Archiv der Kategorie: bigbank

Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank – der Steuerzahler wird der Dumme sein

https://fw-redner.de/2019/fusion-von-deutscher-bank-und-commerzbank-der-steuerzahler-wird-der-dumme-sein/

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Banken sollten eigentlich mit Geld umgehen können. Mit dem Geld der Aktionäre kann die Deutsche Bank das offensichtlich nicht. Allein in den letzten fünf Jahren ist der Aktienkurs um 85 Prozent auf 7,54 Euro in den Keller gerauscht. Obendrein hat die Deutsche Bank über 15 Milliarden Dollar für „ Verfehlungen“ zahlen müssen.[i] Heute ist Deutschlands einstige Vorzeigebank längst kein Big Player mehr.

Warum sich die Aktionäre all dies bieten lassen und warum sie den seit 2012 herrschenden Aufsichtsratsvorsitzenden Paul Achleitner nicht längst in die Pampa geschickt haben ist uns ein Rätsel. Anstatt sich vollkommen auf die Deutsche Bank und deren massive Probleme zu fokussieren ist der ehemalige Deutschland-Chef von Goldman Sachs und langjähriger Finanzvorstand der Allianz äußerst umtriebig. Er ist auch noch Mitglied der Aufsichtsräte von Bayer und Daimler sowie des Gesellschafterausschusses von Henkel.[ii] Achleitners Ehefrau Ann-Kristins steht ihm in nichts nach. Auch ihr Tag hat offensichtlich ebenfalls mehr als 24 Stunden. Sie hat Professuren an der TU München und in St. Gallen inne und sitzt in den Aufsichtsräten der Deutschen Börse, Linde, Münchener Rück sowie des französischen Energiekonzerns Engie.[iii]

Für uns grenzt es an Wunder, dass es die Deutsche Bank überhaupt noch gibt. Die Frage stellt sich, wie lange noch und insbesondere in welcher Form wird es sie in Zukunft geben. So wie bisher wird es wohl nicht weitergehen können.

Die Tage der Deutschen Bank in ihrer jetzigen Form sind augenscheinlich gezählt. Die Zeiten, in denen ein vom Größenwahn getriebener Josef Ackermann von 25 Prozent Eigenkapitalrendite phantasiert hat, sind längst vorbei. Während die Deutsche Bank nur noch ein Schatten ihrer selbst ist, interessieren die ehemaligen Vorturner wie „Mister Peanuts” Hilmar Kopper, „Mister Finanzplatz” Rolf-Ernst Breuer, dessen kritische Bemerkung zur Kreditwürdigkeit von TV-Mogul Leo Kirch das Bankhaus rund 925 Millionen Euro kostete[iv] (ob Breuer die Kosten privat übernommen hat ist nicht bekannt), Josef Ackermann, “Rainmaker” Anshu Jain und Jürgen Fitschen oder John Cryan die Probleme der Bank wahrscheinlich die Bohne. Anders wäre der Sachverhalt voraussichtlich, wenn man insbesondere die exorbitanten Boni der Vorstände, der Protagonisten aus dem Investmentbanking aber auch des Vertriebs nicht ausbezahlt, sondern lebenslang verrentet hätte. Doch mittlerweile liegt die einstmalige Vorzeigebank des Exportweltmeisters Deutschlands in Trümmern. Jetzt ist guter Rat teuer und man ist verzweifelt auf der Suche nach einem Dummen, der für die ganze Misere geradesteht. Die Chance, dass die ehemaligen Vorstände oder die Top-Verdiener aus dem Investmentbanking ihre fetten Boni zurückgeben ist gleich Zero. Die Möglichkeit einer Übernahme durch eine andere Bank halten wir für höchst unwahrscheinlich. Wer bitte beabsichtigt eine Bank mit unzähligen anhängigen Verfahren und einem Derivatevolumen in Höhe von – das ist das 14-fache des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von Deutschland, oder das 779-Fache des Eigenkapitals der Bank[v] – zu erwerben?

