Archiv der Kategorie: FLUCHT

Mossul: Hunderttausende wissen nicht, wohin

Bitte unterstützen Sie unsere Nothilfe im Irak!

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Liebe Sylvia

angesichts der aktuellen Ereignisse komme ich leider nicht umhin, Sie heute noch einmal um Ihre Spende zu bitten. Wie Sie sicher aus den Nachrichten wissen, findet derzeit eine militärische Großoffensive auf die nordirakische Großstadt Mossul statt. Die Rückeroberung aus den Händen des sogenannten „Islamischen Staats“ bringt hunderttausende Zivilpersonen in Lebensgefahr.

Mindestens 150.000 Menschen in der Region sind bereits auf der Flucht: Menschen wie der zweijährige Jasm (Name geändert), den Sie auf dem Foto sehen. Als die Regierungstruppen im August sein Heimatdorf Imam Gharbi zurückeroberten, wurde das Haus seiner Familie zerstört. In einem Flüchtlingscamp in Tinah, etwa 70 km von Mossul entfernt, haben er und seine Eltern Zuflucht gefunden. Durch den Kampf um Iraks zweitgrößte Stadt könnte die Zahl der Flüchtlinge schnell auf über eine Million steigen – doch schon jetzt gibt es nicht genug Platz für alle, die Schutz suchen.

 https://www.oxfam.de/donation-form?purpose=15533&pk_campaign=2016-10-20-ox-nl-mossul&pk_kwd=txt-url-&utm_wec=11459 Jetzt spenden

Je näher der Winter rückt, desto knapper wird die Zeit. Insgesamt sind im Irak mehr als zehn Millionen Menschen – die Hälfte davon Kinder – auf Nothilfe angewiesen. 3,4 Millionen von ihnen sind auf der Flucht. Zwar plant die irakische Regierung den Bau neuer Flüchtlingscamps, doch sind diese bisher nicht fertiggestellt. Die finanziellen Mittel, die derzeit zur Verfügung stehen, decken den Bedarf bei Weitem nicht.

Oxfam leistet seit 2014 in 50 Dörfern und Städten in den Gouvernements Diyala und Kirkuk lebensrettende Nothilfe. Unsere Arbeit müssen wir dringend ausweiten und möglichst viele Menschen mit Trinkwasser, Latrinen, Decken und weiteren lebenswichtigen Hilfsgütern versorgen. Um eine humanitäre Katastrophe zu vermeiden, sind wir auf Spenden angewiesen.

Kinder, Frauen und Männer, die auf ihrer Flucht vor der Gewalt alles zurücklassen mussten, werden nun wochenlang im Freien oder in völlig überfüllten Camps ausharren. Und der harte Winter steht unmittelbar bevor. Bitte unterstützen Sie unsere Nothilfe im Irak mit Ihrer Spende!

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Ich danke Ihnen von Herzen.
Ihre

Portrait Marion Lieser

Marion Lieser
Geschäftsführerin, Oxfam Deutschland e.V.

PS: Mehr als zehn Millionen Menschen im Irak sind auf humanitäre Hilfe angewiesen – die Hälfte von ihnen sind Kinder. Bitte unterstützen Sie jetzt die Menschen im Irak!

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Wirtschaftssanktionen gegen Menschen in Syrien aufheben!

Ruth Staiger – CitizenGO
Wirtschaftssanktionen gegen Menschen in Syrien aufheben!
Die Hauptziele der Sanktionen gegen Syrien sind politische Ziele. Dabei wird kaum berücksichtigt, dass die Wirtschaftssanktionen im Endeffekt fast ausschließlich die einfachen Menschen in Syrien treffen, die sich Essen und medizinische Versorgung kaum mehr leisten können. Flucht und Auswanderung sind Folgen davon.
Wirtschaftssanktionen jetzt stoppen:
jetzt UNTERZEICHNEN

Neuigkeit zur Petition Helfen Sie den Geflüchteten, die in Griechenland festsitzen!

https://www.change.org/p/skype-ist-keine-l%C3%B6sung-wir-brauchen-dringend-eine-pers%C3%B6nliche-asyl-beratung/u/17277323

Rania Ali

Idomeni, Griechenland

14. Juli 2016 — Nach der Evakuierung von Idomeni konnte ich nicht einfach in eines der Lager gehen, in die uns die EU zwingt und die vom griechischen Militär verwaltet werden.
Erschöpft und verzweifelt haben mein Mann und ich uns entschieden, falsche Pässe zu besorgen und versucht, mit einer Schmugglerbande weiter nach Europa zu kommen.

Wir haben es bis nach Österreich geschafft und hatten geplant, nach England zu gehen, aber die Polizei erwischte mich, als ich gerade ins Flugzeug steht. Der Pass wurde in Bulgarien als gestohlen gemeldet.

Ich musste einen Tag im Gefängnis verbringen. Ich war verängstigt. Nach all dem, was die Polizei in Griechenland gemacht hatte, war ich auch hier eingeschüchtert. Allerdings stellte sich heraus, dass die Polizei hier sehr nett ist. Sie haben mich gut behandelt, und mir gesagt ich hätte zwei Möglichkeiten: entweder ginge ich zurück nach Griechenland oder ich beantrage Asyl in Österreich. Und das hab ich nun getan.

