Archiv der Kategorie: geldGegenPLANET

CETA, Wallonien und die Sache mit Europa: Wir klären 10 Mythen auf

CETA, Wallonien und die Sache mit Europa: Wir klären 10 Mythen auf

CETA ist vor allem in einer Hinsicht rekordverdächtig: Selten hat ein Abkommen mehr Verwirrung gestiftet. Höchste Zeit für einen Fakten-Check.
 

Mythos #1: Das Verhalten der Wallonie ist schädlich für die Demokratie

Mythos #2: CETA ist ein progressives Abkommen

Mythos #3: Wallonien geht es nur um Machtspiele und Parteitaktik

Mythos #4: Europa muss mehr zentral entscheiden, um handlungsfähig zu bleiben

Mythos #5: Eigentlich geht es bei CETA nur um den Hass auf Brüssel und Fundamentalopposition

Mythos #6: Wenn Belgien im EU-Rat den Weg für CETA frei macht, ist das Abkommen bereits besiegelt

Mythos #7: Der Investitionsschutz bei CETA wird durch ein öffentliches Gericht realisiert

Mythos #8: CETA schützt das Recht zu regulieren

Mythos #9: Mit CETA werden Schiedsgerichte bei anderen EU-Handelsabkommen verschwinden 

Mythos #10: Kanada ist ein naturnahes und freundliches Land – auch mit einem schlechten Vertrag hätten wir nichts zu befürchten

CETA-Protest vor der belgischen Botschaft in Berlin. Campact-Aktive danken Wallonien. Foto Jörg Haas/Campact (CC)

Politkrimi um CETA ++ Gentechnikfreiheit bedroht ++ Solidarische Landwirtschaft

Donnerstag, 27.10.2016

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Politkrimi um CETA

Wir zeigen CETA die rote Karte!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

das CETA-Abkommen mit Kanada ist nach einer tagelangen Hängepartie um seine Unterzeichnung schwer angeschlagen. Die für heute geplante Vertragsunterzeichnung wurde in der Nacht in buchstäblich letzter Minute vertagt.

In einem wahren Politkrimi stemmte sich die belgische Region Wallonien über Tage gegen die Unterzeichnung des Abkommens. Doch auf die Wallonen wurde enormer Druck ausgeübt. Seit Dienstag verhandelte die belgische Zentralregierung mit den Regionen über eine gemeinsame Haltung zu CETA. Am Ende war der Druck wohl doch zu groß: Heute Mittag kam die Meldung, dass Belgien doch seine Unterschrift unter CETA setzen wird.

Aber damit ist CETA noch lange nicht durch: Der Handelsvertrag muss noch durch 37 Parlamente ratifiziert werden, bevor er in Kraft treten kann. Und ganz anders, als in den letzten Tagen immer wieder behauptet wurde, steht die Wallonie keineswegs allein mit ihrer Kritik da. Überall in Europa regt sich der Widerstand gegen CETA, weil die Menschen merken, dass es ein schlechtes Abkommen ist.

In Deutschland wird das Bundesverfassungsgericht im Hauptverfahren prüfen, ob das Abkommen mit dem Grundgesetz vereinbar ist und in mehreren Bundesländern haben wir bereits Volksbegehren oder -initiativen gegen CETA auf den Weg gebracht. Wir sind uns deshalb sicher: CETA wird am Widerstand der Bürgerinnen und Bürger scheitern!

Sie haben drei Möglichkeiten unsere Kampagne gegen CETA und TTIP zu unterstützen:

1.) Helfen Sie uns, die Gefahren von CETA bekannt zu machen

Wir haben Infopakete zu den Freihandelsabkommen CETA und TTIP zusammengestellt, die Sie auf unserer Homepage bestellen können. Informieren Sie sich und Andere, verteilen Sie die Materialien in Geschäften, Kinos oder Gaststätten. Aber vergessen Sie bitte nicht zu fragen, bevor Sie auslegen.

Infomaterial bestellen

2.) Einen oder mehrere Kartons spenden

Der Druck und der Versand unserer Infomaterialien kostet viel Geld. Mit Ihrer Spende und Ihren Beiträgen ermöglichen Sie unsere Aufklärungsarbeit zu den Freihandelsabkommen

Online spenden

Alternativ können Sie jetzt auch schnell und bequem per PayPal-Logospenden.