 

Bei Derivaten handelt es sich um oftmals kompliziert verschachtelte Wertpapiere mit nicht selten hohem spekulativen Charakter. Im Falle einer neuen Finanzkrise – welche kommen wird — können diese Derivate rasch immense Probleme nach sich ziehen und schlussendlich das gesamte Finanzsystem in einem Dominoeffekt in Schieflage bringen. All dies haben wir bereits bei der Pleite der Lehman Bank 2008 erleben dürfen. Damals hat der Steuerzahler gerade noch einmal die „Kernschmelze“ des Finanzsystems verhindert.

 

Folglich muss ein anderer nützlicher Idiot gefunden werden, der für den Größenwahn der einstigen „Masters of the Universe“ bitteschön die Rechnung bezahlt. Da eine Verstaatlichung dem Steuerzahler offensichtlich äußerst sauer aufstoßen würde und folglich für die Verantwortlichen aus der Politik, in diesem Falle die GroKo-Parteien CDU, CSU und SPD eine schallende Wählerohrfeige zur Folge hätte, muss ein weitaus perfiderer Plan ausgeheckt und umgesetzt werden. Jetzt kommt die Commerzbank, an der der Bund gut 15 Prozent hält und welche momentan gar nicht mehr so schlecht dasteht, ins Spiel. Der SPD-Bundesfinanzminister Olaf Scholz will offenbar unbedingt eine Fusion zwischen der Commerzbank und der Deutschen Bank arrangieren. Anscheinend sogar noch vor der Europawahl. Es stellt sich die Frage, warum er das denn möchte. Spätestens in der nächsten Krise wird die Deutsche Bank voraussichtlich Geld benötigen – viel Geld. Ist die Bank erstmal mit der Commerzbank fusioniert ist der Staat und somit der Steuerzahler schon einmal mit einem Bein an Board. Wenn es dann bei der nächsten Krise wieder ordentlich kracht und Deutschlands dann mit weitem Abstand größte Bank, an der der Steuerzahler ja bereits beteiligt ist, frisches Geld benötigt, ja dann wird im Zuge des alternativlosen „too big to fail“ der Steuerzahler wieder einspringen.

Video von Marc Friedrich: Deutsche Bank kurz vor der Pleite?

Money for People campaign

Positive Money

Hi Sylvia,

Thank you for signing the petition calling on the government to create money for people, not for financial markets.

Next step – spread the word!

The more of us who sign the petition before Tuesday, the more pressure on Philip Hammond to change the policy this week. Please share the petition with your friends and family on social mediaor forward them the email below.

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Thank you for your support!

 

The Positive Money team

 

—————
Hey,
I have just signed Positive Money’s petition to the Chancellor Philip Hammond, „money for people, not financial markets“. The petition is being delivered on Tuesday, so please will you add your name now? It takes less than 30 seconds:
The Bank of England is currently flooding financial markets with £70bn of newly-created money – a process called quantitative easing (QE). But this policy increases inequality and makes the rich even richer. This has been confirmed by the Bank of England’s own research.
We know that instead of creating money that is simply pumped into financial markets, the Bank of England should spend it on things which support investment, jobs and people’s incomes. It could be simply given out to ordinary people, used to fund a tax cut, spent on house-building or invested in infrastructure like schools and hospitals.
Positive Money supporters are delivering this message straight to Philip Hammond on Tuesday. Because right now, he’s weighing up whether to announce a policy change in this week’s Autumn Statement announcement. So if you agree that newly-created money should benefit everyone, not just the very wealthy, please will you add your name to the petition now?
Thanks!

 

Der Motor der Vollgeld-Initiative. Bankiervereinigung und Vollgeldinitiative: Der erste Schuss ging schon mal nach hinten

http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/der-motor-der-vollgeld-initiative.html

http://www.zeitpunkt.ch/index.php?id=5&tx_ttnews%5Btt_news%5D=6876&tx_ttnews%5BbackPid%5D=6&cHash=5bc6bc49f2

Von: Christoph Pfluger

Vor kurzem hat sich die Schweizerische Bankiervereinigung erstmals zur Vollgeldinitiative geäussert – halboffiziell durch einen Blogbeitrag von Martin Hess, dem Leiter Wirtschaftspolitik. Der Text mit dem Titel «Vollgeldinitiative – Baustelle mit Unfallgefahr» zeigt, mit welchen Bildern und Begriffen die Bankiervereinigung die Vollgeld-Initiative zu bekämpfen gedenkt.

