Archiv der Kategorie: GREENeconomy

Einladung: Konferenz „Kommunen & Freihandel“ in Nürnberg

Sarah Händel Mehr Demokratie e.V.

Handelsabkommen wie CETA, TiSA und TTIP beschneiden durch Investorenschutz und Marktöffnungsvorschriften unsere Demokratie. Betroffen sind auch die Kommunen, denn nicht einmal die Daseinsvorsorge (Wasser, Strom, öffentl. Nahverkehr usw.) wird vollständig vor mehr Wettbewerb geschützt. Das letzte Wort haben immer öfter Investoren und nicht demokratisch gewählte Gemeinderäte.

Sind Sie in Ihrer Stadt oder Gemeinde politisch engagiert oder haben ganz einfach Interesse an einer selbstbestimmten Demokratie in Ihrer Kommune?
Dann kommen Sie am 29. April zur Kommunenkonferenz nach Nürnberg!

*Wir laden Sie herzlich ein zur Konferenz: Kommunen & Freihandel*

Zeit: Samstag, den 29. April, Anreise: 10.30 Uhr, Start: 11 Uhr bis ca. 17.15 Uhr
Ort: Caritas-Pirckheimer-Haus, Königsstr. 64., 90402 Nürnberg
Kosten: Die Teilnahme ist kostenlos!

Die Konferenz beleuchtet die Fallstricke des heutigen Freihandels für unsere Kommunen, aber auch die Bedeutung eines zunehmend deregulierten Weltmarktes für die Kommunen in den Entwicklungsländern. Es ist an uns, eine bürgernahe Daseinsvorsorge einzufordern und Profitinteressen bei der Grundversorgung abzuwehren! Auf der Konferenz wollen wir informieren, uns austauschen und vernetzen.

Eröffnet wird die Konferenz von Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg und Vizepräsident des Deutschen Städtetages. Als Referent/innen mit dabei sind Prof. Dr. Markus Krajewski (Internationales und öffentliches Recht, Uni Erlangen), Karl-Martin Hentschel, Bundesvorstand von Mehr Demokratie und viele mehr!

Alle Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite der
Konferenz: https://www.kommunenkonferenz.de/programm/

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Da die Plätze begrenzt sind, empfehlen wir eine schnelle Anmeldung.
Das Anmeldeformular gibt es hier:
https://www.kommunenkonferenz.de/anmeldung/

*Gemeinsam machen wir uns stark: Für faire Handelspolitik und eine bürgernahe kommunale Demokratie*

Herzliche Grüße, schöne Ostern und hoffentlich bis am 29. April in Nürnberg!
Ihre Sarah Händel, Bundesvorstand Mehr Demokratie e.V.

PS: Auch wenn TTIP erst mal auf Eis liegt: Es werden noch viele weitere derartige Abkommen folgen. Informieren Sie sich auf der Konferenz wie der Freihandel die Demokratie in den Kommunen einschränkt, damit wir in Zukunft die Grundversorgung mit Wasser, Strom, Wohnungen usw. besser vor unangebrachten Profitinteressen schützen können!

Die Konferenz wird ausgerichtet von: Mehr Demokratie, Attac, Ver.di, DGB, Bund, KAB, Mission Eine Welt, Südwind. In Kooperation mit der Petra Kelly Stiftung.

Mit Ihrer Hilfe erweitern wir das Grüne Band für den Luchs!

Heinz Sielmann Stiftung

Die Natur braucht Sie
Heinz Sielmann Stiftung - PreMail zu HM 10/2016
Mit Ihrer Hilfe erweitern wir das Grüne Band für den Luchs!
Sehr geehrte Frau Li,

es wäre schön, wenn Sie sich ein wenig Zeit für unseren Brief nehmen könnten, der Sie in den nächsten Tagen erreichen wird. Es geht darin um das Grüne Band, das wir unbedingt erweitern müssen, um wichtige Wanderkorridore für den seltenen Luchs und zahlreiche weitere gefährdete Arten zu schaffen. Durch diese Wanderwege tragen wir zum Schutz dieser seltenen Arten bei. Dabei benötigen wir dringend Ihre Hilfe!