Jetzt befinde ich mich in einem Lager in Wien, was am Anfang auch in Ordnung war. Nach einer Woche bekam ich eine White Card, die es mir erlaubte, mich innerhalb Wiens legal fortzubewegen. Danach wurden wir in ein anderes Lager transferiert und das war schrecklich: irgendwo im nirgendwo hausten wir in Containern, die nächste Toilette war 300 Meter entfernt. Wir blieben dort, bevor wir noch einmal transferiert wurden, glücklicherweise in ein besseres Lager. Es handelt sich dabei um eine alte Schule, aber es ist gut für eine kurze Zeit. Ich weiß allerdings nicht, wie lange das sein wird.

Ich habe immer noch Kontakt zu meinen Freunden in Griechenland und wie sie mir mitteilten haben in den Militärlagern die Vor-Registrierungen für Asyl (was man per Skype machen sollte) begonnen. Alle Telefonnummern wurden registriert, doch niemand weiß wann das Interview tatsächlich stattfindet. Das ist auch alles was passiert ist.

Ich will wirklich etwas bewegen und ihnen so gut es geht helfen, aber ich war machtlos und musste etwas für meine Zukunft tun.

Was nun?

Die Geflüchteten in Griechenland müssen – wenn sie vorregistriert wurden – Monat auf ihren Termin warten und dann noch einmal Monate bis ihr Fall bewertet wird.

Sie leben in Lagern, die gerade einmal das absolute Minimum an Verpflegung bieten und die unmenschlich sind. „Idomeni war der Himmel verglichen mit diesem Lager“ sagte Rashad aus einem Militärgeführten Lager nahe Thessaloniki.

Skype ist immer noch die einzige (Nicht-)Lösung für Tausende von Flüchtlingen, die sch dazu entschlossen haben in eines der Militärlager umzusiedeln.

Was kann man tun?

Für alle, die etwas leisten wollen gibt es die Initiative RefugeesWelcome, wo jeder freie Zimmer angeben kann, die dann von Geflüchteten bewohnt werden können.

Und als Bürger der EU müsst ihr informiert bleiben.
Über zwei Teams, die über die Lage in Griechenland berichten, einmal „Areyouserious“ und „Newsthatmoves”. Besonderer Fokus liegt dabei auf den Rechten der Flüchtlinge sowie den Asylbewerbungsprozess und natürlich finanzielle Unterstützung.

Wir sind immer noch dabei, dass diese verzweifelte Geschichte bei den Griechischen und Europäischen Behörden Gehört findet. Wir werden euch weiterhin informieren. In der Zwischenzeit, hört bitte nicht auf, euch selbst ein Bild von der Lage zu machen und an die ganzen Menschen zu denken, die in Griechenland und überall sonst in solchen Lagern feststecken und auch an diejenigen, die noch nicht einmal bis dorthin gekommen sind.

Vielen Dank

Rania und Andrew

Links:

http://www.unhcr.org/news/briefing/2016/7/57762fee4/15500-asylum-seekers-pre-registered-mainland-greece.html

http://www.fluechtlinge-willkommen.de/en/

www.facebook.com/areyousyrious

www.Newsthatmoves.org

www.facebook.com/infoforrefugeesingreece

Wir heißen Flüchtlinge Willkommen!
Ihr findet den Umgang mit Flüchtlingen nicht gut und wollt selbst aktiv werden? Ihr habt Lust, einem geflüchteten Menschen das Ankommen…

 

 

TTIP – Der Ausverkauf der Bildung – und wie Lehrer davon überzeugt werden sollen, wie toll doch angeblich das TTIP ist!

TTIP – Der Ausverkauf der Bildung – und wie Lehrer davon überzeugt werden sollen, wie toll doch angeblich das TTIP ist!

alles lesen …

TTIP – hüten Sie sich vor dem, was dahintersteckt!

Bereits mehrfach wurde hier auf Netzfrauen auf die möglichen dramatischen Auswirkungen der geplanten Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft TTIP hingewiesen. In geradezu an Geheimdiplomatie anmutenden, völlig abgeschotteten Verhandlungen werden Eingriffe in das Leben eines jeden EU-Bürgers geplant, wobei das angedrohte „Chlor-Hühnchen“ noch zu den „kleineren Übeln“ gehört. Die Unterhändler maßen sich an, Absprachen zu treffen, die den Bestand der Grundprinzipien der Demokratie bedrohen und tief in die Rechte der Bürger und die Gerichtsbarkeit eingreifen werden. Die Türen sind geschlossen, wenn die EU-Kommission mit der US-Regierung über gentechnisch veränderte Lebensmittel verhandelt oder einen Aspekt, den wir bisher nicht berücksichtigt haben: DIE BILDUNG! …

… Investitionsschutz als Angriff auf die staatlichen Schulen

Die Ursache für diese Befürchtung liegt in einem rigiden Investitionsschutz im Rahmen desTTIP. Dieser Investitionsschutz soll Unternehmen vor staatlichen Zugriffen schützen. Für dessen Umsetzung sind außerstaatliche Schiedsgerichte, die unter Aufsicht von Weltbank und UNO stehen, zuständig. Sie können von Unternehmen angerufen werden, wenn diese sich diskriminiert und ungerecht behandelt fühlen. Diese Gerichte können ad-hoc staatliche Zugriffe verbieten und empfindliche Strafen verhängen. Auch wenn dieser Investitionsschutz nur auf neue staatliche Maßnahmen angewendet werden soll und nicht auf die bereits existierenden, kann dies – so fürchten die Kritiker – zu einer deutlichen Einschränkung des staatlichen Einflusses im Bildungsbereich führen. Quelle und mehr Informationen hier:  https://www.bllv.de