Der Vergleich der Vollgeld-Initiative mit einer Baustelle mit Unfallgefahr hinkt nicht nur, er fällt auch auf den Absender zurück, die Bankiervereinigung.

Seit der Aufhebung der festen Wechselkurse in den 70er Jahren ist das internationale Finanzsystem eine permanente Grossbaustelle mit zahlreichen Unfällen. «Zwischen 1970 und 2007 wurden 124 Bankenkrisen, 326 Währungskrisen und 64 Staatsverschuldungskrisen auf nationaler Ebene gezählt», schreibt die deutsche «Bundeszentrale für politische Bildung».

Und die «Rettungen» seit Ausbruch der Finanzkrise 2007/2008 sind im Grunde ein Grossunfall mit einer eigenen Grössenordnung. Um die virtuelle Geldschöpfung zu ermöglichen, wurden internationale Verträge gebrochen und die Standards für Sicherheiten der Zentralbanken laufend gesenkt. Mit Vertrauen, der Basis eines jeden Geldsystems, hat das nicht mehr viel zu tun.

Hess’ Behauptung, die Vollgeldinitiative sei «eine Baustelle in Planung für Probleme, die bereits gelöst sind, Lösungen bereits aufgegleist sind oder die es überhaupt nicht gibt», tönt vielleicht gut. Aber er verliert weder über die Probleme noch deren Lösung ein einziges Wort.

Dafür behauptet er frech, die Initiativziele seien «bereits heute erreicht». Wie bitte? Das Verbot der privaten Kreditgeldschöpfung durch die Banken – die Kernforderung der Vollgeldinitiative – bereits umgesetzt? Mitnichten! Gerade um dieses zentrale Thema schlägt der Mann der Bankiervereinigung wohlweislich einen grossen Bogen. In der Tat: Dieses Privileg der Banken ist der Öffentlichkeit schwer zu vermitteln.

Sobald genügend Menschen den Trick mit der Geldschöpfung aus dem Nichts verstehen – und das ist mit dem Fortschritt bei der Unterschriftensammlung zu erwarten – wird sich die Bankiervereinigung diesem Thema stellen müssen – und einen schweren Stand haben. Begreiflich, dass sie jetzt noch ein bisschen auf Zeit spielt.

Nicht begreiflich ist, dass sich die Mainstream-Medien mit einer derart unqualifizierten Kritik an der Vollgeldinitiative überhaupt auseinandersetzen. Da glaubt man offenbar, dass Lügen durch die Wiederholung wahr werden. (Das ist, wie sich experimentell feststellen liess, leider Tatsache).

 

Donnerstag, 26. Juni 2014

Die Privatisierung des Schweizer Frankens muss gestoppt werden

http://blog.tagesanzeiger.ch/politblog/index.php/66253/die-privatisierung-des-schweizer-frankens-muss-gestoppt-werden/

Schweizer Werte: Wilhelm Tell und Helvetia unterschreiben die Vollgeldinitiative. (Keystone/Gian Ehrenzeller)

Schweizer Freiheit: Wilhelm Tell und Helvetia unterschreiben die Vollgeldinitiative. (Keystone/Gian Ehrenzeller)

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http://blog.tagesanzeiger.ch/politblog/index.php/66253/die-privatisierung-des-schweizer-frankens-muss-gestoppt-werden/

Portrait Joob
Mark Joób ist Wirtschaftsethiker und Mitinitiator der Schweizer Vollgeldinitiative.