In dem Brief erfahren Sie,

  • was den seltenen Luchs bedroht
  • warum schon Heinz Sielmann wusste, dass das Grüne Band geschützt werden muss
  • was wir für das Grüne Band und seine Bewohner wie den Luchs tun wollen
Briefumschlag 10/2016
Sie erkennen den Brief an dem Luchs auf dem Umschlag
Sehr geehrte Frau Li, nur mit Ihrer Hilfe können wir das Grüne Band bewahren und damit wertvollen Lebensraum für den Luchs und viele andere seltene Tiere schützen. Bitte unterstützen Sie unser Vorhaben. Vielen Dank!

Herzliche Grüße von Gut Herbigshagen
Michael Beier

Unterschrift Michael Beier
Vorstand
IMPRESSUM SPENDENKONTO
Heinz Sielmann Stiftung
Gut Herbigshagen
37115 Duderstadt
Telefon: +49 (0) 5527 914-111
Fax: +49 (0) 5527 914-100
info@sielmann-stiftung.de
Sparkasse Duderstadt
IBAN: DE62 2605 1260 0000 0003 23
BIC: NOLADE21DUD

Michaeli

Anthrobuch

Michaeli – der Gegenpol zum Osterfest steht vor der Tür.

Der Rückzug der Natur ist in vollem Gange; Nach den herrlichen Spätsommertagen
steht auch für uns Menschen die Zeit an, in der wir uns gerne wieder mit einem
guten Buch zurückzuziehen – oder den Kindern etwas vorlesen.

Herzliche Grüße von Ihrem Anthrobuch – Team

  Der Jahreskreislauf als Atmungsvorgang der Erde und die vier grossen Festeszeiten. (GA 223)

Inhalt (Auswahl): Der Jahreskreislauf als Atmungsvorgang der Erde und die vier großen Festeszeiten: Das Wesen des Ostergedankens. Der Michael-Festgedanke als Gegenpol des Ostergedankens / Der dreigegliederte Michael-Impuls. Die Urdreiheit im Jahreslauf / Sommer-und Winterfeste alter Zeiten im Zusammenhang mit dem Mysterienwesen / Das Miterleben des Naturlaufs in den alten Mysterien. Das Michael-Fest als Fest des Seelenmutes Die Anthroposophie und das menschliche Gemüt: Das Bild des Kampfes Michaels mit dem Drachen / Die Verantwortlichkeit des Menschen gegenüber dem Kosmos / Vorbedingungen zu der Einrichtung einer Herbstesfeier. Druidische und Mithrasmysterien / Die soziale Tragweite eines Michael-Festes

EUR 36,50

 

  Der Drache mit den sieben Köpfen  aus dem Verlag Urachhaus

Geschichten zu Michaeli, St. Martin und Nikolaus.

Für lange Vorleseabende mit der ganzen Familie ( ab 6 Jahren)

Diese bewährte Sammlung mit Geschichten zu Michaeli, Sankt Martin und Nikolaus enthält Legenden und Erzählungen von Selma Lagerlöf, Leo Tolstoi, Michael Bauer, Erika Dühnfort und Jakob Streit sowie Märchen und Legenden aus Irland, Frankreich, Skandinavien und vielen weiteren Ländern.

EUR 19,90

 

   Natur-Kinder-Garten-Werkstatt: Herbst

 

Die Natur-Kinder-Garten-Werkstatt ist eine Reihe mit vier Bänden zu den vier Jahreszeiten und stammt unmittelbar aus der Alltagspraxis der 1994 gegründeten Natur-Kinder-Garten-Werkstatt-Reichshof. Sie wendet sich an ErzieherInnen und Lehrer- Innen und will zu einer naturnahen Erziehung ermutigen. In einzelnen Werkstattepochen werden die Kinder mit jeweils anderen Naturvorgängen bekannt gemacht. Dabei werden die einseitig belasteten Sinne ganzheitlich angesprochen und das kindliche Weltinteresse auf ursprüngliche Weise wieder wachgerufen.

EUR 19,90

 

  Taschenkalender 2017

15,5 x 10 cm – 160 Seiten

eine Doppelseite pro Woche
täglicher Sonnen- und Mond-Auf- und Untergang
und die wichtigsten Planetenkonstellationen
bewegliche Feste und gesetzliche Feiertage
Gedenktage: wichtige Persönlichkeiten u. Ereignisse
zahlreiche Übersichten und Sonderkalendarien
bedeutende Sternenkonstellationen u.v.m.