… Freihandelsabkommen TTIP: „Lehrer könnten durch Apps ersetzt werden“

… Profitinteressen an den Schulen

… Österreich trägt Bildung zu Grabe

In Österreich wurde das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und universitären Betrieb einfach abgeschafft und dem Wirtschaftsministerium zugewiesen. Praktisch, so haben die Konzerne leichtes Spiel, gerade in Bezug auf Bildung, ihren Einfluss zu nehmen. Wissenschaft nun komplett in den Rachen der Wirtschaft?

Die Universitäten sind mittlerweile sowieso schon von Forschungseinrichtungen zu verschulten Produktionsstätten für Facharbeiter mutiert. Da kann man auch gleich die Wirtschaft bestimmen lassen, was die Wissenschaft zu forschen hat. Dass es unter normalen Umständen einen klitzekleinen Interessenskonflikt zwischen dem, was die Wirtschaft will und dem was die Wissenschaft will, geben könnte, ist unklug. Das sahen auch die Studenten so und machten ihrem Ärger Luft. Tausende gingen im Dezember auf die Straße und trugen die Bildung zu Grabe. [Österreich: Großdemo von 30 000 Beamten legen Verkehr in Wien lahm]

In Deutschland gibt es eine erschreckend große Anzahl von Menschen, die überhaupt nicht wissen, was TTIP bedeutet. Sie glauben zumeist, es gehe sie nichts an, da sie eh nichts ändern könnten, und es würde wohl nicht so schlimm kommen, wie allgemein gesagt wird. Diesen Menschen möchten wir sagen: Es wird sogar noch schlimmer kommen, als gesagt wurde! Sagen Sie dann nicht, Sie wurden nicht gewarnt!

TTIP – Der Ausverkauf der Bildung – und wie Lehrer davon überzeugt werden sollen, wie toll doch angeblich das TTIP ist!

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ICH  BIN  LUISE

Medien-Erwähnung Idomeni: Asylverfahren per Skype

https://www.change.org/p/dringend-f%C3%BCr-eine-pers%C3%B6nliche-asyl-beratung-f%C3%BCr-fl%C3%BCchtlinge-in-griechenland/u/16537445

Medienbeitrag auf Cafebabel
Düüüdüdü. Düüüdüdü. Düüüdüdü. Die Skype-Wartemelodie kann einen manchmal echt in den Wahnsinn treiben, wenn man dringend mit jemandem sprechen will und einfach keine Antwort erhält. Wie muss sich das erst anfühlen, wenn man im…

 

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ICH  BIN  LUISE

 

Newsletter April 2016 Edition – UNPO

UNPO April Newsletter
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UNPO’s April Newsletter is here!

In April 2016, UNPO’s main activity consisted in its XXI Presidency session, which took place in Stockholm, Sweden. In this context, UNPO Members and other interested parties participated in a conference on the role of diasporas as peace-makers, but also in a cultural event including dances, singing and other cultural performances of various communities. UNPO gladly welcomed South Arabia among its members. Overall the two-day event was a major success for the organisation and a source of inspiration for the activities of the coming months.

During the month of April, UNPO also co-organised a conference on Uyghur refugees in partnership with the World Uyghur Congress (WUC) and the Society for Threatened Peoples (STP) in Berlin. The two-day conference brought together various stakeholders and human rights activists to discuss the situation of Uyghur refugees and asylum seekers worldwide.

UNPO also participated with IRA-Mauritania in an anti-slavery demonstration in front of the Mauritanian Embassy and the German Parliament in Berlin.

Finally, among the many activities of the month, UNPO organised advocacy meetings between Iraqi Turkmen representatives and MEPs and EEAS officials, during which the EU politicians and officials were updated on the dramatic situation of the community.

To read more about our past and upcoming activities, download the April edition of the UNPO Newsletter.

Download the newsletter here!
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 ICH  BIN  LUISE

„Deutschlands Demütigung“ – Der Preis des Türkei-Flüchtlingsdeals!

von Guido Grandt

Lieber Leser,

Sie haben es bestimmt mitbekommen: Wegen eines NDR-Satirebeitrags über den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayip Erdogan wurde der deutsche Botschafter Martin Erdmann zwei Mal ins Außenministerium in Ankara einbestellt. In der Satire wird Erdoan – vor allem sein Umgang mit der Presse – kritisch beleuchtet. Nun wollte dieser offenbar die Verbreitung des Videos unterbinden. Doch der Schuss ging nach hinten los. Denn die Aufregung in der weltweiten Netzcommunity ist so groß, dass sich das Satire-Video inzwischen in weiteren Sprachen rasend schnell verbreitet.

Deutschlands Demütigung

Die Deutschlandschelte stößt bitter auf. Nicht nur hierzulande, sondern auch in der Türkei. So spricht ein türkischer Politikwissenschaftler offen von einer „Schande“ und einer „Demütigung Deutschlands.“ Und damit hat er recht!