3.) Fördermitglied werden

Unsere bundesweit erfolgreichen Kampagnen gegen CETA und TTIP sind nur möglich durch die regelmäßigen Beiträge unserer Förderer. Jedes neue Fördermitglied erhält eine attraktive Prämie aus unserem Programm.

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Neues Gesetz bedroht die Gentechnikfreiheit

zur aktuellen Meldung zum Gentechnik-Gesetz

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt hat einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der Anbauverbote von genmanipulierten Pflanzen in Deutschland regeln soll. Dieser Entwurf ist die Umsetzung der so genannten europäischen Opt-out-Richtlinie. Diese erlaubt es einzelnen EU-Mitgliedstaaten, den Anbau von genmanipulierten Pflanzen auf ihrem Gebiet leichter verbieten zu können, auch wenn diese auf EU-Ebene eigentlich zugelassen sind.

Obwohl in Deutschland eine Mehrheit der Bevölkerung gegen Gentechnik auf ihren Tellern ist, baut Schmidt in seinem Gesetzesentwurf so hohe Hürden auf, dass es beinahe unmöglich sein wird, den Anbau von genmanipulierten Pflanzen deutschlandweit zu verbieten. Doch genau dies wäre notwendig. Denn ginge es nach Schmidt, wäre ein Flickenteppich aus gentechnikfreien Bundesländern und solchen mit Gen-Pflanzen-Anbau vorprogrammiert. Und weil sich Pollen bekanntlich nicht an Landesgrenzen halten, wäre die Kontaminierung unserer Lebensmittel durch die unkontrollierbare Verbreitung genmanipulierter Pflanzen nicht mehr aufzuhalten.

Der Gesetzesentwurf stößt deshalb auf massiven Widerstand. Doch Minister Schmidt schaltet auf stur und weigert sich, die Genkonzerne in die Schranken zu weisen.

Mehr lesen Sie dazu in unserer aktuellen Meldung.

Solidarische Landwirtschaft: Eine echte Alternative

Solidarische Landwirtschaft

Lebensmittelskandale, Tierquälerei, Bienensterben – die Liste der katastrophalen Begleiterscheinungen der industriellen Landwirtschaft ist lang. Mehr und mehr Menschen lehnen diese Form der Nahrungsmittelproduktion ab und wünschen sich stattdessen nachhaltig wirtschaftende Bauernhöfe und Gärtnereien.

An diesem Punkt setzt das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft an: Sie stellt die Versorgung der Region mit saisonalen und vorwiegend ökologisch erzeugten Lebensmitteln in den Vordergrund. Solidarisch wirtschaftende Betriebe schaffen auf ihre ganz eigene Weise eine vielfältige, bäuerliche Landwirtschaft und ermöglichen den VerbraucherInnen außerdem die aktive Teilhabe an der verantwortungsbewussten Erzeugung von Lebensmitteln.

Lesen Sie hier mehr über Solidarische Landwirtschaft und erfahren Sie, wo solidarisch wirtschaftende Betriebe zu finden sind.

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

 

 

Termine


Anti-Atomkraft-Demo in Lingen

29. Oktober 2016, 13 Uhr am Hauptbahnhof Lingen

Rund 75 Organisationen rufen zu einer überregionalen Anti-Atom-Demo am emsländischen Atomstandort Lingen auf. Unter dem Motto „Atomkraft jetzt den Saft abdrehen – Uranfabriken schließen“ fordern sie vor allem die sofortige Stilllegung der niedersächsischen AKW Lingen II und Grohnde sowie der Brennelementefabrik Lingen und der Urananreicherungsanlage Gronau.