Cabra – Ledereinband EUR 22,00
Kunststoffeinband      EUR 14,00

 

  Sternen- und Planetenkalender 2017

Monat für Monat zeigt der beliebte Kalender auf einer großen
Sternenkarte den Abendhimmel. Die nächtlichen Bewegungen
der Tierkreisbilder und der Planeten sind deutlich nachvollziehbar.

Kleine Sonderkarten gehen auf die Himmelsphänomene
der jeweiligen Monate ein.

 EUR 19,90

Ab 15 Euro Bestellwert liefern wir versandkostenfrei innerhalb Deutschlands!

Anthrobuch GmbH
A
schauer Straße 32 a
81549 München

Tel. + 49 (0) 89 689 062 222
Fax + 49 (0) 89 689 062 210

ANTHROBUCH. com

Bitte unterschreibt: Keine Plantagen im Wald der Insel Buvuma!

Ein Stummelaffe im Geäst

Bitte unterschreibt: Keine Plantagen im Wald der Insel Buvuma!

ZUR PETITION  >>

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

auf Inseln im Victoriasee sollen 10.000 Hektar Wald für Palmölplantagen vernichtet werden. Ugandas Regierung vergibt dazu auf Buvuma Land an Investoren.

Umweltschützer sind alarmiert. Sie warnen vor dem Verlust von Biodiversität und dem Aussterben von Arten. „Tiere wie Stummelaffen könnten ausgerottet werden“, sagt die Aktivistin Joan Akiiza.

Vor 15 Jahren hatten Palmölfirmen die Region entdeckt. Auf der Insel Bugala haben sie bereits 8.500 Hektar Wald zerstört – ebenso die Lebensgrundlage vieler Familien.

Jetzt vereinen die Insulaner ihre Kräfte, um die Natur und ihre Lebensgrundlage zu schützen.

Bitte unterstützen Sie diesen Widerstand.

ZUR PETITION  >>

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

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Bulldozer in Kalangala, Uganda, bei der Anlage einer Palmöl-Plantage.

Palmöl-Opfer warnen: „Euch droht Armut wie uns“

Tausende Menschen am Ufer des Victoriasees in Uganda wissen bereits, dass Palmöl Leben zerstört: Auf der Insel Bugala wurden bereits viele Familien durch Plantagen in Armut gestürzt. Jetzt greift die Palmöl-Wirtschaft nach der Insel Buvuma.

Die Menschen aus beiden Gebieten wollen einander unterstützen. Für insgesamt 3.000 Euro kann der Widerstand organisiert werden. Mit dem Geld werden Reisekosten für die Aktivisten in Uganda abgedeckt und Informationsveranstaltungen bezahlt.

Mit kleinen Beträgen können Sie helfen, die Wälder von Buvuma zu retten.

JETZT SPENDEN  >>

UmweltBank vor Ort: Grüne Lust in Anwanden

UmweltBank AG – Kommunikation

wir laden Sie herzlich ein, sich bei unseren Mitarbeitern persönlich über die ökologische Produktpalette der UmweltBank zu informieren.

Grüne Lust in Anwanden Besuchen Sie uns im Rahmen der Messe Grüne Lust am 17. und 18. September 2016 auf dem Wolfgangshof in Anwanden. Deutschlands größte Messe für einen umweltbewussten Lebensstil gibt einen Überblick über nachhaltige Produkte und Dienstleistungen.

Öffnungszeiten: 10:00 Uhr – 19:00 Uhr

Weitere Informationen zur Messe und dem Rahmenprogramm finden Sie auf der Internetseite des Veranstalters.

http://www.gruenelust.de/

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Patzsch Ramona Schorn
Oliver Patzsch,
Kommunikation
Ramona Schorn,
Anlageberatung

Übrigens: Die Mitarbeiter der UmweltBank sind in diesem Jahr wieder auf zahlreichen Messen für Sie vor Ort. Alle Termine finden Sie unter: www.umweltbank.de/messen

UmweltBank AG
Laufertorgraben 6
90489 Nürnberg

Tel: 0911 5308-123
E-Mail: info@umweltbank.de


UmweltBank AG, Laufertorgraben 6, 90489 Nürnberg
Eingetragen beim Amtsgericht Nürnberg HR B 12.678
Vorstand: Goran Bašić, Stefan Weber
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Heinrich Klotz
Vorsitzender des Umweltrates: Klaus Kiefer

Wir haben eure Märchen satt!

Um den Newsletter online zu lesen, klicken Sie bitte hier.