Die deutsche Bundesregierung lässt sich sogar einen solchen Affront gefallen. „Erdowahn“ bleibt seinem Stile treu und düpiert die europäischen Werte hinsichtlich der Presse- und Meinungsfreiheit. Da nützt es auch nichts, wenn der deutsche Botschafter dies deutlich gemacht hat. Geradeso, als würde eine Ameise zu einem Löwen sprechen.

Bundesregierung duckte sich weg

Angela Merkel und auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier haben es versäumt, sofort nach Bekanntwerden dieses diplomatischen Affronts Stellung gegen Erdoan zu beziehen!

Ich sage Ihnen: Zu groß ist die Angst vor den Türken, dass sie den mühsam ausgehandelten Flüchtlingsdeal mit der EU wieder platzen lassen könnten. Mehr noch: Europa mit hunderttausenden Migranten zu überschwemmen, wie es bereits schon einmal angedroht wurde.

Paris bezieht Stellung – Merkel schweigt

Wie man sich wehrt zeigen die Franzosen: Das Pariser Außenministerium erklärte ohne zu zögern, dass die Presse- und Meinungsfreiheit und das Recht auf kritische Äußerungen für die „demokratische Debatte grundlegende Bestandteile“ seien.

Das gelte insbesondere für ein Land, das wie die Türkei dem Europarat angehöre und der EU beitreten wolle.

Die Kanzlerin hat ihre Seele verkauft

Merkel hingegen lässt sich ungerechtfertigter Weise vom Türken-Sultan in die Schranken weisen. Denn für den Flüchtlingsdeal mit Ankara hat sich die Bundeskanzlerin massiv eingesetzt. Doch nun sollte sie – allen Warnungen zum Trotz – erkennen, dass sie damit ihre Seele verkauft hat.

Der „zentrale Partner in der Flüchtlingskrise“, wie es Bundesaußenminister Steinmeier noch am Wochenende ausdrückte, erschüttert geradezu die europäischen Grundwerte.

Soweit also ist es also schon gekommen: EU-Bashing und Deutschlanddemütigung wegen der Flüchtlingskrise. Wie lange ist die Bundeskanzlerin noch eine würdige Vertreterin der Interessen ihres Volkes?

Denken Sie immer daran: Sie haben ein Recht auf die Wahrheit!

Herzlichst Ihr

Guido Grandt

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ICH  BIN  LUISE

Fliehen oder standhalten

http://www.zeitpunkt.ch/fileadmin/download/ZP_140/10_Fliehen_oder_standhalten_US_140.pdf

Die «Flüchtlingskrise» zeigt uns, dass es positive emotionale Ansteckung geben kann. Und dass es konstruktiv sein kann, Probleme willkommen zu heissen.

von Ute Scheub

Willkommenskultur:

Was für ein warmes Wort. Für mich als Deutsche war sein Auftauchen einer der schönsten und überraschendsten Momente dieses Jahres. Wobei es mir hier nicht um die Ausbreitung deutscher Befindlichkeiten geht, sondern um die Beschreibung des historischen Moments, wie die Stimmung in einer vergleichsweise starren konservativen Gesellschaft in eine positive Aufnahmebereitschaft gegenüber Fliehenden kippte. Nie hätte ich mir in diesem jahrzehnte-, wenn nicht jahrhundertelang tendenziell fremdenfeindlichen Land träumen lassen, dass Flüchtlinge am Münchner oder Dortmunder Hauptbahnhof mit Beifall empfangen werden! Dass eine unglaubliche Welle spontaner Hilfsbereitschaft fast die ganze Bevölkerung erfasst, dass sich gespendete Kleider, Schokolade und Spielsachen stapeln, dass Ärzte gratis Kranke verpflegen, pensionierte Lehrerinnen Deutschunterricht anbieten, Prominente und Unbekannte, Junge und Alte, politische und unpolitische Menschen Fremde bei sich aufnehmen oder ihnen musikalische Ständchen in der Notunterkunft bringen. Die in Deutschland ausgetragene Fussball-Weltmeisterschaft 2006 ging als «Sommermärchen» in die Geschichte ein, nun haben wir das «Sommermärchen II» erlebt. All das darf man nicht mit Harmonie oder Euphorie verwechseln – ganz im Gegenteil.

Die Hilfsbereitschaft war und ist auch eine Reaktion auf das Totalversagen der Behörden und auf menschenverachtende Anschläge von Rechtsradikalen, und entsprechend wütend sind viele Engagierte. In Berlin ist das für die Registrierung und Verteilung der Betroffenen zuständige Amt bis heute nicht in der Lage, menschenwürdige Prozeduren zu organisieren, sodass Traumatisierte, Kranke, alte Leute im Rollstuhl, ganze Familien in Parks nächtigen müssen. Nicht der zuständige Staat, sondern eine vielhundertfüssige ehrenamtliche Initiative versorgt sie mit dem Nötigsten; sie schafft an einem Tag, was die Behörde in vier Wochen nicht hinbekommt. Auch ein erzkonservatives Provinznest wie das schwä- bische 24’000-Seelen-Städtchen Wertheim summte im September «wie ein Bienenstock», als dort 600 Flüchtlinge eintrafen, wie eine Beteiligte erzählt. Weil wie an so vielen Orten die staatliche Unterstützung ausblieb, packten neben Feuerwehr, Deutschem Rotem Kreuz, Technischem Hilfswerk vor allem unzählige Freiwillige mit an, unter anderem um eine Sporthalle einzugsfertig zu machen.