Trump: Wie er uns überraschen wird

Wer weiss, wird nicht überrascht.
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Liebe Leserin, lieber Leser

War Trumps Wahlsieg eine Überraschung? Ich glaube nicht. Zehn Tage vor der Wahl sagte Multimilliardär Michael Bloomberg an einem privaten Nachtessen in New York im kleinen Kreis: «Das kommt nicht gut mit der Wahl von Hillary». Die Information habe ich von einem Freund, dessen Bekannter an jenem Tisch mit zehn Gästen sass, an dem Bloomberg in die Kristallkugel blickte.

Welche konkreten Hinweise er hatte, wissen wir nicht. Sicher aber ist: Ein Anti-Establisment-Kandidat kann ohne Unterstützung von mindestens einem Teil dieses Establishments nicht gewinnen. Wer ist diese andere Fraktion und was will sie? Auf diese Fragen habe ich (vorläufige) Antworten gesucht, die Sie hier finden: Trump: Eine unsichtbare Kraft hat gewonnen

Trump: Eine unsichtbare Kraft hat gewonnen

Kommt Veränderung von innen oder von aussen? Antworten gibt es nicht nur im aktuellen Heft, sondern auch am nächsten Zeitpunkt-Apero vom 28. November in Basel – interessante Gesprächsgäste, spannende Location und natürlich jede Menge aufgestellter Zeitpunkt-Leserinnen und Leser (Programm-Details hier).

http://www.zeitpunkt.ch/apero

Ich wünsche Ihnen in dieser aufregenden Zeit einen klaren Kopf und natürlich all das Schöne, das die Welt um uns herum so grosszügig verschenkt.

Herzlich

Christoph Pfluger, Herausgeber


Noch ein paar Hinweise auf Vorträge:

Energiewende mit Zukunft. Mit Prof. Anton Gunzinger, Unternehmer und Autor von «Kraftwerk Schweiz». 14.11., 19.30, Landhaus Solothurn, Säulenhalle. Details hier

https://gallery.mailchimp.com/4ab99f94beed6b9bfccbb567f/files/Flyer_Vortrag_Gunzinger_161114_2.pdf


Gemeinwohlökonomie – ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft. Referat von Christian Felber. Anschl. Podium mit der Politikerin Anita Panzer, der Soziologin Barbara Emmenegger und dem Unternehmer Josef Maushart. 16. November, 19.30 Uhr, Altes Spital Solothurn (Details hier)

https://gallery.mailchimp.com/4ab99f94beed6b9bfccbb567f/files/Podium_16._11.Gemeinwohlo_konomie.pdf


Gerechte Wirtschaft gibt es nur mit anderem Geld. Christoph Pfluger (im Rahmen von «Die Lust am Teilen – eine Ideenmesse», Wetzikon, 10. November, 19.45 Uhr: Bibliothek, Kirchgasse 4. Beginn: 18.30 Uhr)

http://www.wetzikontakt.ch/images/agenda/Ideenmesse_Flyer-A4_web.pdf



Warum Geld krank macht und wie es zum Heilmittel wird. Christoph Pfluger (im Rahmen des Spiraldynamik Jahreskongresses «Alternativen? Geht doch!». Interessante Ko-Referenten, spannendes Programm.

http://www.spiraldynamik.com/kongress.htm

Finanzkrise ohne Ende – Vollgeld als Lösung. Christoph Pfluger und Simon Sennrich (in Zusammenarbeit mit der Vollgeld-Initiative). Solothurn, 29. November, 19.30 Uhr: Saal des Rest. Kreuz, Kreuzgasse 4: Download Flyer zum Verbreiten (pdf, 120KB)
http://www.zeitpunkt.ch/fileadmin/user_upload/1_2016/Finanzkrise_ohne_Ende_A6_Solothurn.pdf


«Das nächste Geld» ist seit wieder erhältlich, in dritter, nachgeführter Auflage. Bestellung hier.


Die Regeln des Geldes sind einfach zu verstehen, aber schwer zu glauben. Um den Zugang zu diesem Thema zu erleichtern, habe ich das Booklet «Geld verstehen!» mit 36 Seiten geschrieben, das Sie hier online lesen können.