 

Stellenangebote

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Referent/in für Radioaktivität, Atom- und Energiepolitik

 

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BIC: BFSWDE33MUE
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Hoch brisante politische Lage, Herbst/Winter-Gemütlichkeit und Angst/Unsicherheit im persönlichen Einsatz

Hoch brisante politische Lage, Herbst/Winter-Gemütlichkeit und Angst/Unsicherheit im persönlichen Einsatz

Sieben Kriegsschauplätze, ein sicherer Finanzcrash mit nachfolgendem Wirtschaftsabsturz – und weit über die Hälfte der Bevölkerung drückt sich vor Entscheidungen. Die Bundesregierung bietet ein Wackelbild: Die großen Medien zeigen professionelle und sichere Auftritte, während die aktuelle Lage allmählich entgleitet: 80 Milliarden Euro schmeißt die EZB jeden Monat in das Fass ohne Boden namens QE (Quantitative Easing) – Deutschland muss vor allen anderen dafür geradestehen. Was solide aussieht ist nur ein schöner Schein – und wenig dahinter wird uns erhalten bleiben, je länger der Irrsinn dauert, desto weniger.

Warum wollen so viele Menschen sich lieber verkriechen und nicht bewegen?

ALLES LESEN …

Hoch brisante politische Lage, Herbst/Winter-Gemütlichkeit und Angst/Unsicherheit im persönlichen Einsatz

Die Holzfäller raus aus unserem Wald!

Kind am Baum - Paiter Surui

Die Holzfäller raus aus unserem Wald!

ZUR PETITION  >>

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

mit einem verzweifelten Hilfsappell wenden sich die indigenen Paiter Surui an die Welt: Bewaffnete illegale Holzfäller, Gold- und Diamantenschürfer dringen scharenweise in ihren Regenwald ein. Sie roden die Bäume und bedrohen das Leben der Familien.

Die brasilianische Regierung reagiert nicht auf die Hilferufe der Indigenen, ihr 250.000 Hektar großes Territorium im Amazonasregenwald vor den Übergriffen und Plünderern zu schützen. Die Ureinwohner bitten daher alle Menschen rund um den Globus, an die verantwortlichen Politiker zu schreiben.

Fordern Sie die brasilianische Regierung auf, unverzüglich zu handeln und die Abholzung zu stoppen:

ZUR PETITION  >>

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

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Regenwald-Kauf Peru

Im peruanischen Amazonas-Regenwald will die Bevölkerung ihre Natur dauerhaft schützen. Mit dem Kauf von Urwald-Grundstücken wollen sie verhindern, dass eine Kakao-Firma immer mehr Regenwald für Plantagen rodet.

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Wir brauchen verbindliche Regeln für transnationale Konzerne

Jörg \Rohwedder – WeMove.EU\

immer wieder verstoßen internationale Unternehmen gegen Menschenrechte. Viel zu oft können sie nicht haftbar gemacht werden. In wenigen Tagen berät die UN in Genf, wie auch Konzerne für ihre Verfehlungen zur Verantwortung gezogen werden können. Eine ganze Gruppe von Staaten hat die Einladung zur Teilnahme einfach ausgeschlagen: Die Länder der EU.

Zum ersten Mal in der Geschichte könnten verbindliche Regelungen vereinbart werden, um gegen Menschenrechtsverstöße von Wirtschaftsunternehmen vorzugehen. Ein weltweites Abkommen würde völkerrechtsverbindliche Normen für sie einführen. Die meisten UN-Staaten unterstützen das Vorhaben. Sämtliche Ländern der EU boykottieren es [2].

Als Europäerinnen und Europäer können wir diesen Boykott nicht hinnehmen und sind uns darin mit dem EU-Parlament einig: Die Mehrheit der Abgeordneten fordert die EU-Kommission auf, sich an den Beratungen zu beteiligen [3]. Schon mehr als 53.000 Bürgerinnen und Bürger erheben mit unserer Petition die gleiche Forderung. Am Donnerstag sind wir in Brüssel und bringen stellvertretend für die Toten, die diese Missbräuche zur Folge haben, schwarze Figuren in Menschengestalt mit.

Unser Zeichen wird stärker, wenn wir die Marke von 100.000 Unterschriften überschreiten. Sorgen Sie mit uns dafür, dass unsere Stimmen nicht überhört werden können!

https://act.wemove.eu/campaigns/stopp-konzernmissbrauch

Ich mache mit – und spreche mich gegen die Übermacht der Konzerne aus

Die Europäische Union räumt internationalen Unternehmen schon viel zu viele Privilegien ein: Freihandelsabkommen wie CETA oder TTIP werden es den Unternehmen erlauben, Regierungen für demokratisch beschlossene Gesetze zu verklagen. Viel zu oft wird Entwicklungshilfe als Wirtschaftsförderung für die eingesetzt, die es nicht nötig haben. In einer solchen Situation boykottieren die Mitgliedsländer der EU die Beratungen zu einem historischen Abkommen [4] und nehmen ihm damit von Anfang an die Durchschlagskraft.