Wer ausländische Nachbarn hat oder Flüchtlingskinder in seiner Schulklasse, verliert die Angst vor der Kultur anderer.

Kurz vor ihrem Bezug verübten Unbekannte einen Brandanschlag, sie brannte aus. Rund 1’500 wütende Wertheimer protestierten tags darauf gemeinsam gegen die mutmasslich rechtsradikalen Täter und versicherten den Flüchtlingen ihr Willkommen. Ereignisse, wie sie Wertheim und viele andere deutsche Orte noch nie erlebt hatten. Obwohl über 60 solcher Brandanschläge im ganzen Bundesgebiet zu beklagen sind, befindet sich die Fremdenfeindlichkeit heute paradoxerweise auf historischem Tiefstand. In Umfragen wird regelmässig getestet, wer Statements wie dem folgenden zustimmt: «Hier leben schon so viele Ausländer, wir können keine weiteren mehr aufnehmen.» Anfang der 2000er Jahre waren fast 40 Prozent dieser Meinung – in einer Zeit stark sinkender Asylantragszahlen. Jetzt, wo diese auf Rekordhöhen schnellen, stimmen dem nur noch 18 Prozent zu. Nach einer weiteren Umfrage sind 80 Prozent für die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen.

In den Zahlen zeigt sich auch, dass persönliche Erfahrungen das Bild von Fremden wesentlich bestimmen.

Wenn ich etwas an Christus verstehe, so ist es das: Und er entwich vor ihnen in die Wüste. Christian Morgenstern

Wer ausländische Nachbarn hat oder Flüchtlingskinder in seiner Schulklasse, verliert die Angst vor den Kulturen anderer und entdeckt, dass überall Mensch drin ist, wo Mensch aussen erkennbar ist, egal wie er oder sie aussieht. Umgekehrt sind die Ressentiments genau in jenen Gegenden Ostdeutschlands bis heute besonders stark, in denen das DDR-Regime keine persönliche Begegnungen mit Ausländern zuliess. In der Schweiz ist die Ablehnung gegen Minarette am grössten in den Kantonen, in denen die wenigsten Muslime leben.

Flüchtlinge repräsentieren ungewollt «das Fremde in uns selbst» – das bestätigen sozialpsychologische Studien immer wieder. Also unsere Schattenseiten, die uns selbst befremdenden Gefühle. An der menschenwürdigen oder -unwürdigen Behandlung von Fremden zeigt sich, wie eine Gesellschaft mit ihren inneren Ängsten umgeht. Labile Menschen brauchen als Container für ihre Wut und Statusangst andere, die sozialen Abstieg verkörpern, die sie ausgrenzen, hassen und verachten können. Prominente Beispiele dafür sind der turkophobe deutsche Politiker Thilo Sarrazin, dessen Nachname auf türkische Vorfahren verweist, oder der künstlich erblondete niederländische Rechtspopulist Geert Wilders mit seinen indonesischen Gesichtszügen. Und: «Flucht», das ist ein Angstschweiss-Thema, wohl so alt wie die Menschheit.

Es rührt an Existenzängste, dass auch wir irgendwann vor irgendwas fliehen müssen, dass unsere wohlige heizkörperwarme Zivilisation so stabil nicht ist. Flüchten oder Standhalten ist für uns alle ein Thema. Auch deshalb haben wir «Flucht» zum Schwerpunkt dieser Ausgabe gewählt, mit all ihren Facetten. Es ist also eine sehr beruhigende Erfahrung, dass in unruhigen Zeiten die Menschlichkeit siegen kann und nicht die Abwehr.

Reporter, die sich unter die Zehntausende von Freiwilligen mischten, machten mehrere Leitmotive für deren Handeln aus: Die Wut, dass die amtlich Zuständigen versagen. Der Wunsch, sich Rechtsradikalen in den Weg zu stellen. Der Versuch, aus dem Zustand von Ohnmacht und Hilflosigkeit zu entkommen, die einen angesichts der Kriegsbildern im Fernsehen überwältigen. Das Glücksgefühl, Menschen in Not helfen zu können und damit die eigene Selbstwirksamkeit zu spüren. Und schliesslich auch eigene Erfahrungen von Flucht, Vertreibung und Migration, die in vielen Familien der deutschen Nachkriegsgesellschaft präsent sind – sei es, dass die eigenen Grosseltern vertrieben wurden oder die Eltern selbst Flüchtlinge waren. Eine jahrzehntelange Aufarbeitungskultur der deutschen Verbrechen im Dritten Reich trägt hier womöglich auch Früchte. Und Boulevardmedien wie «Bild» spielten eine ausnahmsweise positive Rolle. Früher hetzten sie gegen «Asylmissbraucher» und «faule Griechen», nun plötzlich schwimmen sie eifrig im Wärmestrom der Menschlichkeit mit – wie lange noch, ist allerdings unklar. All das wirkt, als ob nach Jahrzehnten neoliberaler Hirnwäsche ein Selbstheilungsprozess einsetzt und eine Gesellschaft wieder Freude an kooperativer Gemeinschaft statt an konkurrenzhafter Aggression entwickelt hätte. Zusammengenommen ergab all dies eine neue historische Situation:

Die Zivilgesellschaft hat die Bundesregierung zum Handeln gebracht. Die deutsche Kanzlerin hiess die Kriegsflüchtlinge willkommen – eine Regierungschefin, die für ihre Vorsicht ebenso bekannt ist wie für ihren politischen Instinkt. Dieser «Instinkt» beruht vor allem auf Meinungsumfragen. Merkel richtet sich stets subtil nach Volkes Wille aus, indem das Kanzleramt tagtäglich Umfragen herausgibt und genau auswertet, was opportun erscheint. Viele Granden in Merkels Partei fanden das allerdings gar nicht witzig, der Bruch in der Regierung ist unübersehbar. Der Innenminister glänzte mit dem verfassungswidrigen Vorschlag, das Grundrecht auf Asyl durch eine Quote zu ersetzen. Und die bayrische CSU ist eh gegen alles und jeden. Demonstrativ lud sie jüngst den ungarischen Ministerpräsidenten und schlimmsten Stacheldrahtzieher nach dem Mauerfall ein. Wütende Demonstranten drehten die Parole des früheren USPräsidenten gegen die Berliner Mauer in die Gegenwart: »Mr. Orbán, tear down this wall!» Wie das alles ausgeht, ist ungewiss. Die angepeilten Gesetzesänderungen in Deutschland und der EU verheissen nichts Gutes. Aber wie gesagt, nicht die deutsche Erfahrung ist daran interessant, sondern die allgemeine, wie Gesellschaften in der Krise mit der Krise umgehen.

Anstifter – Brandstifter – Religionsstifter. Man möchte manchmal stiften gehen. Willy Meurer

Denn machen wir uns nichts vor: Die Krise ist Normalzustand geworden und der Normalzustand krisenhaft. Flüchtlingskrise, Finanzkrise, Bankenkrise, Eurokrise, Umweltkrise, Klimakrise, Hungerkrise, Wasserkrise – der Kapitalismus selbst ist zum Krisismus mutiert. Die Krisen überlagern sich in systemischer Weise, keine kann mehr ohne die andere gelöst werden, und die politischen Eliten haben dafür keinerlei Konzepte. Perspektivlos gewordene Menschen fliehen in Massen aus den »failed states» im Nahen und Mittleren Osten, im Maghreb und Schwarzafrika, auch die EU droht auseinanderzufallen, und die Schweiz mittendrin wird keine Oase der Seligen bleiben. Grenzzäune, und seien sie noch so hoch, werden irgendwann überrannt, wenn die Not unerträglich wird – auch das ist eine Lehre dieses Sommers. Und wir in den westlichen Ländern beginnen zu ahnen, dass das alles nur der Anfang ist. Denn die eigentlichen Fluchtursachen bekämpft trotz vollmundiger Erklärungen mancher Politiker niemand – ganz im Gegenteil. Wehe, wenn weitere militärische Versuche von «Regime Change» islamistische Monster erst so richtig gross machen. Wehe, wenn Diktatoren, durch westliche und östliche Rüstungsexporteure mitbewaffnet, ihre Bevölkerung weiter drangsalieren, foltern und umbringen. Wehe, wenn Monsanto, Syngenta & Co. mit Landgrabbing und Gentechnik die Existenzgrundlage von Abermillionen kleinbäuerlicher Familien in Afrika zerstören. Wehe, wenn die EU mit Exportsubventionen lokale afrikanische Märkte ruiniert. Wehe, wenn Freihandelsabkommen wie TTIP Schwellenländer verarmen lassen. Wehe, wenn die Schweiz & Co. der Welt das Kapital entziehen, indem sie superreiche Steuerflüchtlinge aufnehmen. Wehe, wenn die Klimakrise irgendwann südliche Länder unbewohnbar macht. Mit welchem Recht werden wir Millionen von Hunger- und Umweltflüchtlingen von unseren Grenzen fernhalten? Werden wir dann immer noch moralisch standhalten? Oder werden wir unsere menschenrechtlichen Standards für «überlebt» erklären und vor ihnen flüchten? Auch der bekannte US-Systemtheoretiker Otto Scharmer vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) sieht in seinem Artikel «As Systems Collaps, Citizens Rise» die Flüchtlingskrise als «Mikrokosmos» dessen, was uns in den nächsten 10 bis 20 Jahren erwartet. Er macht darauf aufmerksam, dass es prinzipiell drei Wege für Regierungen und Gesellschaften gibt, darauf zu reagieren: Erstens Regression und Idealisierung früherer Zustände, Gesetzesverschärfungen und strukturelle oder direkte Gewalt gegen Fremde, Minderheiten und Sündenböcke. Zweitens «Durchwurschtelei» und «mehr vom selben. Mehr Treffen. Mehr Worte. Mehr Deklarationen. Mehr Heuchelei.» Drittens «empathisch-menschliche Antworten» – wozu er auch die jetzigen der Zivilgesellschaft zählt. In der Praxis sehen wir natürlich auch viele Mischformen. Bekanntlich haben wir in Deutschland schon einmal den regressiven-repressiven Weg erlebt. Nach Superinflation und Weltwirtschaftskrise der 1920er und 1930er Jahre ergriff die Mehrheit der Deutschen massive Statuspanik. Regressive Wünsche machten sich breit, man wollte «heim ins Reich«, zurück in die Gebärmutter Germania. Hetzmeuten machten die angeblich reichen Juden für das nationale Unglück verantwortlich und steckten die ganze Gesellschaft antisemitisch an. Stück für Stück verschoben sich die moralischen Massstäbe für das, was man ihnen antun durfte. Zuerst war es nur Ausschluss, dann Berufsverbote, Haustierverbote, Eheverbote, Beraubung, Verfolgung, schliesslich Vergasung und Völkermord. «Shifting baselines» nennt die Sozialpsychologie diese schleichende Entmenschung. Was für eine Erleichterung, dass sich im Sommer 2015 die Stimmung in eine ganz andere Richtung entwickelt hat – zumindest vorläufig. Emotionale Ansteckung funktioniert also auch positiv. Zivilgesellschaften sind nicht hilflos, sie können Regierungen in die richtige Richtung treiben. Übrigens nicht zuletzt in ihrem eigenen Interesse, denn Helfen bringt Freude und Sinn ins eigene Leben. Und überhaupt ist es die beste und konstruktivste Haltung, Probleme willkommen zu heissen, weil sie Menschen und Gesellschaften helfen, sich weiterzuentwickeln – auch das ist eine Spielart der Willkommenskultur.