Sie dürfen den Link gerne verbreiten. Gedruckte Exemplare gibt es zum Preis von Fr. 5.–/Ex. oder Fr. 30.– für 10 Exemplare. Bestellung hier.

http://www.zeitpunkt.ch/geld-verstehen.html

Geld-Magazin, Österreich:
«Christoph Pfluger ist wohl eines der besten Bücher zum Thema ‹Geld› gelungen. Wer es liest, versteht, was Sache ist.»

Christoph Pfluger: Das nächste Geld – die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden. 2. rev. Aufl., 2016. 252 Seiten, Fr. 23.-/€ 21.- (hier bestellen)
.
Veränderungen kann man nicht bestellen,
aber die Anregungen dazu.

Wer den Zeitpunkt für ein Jahr abonniert, bezahlt, was er will. (Hier bestellen).

Den Zeitpunkt verschenken: (Bestellformular für Geschankabos)

Schnupperabo (3 Ausgaben für Fr. 20.–, null Risiko), Bestellformular

Postadresse:

Zeitpunkt

Werkhofstrasse 19

Solothurn 4500

Switzerland

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Der Zeitpunkt auf Facebook mit vielen zusätzlichen Hinweisen.

die geldsucht der reichen ……. UND…… die geltungssucht dieser kriminellen reichen …

des alten systems

ist reif für

den entzug

in den psychiatrien des alten systems.

Die Welt steht Kopf!

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Sehr geehrte Frau Li

die Welt steht Kopf – manch einer, der gestern noch GEGEN Volksabstimmungen auf Bundesebene war, ist heute dafür. Die CSU hat ihre Mitglieder gefragt, ob die Partei sich für Volksentscheide auf Bundesebene einsetzen soll – zwei Drittel der Teilnehmenden haben mit „Ja“ geantwortet! Damit ist die geschlossene Front der Union gegen die direkte Demokratie auf Bundesebene aufgebrochen.

Jetzt hier weiterlesen…

Die Welt steht Kopf – manch einer, der gestern noch FÜR die direkte Demokratie gekämpft hat, ist heute verunsichert. Auch uns lässt das nicht kalt. Erst der Brexit, dann eine Volksbefragung in Ungarn über Orbans Abschottungspolitik. Das macht nachdenklich. Schauen wir genau hin: Diese Abstimmungen wurden „von oben“ angesetzt. Regierungen stellen die Frage, setzen den Zeitpunkt fest und lassen keine Alternativen zu.

Hier geht es um Machtinteressen, nicht darum, herauszufinden, was das Volk will. Das ist nicht die direkte Demokratie, die wir aus den Bundesländern kennen, nicht das, was wir auf Bundesebene wollen. Die direkte Demokratie gehört in die Hände der Bürgerinnen und Bürger. Sie sollen zum Thema machen können, was ihnen auf den Nägeln brennt, sie sollen Politik korrigieren können.

Die Frage lautet nicht, ob wir die direkte Demokratie auf Bundesebene brauchen, sondern wie sie gestaltet sein soll. Fehlentwicklungen lassen sich vermeiden. Lange Fristen und eine ausgewogene Information vor dem Volksentscheid versachlichen die Diskussion. Auch sollten Initiativen ihren Gesetzentwurf auf dem Weg zum Volksentscheid verändern können, um auf öffentliche Debatten zu reagieren.

Direktdemokratische und parlamentarische Verfahren sollten miteinander verzahnt werden, um zu gemeinsamen Lösungen zu kommen. Einigt man sich nicht, so sollte der Bundestag eine Alternative mit zur Abstimmung stellen können. Wie in den Bundesländern würden bundesweite Volksinitiativen auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz und internationalen Vereinbarungen überprüft. Auch Volksentscheide dürfen Grundrechte nicht aushebeln.

Lesen Sie hier weitere Argumente, warum man auch
in Zeiten von Rechtspopulismus und Brexit keine
Angst vor der direkten Demokratie haben muss…

Klar, kann es auch Abstimmungen geben, die mir nicht gefallen. Aber jeder von uns hat sich bestimmt schon über Ergebnisse parlamentarischer Abstimmungen geärgert. Wir würden jedoch deshalb nicht das Demokratiesystem in Frage stellen.