Wir wollen eine EU, die Menschenrechten gegen jeden verteidigt, der sie bedroht oder angreift. Für dieses Ziel werden wir uns am kommenden Donnerstag zusammen mit Menschen überall in Europa einsetzen. Die Macht multinationaler Konzerne darf nicht grenzenlos sein.

https://act.wemove.eu/campaigns/stopp-konzernmissbrauch

Bitte unterschreiben Sie die Petition!

Beste Grüße
Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Julia Krzyszkowska (Warschau)
Martin Caldwell (Berlin)
Mika Leandro (Bordeaux)
Olga Vuković (Bologna)
und das gesamte WeMove.EU – Team

Diese Kampagne wird unterstützt von Friends of the Earth Europe, Global Justice Now,
EWNI, Progressio, Milieudefensie-FoE Netherlands, SOMO, Les Amis de la Terre France,
CCFD-Terre Solidaire, ActionAid France, Aitec, Ethique sur l’Etiquette, Sherpa, FIAN France,
CIDSE, Supply Cha!nge, International Trade Union Confederation, ActionAid, Nazemi, FoE
Germany-BUND, Manitese, Friends of the Earth Finland.

[1] https://www.theguardian.com/business/2016/sep/12/global-justice-now-study-multinational-businesses-walmart-apple
-shell
http://www.globaljustice.org.uk/sites/default/files/files/resources/controlling_corporations_briefing.pdf
[2] https://www.foeeurope.org/sites/default/files/eu-us_trade_deal/2015/ttip_un_treaty_report_v11_spreads.pdf
Frankreich hat einen rangniedrigen Vertreter geschickt.
[3] http://www.treatymovement.com/news/2015/6/22/european-parliament-calls-on-eu-member-states-engage-in-un-hum
an-rights-council-debate-on-a-legally-binding-instrument-on-business-human-rights
[4] Schon seit den frühen 1970er Jahren fordern hunderte von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Tausende von Menschen rechtsverbindliche Normen für Konzerne.

Mehr Details finden Sie hier:
http://www.treatymovement.com/history/

Drei ihrer Hauptforderungen sind: a) einklagbare Regeln, um Menschenrechtsverletzungen zu verhindern und zu entschädigen, wo immer Konzerne tätig sind, b) die Möglichkeit, dass Betroffene ein Unternehmen nicht nur in ihrem eigenen Land verklagen können, sondern in allen Ländern, in denen die Firma operiert, c) Länder müssen die Arbeit von Menschenrechtsgruppen und Whistle-Blowern respektieren, schützen und unterstützen

Wale retten durch anprangern der Walfleischtransporte

http://www.erdheilungen.de/newstop/326-wale-retten-durch-anprangern-der-walfleischtransporte

Bitte unterstützt diese Avaaz Petition. Die isländischen Walfänger laufen unter der Billigflagge der Inselstaaten St. Kitts und Nevis.

Avaaz wil diese Torismusländer wegen der Walfleisch transporte in das Visier der Öffentlichkeit zerren und so über einen möglichen Imageverlust Einfluss nehmen.

https://secure.avaaz.org/de/days_to_save_whales_loc_tta_tst

Petition zeichnen – Serengeti darf nicht sterben

http://www.erdheilungen.de/newstop/333-petition-zeichnen-serengeti-darf-nicht-sterben

Rettet den Regenwald e.V. bittet darum eine Petittion an den kenianischen Präsidenten zu zeichnen, damit das Quellgebiet des Wasserspenders der Serengeti, der Mara Fluss im Mau Wald nicht durch Rodung trockengelegt wird. 17000 Quadratkilometer sind vom Kahlschlag bedroht. Eine Fläche beinah so groß wie der Naturpark Märkische Schweiz.