Die Lebensmittelindustrie versucht uns weiszumachen, dass ihre Lebensmittel sicher und gesund sind. Das ist ein Märchen, das wir nicht mehr hören wollen! Wir wollen, dass die Gesetze uns Verbraucherinnen und Verbraucher schützen – und nicht einseitig die Industrie – und dass ihre Lebensmittel nicht unsere Gesundheit gefährden!

https://www.foodwatch.org/de/spenden/mitgliederformular-mnl/

Jetzt Förderer/Förderin werden

Hallo und guten Tag, SYLVIA 

seit Jahren beobachten mein Team und ich die Machenschaften der Lebensmittelkonzerne. Eine spannende Aufgabe, die mich allerdings oft fassungslos macht und noch öfter ärgert. Einiges konnten wir stoppen, etliche Produkte mussten die Essensfälscher aus den Regalen nehmen. Doch noch immer ist die Liste der Missstände lang.

Beispiele gefällig?

1. „Erfrischungsgetränke“: In einer Marktstudie haben wir herausgefunden, dass fast 60 Prozent (!) von 463 untersuchten Getränken überzuckert sind. Weil sie zu einem ganz erheblichen Teil für die steigende Verbreitung von Typ-2-Diabetes, Fettleibigkeit und diverse Folgeerkrankungen verantwortlich sind, fordert foodwatch eine Herstellerabgabe für zu süße Getränke. Damit bekommt die Industrie einen Anreiz den Zuckergehalt zu senken.

2. Gentechnik: Verbraucher können nicht feststellen, ob Fleisch, Milch, Eier, Joghurt oder Käse mit Gentechnik hergestellt werden, also von Tieren stammen, die mit gentechnisch verändertem Futter gefüttert wurden. foodwatch fordert die Kennzeichnung von tierischen Produkten, die mit Gentechnik hergestellt wurden.

3. Qual-Tierhaltung: Kranke, verhaltensgestörte und verstümmelte Tiere sind in der „Nutztierhaltung“ trauriger Alltag. Wir essen täglich Produkte von kranken Tieren. foodwatch fordert eine grundlegende Wende in der Tierhaltung und dass in Zukunft auch klare Zielvorgaben für die Tiergesundheit vorgeschrieben werden.

4. Versteckte Tiere: in Produkten wie Limonade oder Chips sind häufig Tierbestandteile
versteckt! Auszüge aus Schweineborsten in der Brotherstellung oder Schweinegelatine in der Saftherstellung müssen nicht immer deklariert werden. Wir fordern eine klare und unmissverständliche Kennzeichnung aller tierischen Bestandteile.

5. Mineralöl: Viele Lebensmittel sind mit aromatischen Mineralölen belastet. Oft gehen sie von der Verpackung ins Lebensmittel über. Sie können Krebs auslösen und verändern unser Erbgut. foodwatch fordert eine gesetzlich vorgeschriebene Barriereschicht und die Einführung strenger Grenzwerte.

Liebe foodwatch-Interessierte, diese Liste ist bei weitem nicht vollständig. Aber sie macht deutlich: Wenn wir Politik und Lebensmittelindustrie nicht in die Zange nehmen, dann drücken sie sich davor, geeignete Maßnahmen zur Beseitigung von Missständen zu ergreifen und erstarren in Tatenlosigkeit.

Wenn wir den Verantwortlichen nicht genau auf die auf die Finger schauen und immer wieder auf die Mängel im Lebensmittelmarkt hinweisen, passiert gar nichts!

Aber wenn wir uns zusammentun und gemeinsam Druck ausüben, dann haben wir eine realistische Chance etwas zu verändern. Wir von foodwatch wollen, dass die Verbraucher zu ihrem Recht kommen! Aus diesem Grund habe ich foodwatch gegründet! Und aus diesem Grund bitte ich Sie: Helfen Sie uns dabei und werden Sie Förderin/Förderer von foodwatch!

https://www.foodwatch.org/de/spenden/mitgliederformular-mnl/

Jedes neue foodwatch Mitglied ist ein Stachel im Fleisch der Nahrungsmittelkonzerne! Werden Sie deshalb Förderer/Förderin von foodwatch!