Also, lassen wir uns nicht verunsichern. Kämpfen wir um die Bürgerrechte und bereiten uns vor – auf 2017. Dann ist Bundestagswahl, es wird ein neuer Koalitionsvertrag geschrieben. Dort hinein muss der bundesweite Volksentscheid! In repräsentativen Umfragen spricht sich immer wieder eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung dafür aus. Es ist an der Zeit – Volksentscheid bundesweit!

Herzliche Grüße

 Bitte Bilder anzeigen
Ralf-Uwe Beck
Bundesvorstandssprecher

P.S.: Steuern, Rente, Arbeit, Kriegseinsätze, Energieversorgung, Umweltschutz… Alles Themen, über die wir nicht selbst entscheiden können. Es ist Zeit, dass wir Bürgerinnen und Bürger bei wichtigen Zukunftsfragen per Volksentscheid direkt mitbestimmen können. Zum Beispiel auch bei Handelsverträgen. Dann könnte eine Volksabstimmung klären, ob die Menschen CETA oder TTIP wollen oder nicht.

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Mehr Demokratie e.V. unterstützen!
Direkt abstimmen über wichtige Zukunftsfragen – von der regionalen bis auf die internationale Ebene. Mit einem fairen Wahlrecht mehr Einfluss auf die parlamentarische Demokratie nehmen. Schleichenden Demokratieabbau durch Lobbyismus, intransparente Entscheidungsstrukturen und Machtkonzentration bei wenigen verhindern. Dafür kämpfen wir. Wir bewegen viel, könnten aber noch viel mehr bewegen – mit Ihrer Unterstützung!
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Impressum

Mehr Demokratie e.V.
Charlie Rutz
Verantwortlich für Webseite, Social
Media und Online-Fundraising
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Telefon: (030) 42082370

Geschäftsführender Vorstand:
Roman Huber

Kassenwart:
Bernhard Marx (Bundesvorstand)

Vereinsregister:
Nummer 5707, Amtsgericht Bonn

Spendenkonto

Bank: Bank für Sozialwirtschaft
Kontoinhaber: Mehr Demokratie e.V.
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IBAN: DE52 7002 0500 0008 8581 00

Bildquellen

JETZT DIE SAMMELKLAGE GEGEN CETA UNTERSTÜTZEN!!

Jetzt die Sammelklage gegen CETA unterstützen!!

Marianne Grimmenstein-Balas

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WIE ARBEITEN DIE LOBBYISTEN FÜR DIE DURCHSETZUNG DER FREIHANDELSABKOMMEN?

© Andreas Frücht, nw.de

In Deutschland ansässige transatlantische Organisationen konnten 2014 US-Fördergelder dafür beantragen, wenn sie Deutsche so beeinflussen, dass diese proamerikanische Interessen etwa beim von den USA geforderten Freihandelsabkommen vertreten. Für jede gut vorbereitete Manipulation deutscher Meinungsführer gab es zwischen 5000 Dollar und 20000 Dollar3).

Jedem EU-Beamten, der sich mit Finanzthemen beschäftigt, stehen vier Lobbyisten gegenüber. Die Finanzindustrie zahlt ihnen Gehälter von jährlich mindestens 123 Millionen Euro. Auf US-Seite kamen die Verhandlungsführer des TTIP direkt aus den Banken und erhielten von diesen Boni in Millionenhöhe – wohl als Vorschuss auf die Verhandlungsergebnisse: Michael Froman 6,25 Millionen von der Citibank und Stefan Selig 9 Millionen von der Bank of America.

Die Schiedsgerichte sind grundsätzlich eine Waffe des Finanzsektors gegen die Selbstverwaltung unserer Gemeinden. Sie können auch die Existenz unserer mittelständischen Wirtschaft bedrohen, die nicht die Möglichkeit hat, in Washington D. C. auf Augenhöhe mitzuspielen. Vielen bleibt vielleicht nur der Ausweg, sich von angelsächsischen Investoren übernehmen zu lassen. Selbst ein Land wie Argentinien mit 25 Millionen Einwohnern wird von einem einzigen Hedgefonds-Manager, Paul Elliott Singer, bedroht. Dabei geht es für Herrn Singer um die Verdreißigfachung seines Einsatzes und für Argentinien um insgesamt 120 Milliarden Dollar – also um die Existenz des Staates.