Das alles gilt natürlich weit über die Bundesrepublik hinaus. Menschen aus ganz Europa mieten derzeit Schiffe oder Autos, um Fliehende aus schlimmen Situationen herauszuholen. Andere nehmen bezahlten oder unbezahlten Urlaub, um auf griechischen Inseln Flüchtlinge zu versorgen. In einer provisorischen Versorgungsstation auf Lesbos, wo jeden Tag Hunderte Überlebende stranden, schmieren schwedische Rentnerinnen Stullen, Holländerinnen oder französische Ärzte leisten Erste Hilfe. «Das ist sehr erfüllend», sagt eine Schwedin. Und eine Bankangestellte, die sich unbezahlten Urlaub genommen hat, ergänzt: «Helfen macht süchtig.» Helfen ist standhalten.

Emotionale Ansteckung funktioniert auch positiv. Zivilgesellschaften sind nicht hilflos, sie können Regierungen in die richtige Richtung treiben.

Zeitpunkt 140, S. 11 – 13

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ICH  BIN  LUISE

http://www.zeitpunkt.ch/fileadmin/download/ZP_140/10_Fliehen_oder_standhalten_US_140.pdf

Newsletter December 2015/ January 2016 Edition

UNPO December/January Newsletter
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UNPO’s December/January Newsletter is here!

In light of the urgent need to raise international awareness of the overlooked plight of the Iraqi Turkmen, UNPO continued its advocacy efforts during the months of December and January. In addition to organising advocacy meetings for the Head of the Iraqi Turkmen Front in Brussels, UNPO also received the Deputy Governor of the Iraqi province of Saladin.

After a year long advocacy campaign undertaken jointly by UNPO’s members from Ethiopia and the Secretariat, the European Parliament passed an urgent human rights resolution, condemning, in particular, a series of recent attacks on Oromo protesters, but also drawing attention to the systematic human rights violations perpetrated by the regime in all parts of the country, including in Ogaden.

In December, UNPO launched a crowdfunding campaign aimed at helping Haratin children in Mauritania – who due to their ethnicity are often stuck in a cycle of discrimination, exclusion and even slavery – accessing education. We have almost raised the necessary funds, but we still need your generous support! Donate now, and make a lasting difference!

Click on the button below to read more about our activities and crowdfunding campaign.

Download the newsletter here!
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ICH  BIN  LUISE

http://unpo.org/downloads/1713.pdf

Koalas und andere Tiere brauchen dringend unsere Hilfe

Nur mit unserer Hilfe können die Koalas und andere Tiere die Brände in Australien lebend überstehen.
Liebe Sylvia,

noch immer verwüsten Buschfeuer wichtige Lebensräume der Wildtiere in Australien. Deshalb brauchen Koalas und andere Tiere jetzt dringend unsere Hilfe.

Bitte helfen Sie uns, die verletzten und schutzlosen Tiere zu retten und zu versorgen. Nur mit der Unterstützung von mitfühlenden Menschen wie Ihnen können wir das Leben dieser Tiere retten und Tierleid überall auf der Welt beenden.

https://www.ifaw.org/deutschland/secure/donate/hilfe-Koalas-und-andere-Tiere-in-not

Herzlichen Dank!


Katie Moore

Programmdirektorin IFAW Tierrettung

Jetzt spenden Gefallt Mir Facebook Folgen Twitter
koala
Die Opfer der Brände brauchen uns

https://www.ifaw.org/deutschland/secure/donate/hilfe-Koalas-und-andere-Tiere-in-not?ms=DONDF160121300&mailid=13554836&utm_source=SilverpopMailing&utm_medium=email&spMailingID=13554836&spUserID=MTQ4MTYyNTQyODE1S0&spJobID=701573317&spReportId=NzAxNTczMzE3S0

Liebe/r Sylvia Linnenkohl,
die verheerenden Buschbrände haben Menschenleben gefordert und Häuser zerstört. Und sie verwüsten einen wichtigen Lebensraum der Wildtiere im Bundesstaat Victoria im Südosten Australiens.
Deshalb brauchen die Koalas und andere dort lebende Tiere dringend unsere Hilfe!