Hier geht’s zur Petition –
https://www.regenwald.org/aktion/1050/die-serengeti-darf-nicht-sterben-rettet-den-mau-wald

Wir haben es in der Hand – Klimasünder sollen zahlen

Jörg \Rohwedder – WeMove.EU\

wenn jemand von uns Mist baut, erwarten wir, dass er es wieder in Ordnung bringt. Wenn mächtige Konzerne die Umwelt vergiften, um Profit zu machen, sollen wir alle zahlen – mit unserer Gesundheit, mit Schäden an der Umwelt und mit unseren Steuergeldern. Wir meinen: Klimasünder müssen dazu gezwungen werden, die Kosten für ihre Verschmutzung zu tragen.

Ein hoher CO2-Ausstoß muss teuer für die Verschmutzer sein. Die EU den Emissionshandel eingeführt, um genau das zu erreichen. Die gute Idee hat einen gravierenden Fehler: Die Preise sind viel zu niedrig. Sie regen nicht zum Umweltschutz an. Das System muss dringend überarbeitet werden.

Am kommenden Donnerstag wird der Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie des Europäischen Parlaments darüber entscheiden, ob die Konzerne für ihre Schäden zahlen müssen oder sich weiter aus der Verantwortung stehlen können. Es mehren sich die Anzeichen, dass bisher nicht öffentliche Absprachen mit Lobbyisten wieder einmal dafür sorgen, dass die Verschmutzer viel zu billig davon kommen.

Wir müssen jetzt handeln – nur unser Aufschrei kann solchen Einflüsterungen der Lobbyisten entgegenwirken. Wir dürfen es ihnen nicht erlauben, sich durchzusetzen.

https://act.wemove.eu/campaigns/meps-lassen-sie-die-klimasuender-zahlen

Unterschreiben Sie jetzt die Petition!

Umweltverschmutzung ist ein einträgliches Geschäft: Mit Fabriken und Kraftwerken, die gefährliche Gase in die Atmosphäre blasen und die Luft vergiften, fahren Konzerne Riesengewinne ein. Deshalb haben sie in den letzten Jahren auch keine Kosten und Mühen gescheut, um hinter den Kulissen gegen jede wirksame Reform des EU-Emissionshandels zu lobbyieren.

Nun wird sich das Europäische Parlament damit beschäftigen, doch der vorliegende Entwurf ist ausgesprochen schwach. Unsere Abgeordneten, die Mitglieder des Europäischen Parlaments (MEP), müssen den Konzernen Paroli bieten. Sie müssen für uns, die Bürgerinnen und Bürger in Europa sprechen. Sie müssen strenge und wirksame Regelungen befürworten.

Gerade hat die EU das Pariser Klimaabkommen ratifiziert, das deshalb schon in diesem Jahr in Kraft treten kann. Ein wichtiger Schritt, dem nun Taten folgen müssen.

Zivilgesellschaftliche Gruppen engagieren sich seit Jahren, um den Einflüssen der Industrielobbyisten auf die Klimapolitik der EU entgegenzuwirken. Zusammen mit unseren Partnern in der europäischen Klimabewegung haben wir jetzt die Chance, uns noch mehr Gehör zu verschaffen. Wir müssen unseren MEP klarmachen, dass es höchste Zeit für wahre Reformen ist. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass sich Umweltverschmutzung für die großen Konzerne nicht mehr lohnt.

https://act.wemove.eu/campaigns/meps-lassen-sie-die-klimasuender-zahlen

Unterschreiben Sie jetzt die Petition!

WeMove ist eine wachsende Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt, für mehr Transparenz, soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit und bürgernahe Demokratie. Wir bekämpfen den Machtmissbrauch großer Konzerne, verurteilen den viel zu starken Einfluss von Wirtschaftsverbänden auf die Politik der EU und fordern eine gerechte und faire Gesetzgebung. Danke, dass Sie mit dabei sind!

Mit Entschiedenheit,

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Martin Caldwell (Berlin)
Mika Leandro (Bordeaux)
Julia Krzyszkowska (Warschau)
Olga Vuković (Bologna)
und das gesamte WeMove.EU

Afrikanische Giftluft ist nun auf dem Rückweg in die Schweiz!