Wir Verbraucherinnen und Verbraucher müssen uns zusammentun, damit unsere Stimme endlich gehört wird! Deshalb bitte ich Sie ganz persönlich: Unterstützen Sie uns und werden Sie foodwatch-Förderin/Förderer

Vielen Dank und herzliche Grüße,
Ihr
Thilo Bode
Geschäftsführer

PS: Geld ist das eine. Die Anzahl unserer Fördererinnen und Förderer spielt aber auch eine große Rolle, um uns als Organisation Gehör zu verschaffen. Je mehr Unterstützerinnen und Untetstützer wir haben, desto leichter können wir Druck ausüben. Deshalb: Werden Sie bitte Förderer/Förderin und kämpfen Sie mit uns gemeinsam!

https://www.foodwatch.org/de/spenden/mitgliederformular-mnl/

Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.

Glyphosat-Krimi: Showdown in Brüssel ++ TTIP-Verhandlungen geraten ins Stocken

Donnerstag, 02.06.2016

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Glyphosat-Krimi: Showdown in Brüssel

Glyphosat: EU-Kommission will Mini-Verlängerung

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

der Politkrimi um den Unkrautvernichter Glyphosat geht weiter: Schon kommenden Montag will die EU-Kommission über einen neuen Vorschlag abstimmen lassen: Sie plant, die aktuelle Zulassung um weitere 12 bis 18 Monate zu verlängern. Die endgültige Entscheidung über die eigentliche Wiederzulassung wäre damit erneut vertagt – und Glyphosat weiterhin allgegenwärtig.

Offiziell heißt es aus Brüssel, man wolle so Zeit gewinnen, um noch eine Bewertung der Europäischen Chemikalienagentur einzubeziehen. Doch die Fakten liegen längst auf dem Tisch: Glyphosat ist eine Gefahr für Mensch und Natur und muss endlich vom Markt genommen werden!

Aus gutem Grund scheiterte die EU-Kommission deshalb schon zweimal mit dem Versuch, unter den Mitgliedsstaaten eine qualifizierte Mehrheit für die Wiedergenehmigung zu organisieren. Wir werten den neuen Vorstoß der Kommission deshalb als Akt der Verzweiflung, um doch noch irgendwie eine Zustimmung der Mitgliedstaaten zu bekommen.

Jetzt kommt es auf Bundesumweltministerin Hendricks an: Sie darf die Kommission nicht mit dem Versuch durchkommen lassen, einfach so lange Abstimmungen anzusetzen, bis ihr das Ergebnis passt. Verhindert sie weiterhin ein deutsches „Ja“, steht Glyphosat vor dem Aus – eine historische Chance! Wir bleiben dran und halten Sie auf dem Laufenden, wie es im Politkrimi um Glyphosat weitergeht.

In unserer aktuellen Meldung erfahren Sie mehr.

TTIP-Verhandlungen geraten ins Stocken

Foto: Bundesregierung/GüngörBei den TTIP-Verhandlungen streiten die EU-Kommission und die US-Regierung jetzt öffentlich: Sie werfen sich gegenseitig vor, sich in den Verhandlungen nicht zu bewegen.

EU-Agrarkommissar Hogan distanzierte sich von dem Plan, die Verhandlungen noch in diesem Jahr abzuschließen. Und die USA werfen den europäischen Verhandlungsführern vor, Fortschritte im Bereich Landwirtschaft und Lebensmittel zu blockieren.

Bedeutet dies das Ende von TTIP? Nein, zumindest noch nicht. Das erklärte Ziel, die Verhandlungen noch 2016 zu beenden war von Anfang an nur ein PR-Gag und heftige Streits sind in Verhandlungen üblich, um den Preis für Kompromisse hochzutreiben.

Bei einem Treffen Ende Juni sollen nun die Mitgliedsstaaten der EU das Verhandlungsmandat für TTIP erneut bestätigen. Diese Bekräftigung für ihren Kurs wird die Kommission bekommen. Doch sie weiß nicht, wie sie weitermachen soll. Denn Kompromisse mit den USA machen und zugleich Mehrheiten für TTIP organisieren wird immer schwieriger.

Das ist der Erfolg unserer Kampagnen gegen TTIP: Gemeinsam haben wir verhindert, dass das Abkommen verhandelt wird, ohne dass es jemand mitbekommt. Wenn wir so weitermachen, können wir auch verhindern, dass es abgeschlossen wird!

Gerhard Polt: Fünffache Atomsteuer statt Champanninger-Steuer!

