von Sulfoxaflor lesen Sie in unserer aktuellen Meldung

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

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