Tausende Tiere sind schon in dem sich rasant ausbreitenden Feuer gestorben. Andere haben schwere Verletzungen, Rauchvergiftungen oder Knochenbrüche erlitten.

Zusätzlich sind die Tiere in Gefahr, zu verhungern und zu dehydrieren, da Gras und Bäume verbrannt sind.

Deshalb müssen die Tiere schnellstmöglich tierärztlich behandelt und mit Futter versorgt werden. Sie brauchen jetzt schnell unsere Hilfe!

Sie haben bereits in der Vergangenheit Tieren in Not geholfen. Dafür danke ich Ihnen sehr! Bitte helfen Sie uns heute, die Koalas und andere Tiere zu behandeln und mit Futter zu versorgen.

Helfen Sie den Tieren nach der Katastrophe

Ihre Spende hilft uns, die Koalas und andere Tiere aus den schwer vom Feuer betroffenen Gebieten zu retten und medizinisch zu versorgen. Und Sie helfen uns, die Tiere vor dem Verhungern zu retten.

Mit Ihrer Unterstützung können wir schutzlose Tiere retten, die Opfer von Naturkatastrophen und Grausamkeit wurden und auf unser Mitgefühl angewiesen sind.

Ja, ich möchte den Tieren helfen!

Die Bilder aus den vom Buschfeuer betroffenen Gebieten sind schockierend: ein orange glühender Himmel, durch die Hitze explodierende Häuser, vom Himmel fallende Feuerbälle.

Unsere IFAW Tierärztin Valeria Ruoppolo hat sich einem Tierärzte-Team in einem staatlichen Rettungszentrum in Lorne angeschlossen, um verletzte Tiere zu behandeln. Sie sagt über die Situation der Tiere dort:

„Einige Koalas haben schwere Verbrennungen an den Pfoten. Zum Glück konnten sie gerettet und ins Wildtierrettungszentrum gebracht werden, das speziell für die Opfer des Feuers eingerichtet wurde. Hier werden ihre Wunden gereinigt. Und sie bekommen Schmerzmittel und Futter.“

Helfen Sie den Tieren!

Um die Tiere zu retten und zu versorgen, arbeiten wir mit staatlichen Behörden und lokalen Tierrettungsorganisationen in Scotsburn und Lorne zusammen.

Außerdem helfen wir dem Tierrettungszentrum bei der Versorgung der Tiere und stellen medizinische Hilfsmittel wie Verbände zur Behandlung der Tiere bereit.

Zudem unterstützen wir das Rettungszentrum finanziell beim Kauf von Luzerne-/Kleeheu, damit die hungernden Kängurus und Wallabys genug zu essen haben, bis das Gras wieder nachgewachsen ist. Dieses besondere Heu enthält das Kalzium und die Proteine, die die Tiere zum Überleben brauchen.

Diese Tiere sind jetzt auf unsere Hilfe angewiesen. Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, sie zu retten.

Unabhängig davon, ob Tiere durch eine Naturkatastrophe verletzt oder Opfer von Grausamkeit wurden: Sie alle sind auf unsere Fürsorge, unser Mitgefühl und unsere Hilfsbereitschaft angewiesen.

Nur mit der Hilfe von Menschen wie Ihnen können wir die Tiere retten!

Helfen Sie den Tieren nach der Katastrophe

Herzlichen Dank!

Katie Moore Katie Moore signature
Katie Moore

Programmdirektorin IFAW Tierrettung
PS: Die Brände wüten noch immer. Deshalb brauchen die Koalas und andere Tiere jetzt dringend unsere Hilfe. Bitte helfen Sie uns, die Tiere zu retten.

https://www.ifaw.org/deutschland/secure/donate/hilfe-Koalas-und-andere-Tiere-in-not?ms=DONDF160121300&mailid=13554836&utm_source=SilverpopMailing&utm_medium=email&spMailingID=13554836&spUserID=MTQ4MTYyNTQyODE1S0&spJobID=701573317&spReportId=NzAxNTczMzE3S0

Helfen Sie den Koalas und anderen Tieren
koala
Die Pfoten dieses verletzten Koalas sind stark verbrannt. Die Ballen sind nur noch eine schwarze Kruste. Allein hätte er nicht überlebt.
Wir müssen Koalas und andere Tiere bei Katastrophen wie diesen Buschfeuern helfen und sie vor Leiden und Grausamkeit schützen. Bitte helfen Sie, die Tiere zu retten.
Die Tiere brauchen dringend unsere Hilfe.

https://www.ifaw.org/deutschland/secure/donate/hilfe-Koalas-und-andere-Tiere-in-not?ms=DONDF160121300&mailid=13554836&utm_source=SilverpopMailing&utm_medium=email&spMailingID=13554836&spUserID=MTQ4MTYyNTQyODE1S0&spJobID=701573317&spReportId=NzAxNTczMzE3S0

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Vielen Dank für Ihre Spende an den IFAW. Die Spenden an den IFAW fließen generell allen Tierschutzprojekten der Organisation zu und werden jeweils dort eingesetzt, wo Geld am dringendsten benötigt wird.