FAZIT

Freihandels- und Investitionsabkommen wie #TTIP, #CETA, #TiSA bedrohen gesellschaftliche Errungenschaften, demokratische Entscheidungsmacht und das Ziel eines gerechten, solidarischen Welthandels. Sie tragen nichts zur Bekämpfung von Armut und Klimawandel bei. Sie nutzen grundsätzlich nur den Großkonzernen. Immer mehr Gemeinden in Deutschland sprechen sich gegen diese Abkommen aus. Lori Wallach, berühmte Handelsexpertin der Verbraucherorganisation Publik Citizen, Harvard-Juristin und Schlüsselfigur bei den Gesprächen rund um den internationalen Handel, sieht in transatlantischen Freihandelsabkommen eine Bedrohung neue Dimension denn „Das geplante Abkommen verschiebt die Macht von den gewählten Regierungen und der Zivilgesellschaft hin zu privaten Unternehmen“4).

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Wenn wir uns nicht wehren, lassen wir zu, dass wir aus Steuergeldern für die Gewinnerwartungen von Privatpersonen aufkommen müssen, die weitaus mächtiger sind als Städte oder Staaten.

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Unterstützt die Verfassungsbeschwerde gegen CETA mit eurer Vollmachterklärung www.change.org/ceta-klage-vollmacht !

Ausführliche Informationen und Neuigkeiten (weiter unten) über die Verfassungsbeschwerde findet ihr unter www.change.org/p/b%C3%BCrgerklage-gegen-ceta

 

Artikel:
Marianne Grimmenstein-Balas,
Musiklehrerin aus Lüdenscheid,
engagiert sich seit Jahren in verschiedenen Bürgerinitiativen

Mario Draghi zu Besuch im Bundestag

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Berlin, den  28.09.2016
www.zivilekoalition.de    www.abgeordneten-check.de    www.freiewelt.net   www.civilpetition.de

Draghi auf propagandistischer Werbetour

nachdem er am Montag dem EU-Parlament seine Aufwartung gemacht hat, wird Mario Draghi am kommenden Mittwoch den Finanzausschuß des Bundstages besuchen. Dort will er seine fragwürdige Geldpolitik bewerben.

Bundesfinanzminister Schäuble hat die Abgeordneten aufgefordert, Draghi hart zur Rede zu stellen. Er selbst sei „…nicht kreativ genug, um den Sinn von Nullzinsen zu erklären.“ Was für ein Eingeständnis eines Spitzenpolitikers, auch wenn es vielleicht nur sarkastisch gemeint ist. Draghis Besuch in Berlin ist nichts anderes als eine pure propagandistische Augenwischerei.

Viele wichtige Ereignisse, wie Draghis Niedrigzinspolitik und die Rettung von Banken und Pleitestaaten stehen im Schatten der Asylkrise. Sie sind aber nicht minder folgenschwer: Die Ersparnisse und die Lebensversicherungen aller Bürger stehen auf dem Spiel.

Stück für Stück zwängt uns die EZB ihren Willen auf und die Mehrheit nimmt dies (noch) schweigend hin. Sie versteht nicht, was passiert, weil es langsam und leise passiert.

Wir dagegen wehren uns und werden laut. Letze Woche haben wir damit begonnen, die Abgeordneten des Europäischen Parlamentes in die Pflicht zu nehmen und sich gegen Draghis Politik zu stellen. Mehr als 31.000 Petitionen sind innerhalb kürzester Zeit  zusammengekommen. Ein kraftvoller Auftakt! In einem zweiten Durchgang werden wir nun weiteren Volksvertreter ins Gewissen reden. Bitte lassen Sie nicht nach und machen Sie weiterhin kräftig mit. Teilnehmen können Sie hier.

Lassen Sie uns die EZB in ihre Schranken weisen, indem wir uns laut Gehör verschaffen.