Publice Eye (bisher EvB), Susanne Rudolf

„Return To Sender“ Container unterwegs!
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Liebe Frau Li
Heute hat die „Irenes Rainbow“ den Hafen von Accra verlassen und Kurs auf Antwerpen genommen. An Bord ist auch der Container mit der Aufschrift „Return to Sender“, den wir und unsere afrikanischen Partnerorganisationen dem Handelskonzern Trafigura bald vor dessen Genfer Haustür stellen wollen. Gefüllt ist er mit jener dreckigen Luft aus Ghanas Hauptstadt, zu der Schweizer Rohstoff-Firmen durch Produktion und Vertrieb von stark schwefelhaltigen Treibstoffen massgeblich beitragen. Wir nehmen Sie auf jeden Schritt dieser Reise mit und zeigen Ihnen auf www.dirtydiesel.ch nicht nur wo sich der Container gerade befindet, sondern auch was diese Kampagne in den verschiedenen Ländern auslöst.

So mussten in Ghana, Nigeria, Mali, der Elfenbeinküste und Senegal verantwortliche Behörden und Regierungsmitglieder viele kritische Fragen zu den gesundheitsgefährdenden Schwefelstandards und der tiefen Treibstoffqualität beantworten. Der steigende öffentliche Druck hat die National Petroleum Authority in Ghana vor ein paar Tagen dazu veranlasst, unserer Partnerorganisation ACEP (Africa Center for Energy Policy) und anderen Stakeholdern Gespräche über eine signifikante Verbesserung der geltenden Standards anzubieten.

Angetrieben wird unser Container auch durch die vielen Unterschriften, die wir bis jetzt gesammelt haben. Mittlerweile haben über 12‘000 Personen unterschrieben! Das macht Mut und zeigt, wie breit unser Anliegen abgestützt ist. Doch Trafigura zeigt sich bisher uneinsichtig und versteckt sich hinter der Aussage, sie würden die staatlichen Standards der betroffenen Länder einhalten. Wir werden also noch mehr Druck aufbauen und noch mehr Unterschriften sammeln müssen, bis wir den Container mit den Unterschriften übergeben.

Falls Sie es noch nicht gemacht haben:

Unterschreiben Sie jetzt die Petition!
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Für das Public Eye Team,
Susanne Rudolf

PS. Unterstützen Sie uns mit einer Spende! So können wir noch mehr Menschen erreichen und damit noch mehr öffentlichen Druck aufbauen.

Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende!
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Wer schreibt was über Dirty Diesel?

NZZ, Tagesanzeiger, Le Monde, The Guardian, New York Times, die Rundschau – diese und viele weitere namhafte Medien mehr haben über Dirty Diesel geschrieben. Verschaffen Sie sich einen Überblick und lesen Sie die spannenden Artikel.
>> zur Berichterstattung

Public Eye | Postfach | Dienerstrasse 12 | 8021 Zürich | www.publiceye.ch
 

Neuigkeit zur Petition Podiumsdiskussion zu CETA in TÜBINGEN!

https://www.change.org/p/b%C3%BCrgerklage-gegen-ceta/u/18049520

Marianne Grimmenstein

Deutschland

4. Okt. 2016 — Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer meiner CETA-Klage,

es findet am 13.Oktober um 20:00 Uhr eine Podiumsdiskussion zu CETA in Tübingen statt, wo ich auch über den Ablauf der Verhandlung zu unserer CETA-Klage persönlich berichten werde. Näheres s. Link:

http://www.bund-neckar-alb.de/fileadmin/rv_neckar-alb/PDF_Ordner/Flyer-CETA131016.pdf

Alle Unterstützer meiner Petition, besonders aus der Umgebung Tübingen, sind ganz herzlich eingeladen. Ich hoffe, dass ich doch wieder einige Teilnehmer meiner Petition persönlich kennen lernen darf.

Am 14. Oktober bin ich in Freiburg im Breisgau. Dort gibt es auch eine Veranstaltung, die ich persönlich leite. Es fängt an um 18:30 Uhr in der Gaststätte Schützen, Breisgauer Straße 1, 79110 Freiburg. Wer Zeit hat, ist herzlich Willkommen.

Mit herzlichen Grüßen
Marianne Grimmenstein