Mit den besten Grüßen Ihre

Beatrix von Storch

PS: Der Kampf gegen Draghi und seine EZB  ist von zentraler Wichtigkeit: Jemand muss gegen seine Machenschaften mobilisieren- und das sind wir. Wenn Sie das wichtig finden, bitte ich Sie herzlich, uns unser Enagagement möglich zu machen. Mit Ihrer besten Spende von 10, 20, 30 oder … Euro mit einem Klick hier. Sehr herzlichen Dank.
 

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http://www.zivilekoalition.de

Vereinigte Staaten von Europa

http://www.kopp-verlag.de/Vereinigte-Staaten-von-Europa.htm

Vereinigte Staaten von Europa

Janne Jörg Kipp

Vereinigte Staaten von Europa

Gebunden, 313 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Verlag: Kopp Verlag
Artikelnummer : 953700

Preis: 22,95 €

Versandkostenfrei in Europa, inkl. MwSt.

Express-Lieferung innerhalb Deutschlands Versand ins außereuropäische Ausland.

Lieferstatus: sofort lieferbar Gewicht: 485.00 Gramm

Menge:

Die geheimen Fakten über die wahren Strippenzieher hinter der EU-Diktatur

Italiens Banken sind faktisch pleite, Griechenland steht vor dem Kollaps, und Großbritannien hat als erstes Land für den EU-Ausstieg, den »Brexit«, gestimmt. Doch wie geht es weiter? Worauf müssen wir uns in Deutschland einstellen? Wer zieht die Fäden?

Dieses Buch benennt die wahren Strippenzieher hinter den Kulissen. Die Gründung der »Vereinigten Staaten von Europa« hat eine spektakuläre Vorgeschichte, die auch unser aller Zukunft bestimmt. Janne Kipp verdeutlicht, warum alles dafür getan wird, um die Union am Leben zu erhalten, und warum diese sich zusehends in eine zentralistische Diktatur verwandelt.

Die EU ist Teil einer verborgenen Strategie, wie die weitgehend unbekannten Fakten dieses Buches zeigen:

  • Wer weiß schon, dass sich ausgerechnet die CIA besonders um die Gründung der EU bemühte und dafür sorgte, dass Großbritannien eine Sonderrolle erhielt?
  • Auch wichtige Nationalsozialisten haben bereits während des Zweiten Weltkriegs die Gründung der »Vereinigten Staaten von Europa« vorbereitet. Viele Jahre später zeigt sich, dass die EU die damaligen Pläne teils wortgetreu übernommen und umgesetzt hat.
  • Zudem ist die EU ein wichtiges Instrument in den Händen des Öl- und Pharmakartells, mit dem es beispielsweise internationale Patentrechte auf besonders einfache Weise durchsetzen kann. Bis heute greift das mächtige Kartell in die Speichen der Weltpolitik.
  • Schließlich kommen 45 der Top-50-Unternehmen, die weltweit die Wirtschaft maßgeblich kontrollieren, aus der Finanzbranche. 24 davon aus den USA, 19 aus Europa. Diese Elite profitiert und verdient an den »Vereinigten Staaten von Europa«.

Vor dem Hintergrund dieser gut dokumentierten Fakten stellt Janne Kipp seine spektakulären Thesen zur Zukunft Europas auf. Was hat Europa mit TTIP zu tun? Wie wird sich Großbritannien tatsächlich verhalten? Welche Rolle spielt die EFTA dabei? Welche Interessen verfolgt die Trilaterale Kommission? Oder das Council on Foreign Relations? Warum gibt es ein europäisches Council on Foreign Relations? Stück für Stück werden die Puzzleteile zusammengesetzt, und es zeigt sich ein düsteres Bild des künftigen Europa, das die angloamerikanische Machtelite wie gewohnt mitgestalten wird.

Wir alle werden dafür zahlen. Erst die Betrachtung der wahren Hintergründe und Motive gewährt uns einen unverstellten Blick auf die Zukunft. Sie werden klar erkennen, was auf Sie zukommt.