Gerhard Polt zur BrennelementesteuerDie CDU/CSU will die Brennelementesteuer auf Atomkraft abschaffen. Skandalös, finden auch Gerhard Polt und die Well-Brüder, die uns ein selbstgedrehtes Protestvideo geschickt haben. Sie würden höchstens die „Champanninger“-Steuer abschaffen – und die Brennelementesteuer stattdessen verfünffachen!

Teilen Sie unser Video mit Ihren Freunden und Bekannten, damit unsere Kampagne gegen die Abschaffung der Atomsteuer noch stärker wird!

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Auf Ihren Beitrag kommt es an.

Ob es um Glyphosat geht, um die Brennelementesteuer oder um TTIP und CETA: Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer garantieren, dass wir auch in Zukunft unabhängig und kritisch arbeiten können. Hier können Sie schnell und unkompliziert spenden oder Fördermitglied des Umweltinstituts werden.

Jedes neue Fördermitglied erhält von uns als Dankeschön zwei Gläser Bio-Honig oder eine andere Prämie nach Wahl.

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
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A merger from hell

Carys Afoko, SumOfUs.org

Bayer’s offered to buy Monsanto, creating a gigantic mega corporation with global control over seeds and pesticides — spelling disaster for our food supply and farmers all over the world.

We can’t let this happen.

Almost everything you eat could be controlled by a single mega-corporation, if Bayer gets its way and buys Monsanto.

Once the deal goes ahead it could spell disaster for our food supply and farmers, ushering in a new era of sterile crops soaked in dangerous pesticides. If the deal is successful, it’ll make the new corporation the biggest seed maker and pesticide company in the world — and it will have almost total control of the most important aspects of our food supply.

There is still time to stop it, but we need to act fast.

Tell Bayer to stop its mega-merger with Monsanto.

https://actions.sumofus.org/a/stop-the-bayer-monsanto-mega-merger/?akid=19635.9287361.Ilhbyd&rd=1&source=fwd&t=1

At the centre of Bayer and Monsanto’s corporate agribusiness model is the indiscriminate, widespread use of pesticides linked to the massive global bee die-off.

We stand a real chance to stop this deal. Bayer depends on us to buy its medicine every time we get sick. And Bayer’s shareholders know we simply wouldn’t trust the company anymore once it’s joined with Monsanto — its shares have already fallen a massive 13% since the takeover was announced.

All of this is making Bayer’s shareholders nervous. If we pile on the pressure now, the shares could fall even further and mobilise investors to demand Bayer pulls out of the deal.

Will you join us to help us stop this merger?

Bayer: stop trying to create a mega corporation. Withdraw your offer to buy Monsanto!

https://actions.sumofus.org/a/stop-the-bayer-monsanto-mega-merger/?akid=19635.9287361.Ilhbyd&rd=1&source=fwd&t=1

Between us, SumOfUs members have made great strides in holding agrichemical giants to account.

Just last week we struck a huge blow against Monsanto. An EU vote scheduled for this week to re-approve Roundup chemical glyphosate had to be cancelled last minute due to lack of support from governments like France, Italy, Germany and the Netherlands. Thanks to our collective power, it looks like the tides might finally be turning against Monsanto and glyphosate.

We have also made great strides to protect our bees from Bayer’s toxic neonics. It was also thanks to SumOfUs members that France moved towards a full ban on bee-killing neonicotinoids. 

We are going at this with all guns blazing. We’ll target lawmakers, antitrust regulators and force politicians to take a public stance. We’ll reach out to Bayer shareholders and amplify the voices of farmers – the two groups that stand to lose the most from this deal, along with consumers.

Monsanto rejected the first offer from Bayer, but the negotiations are far from over. Once a merger like this goes through, Bayer and Monsanto will be even harder to stop — we need to act now to block the creation of this massive corporate bee-killer.

Tell Bayer to stop its mega-merger with Monsanto.

https://actions.sumofus.org/a/stop-the-bayer-monsanto-mega-merger/?akid=19635.9287361.Ilhbyd&rd=1&source=fwd&t=1

Thanks for all that you do,

Carys and the team at SumOfUs

 

**********
More information:

Monsanto Confirms It Has Offer for a Mega-Merger With Bayer, The New York Times, 18 May 2016

https://actions.sumofus.org/a/stop-the-bayer-monsanto-mega-merger/?akid=19635.9287361.Ilhbyd&rd=1&source=fwd&t=1
Bayer Proposes to Acquire Monsanto, The Wall Street Journal, 19 May 2016

http://www.wsj.com/articles/bayer-makes-takeover-approach-to-monsanto-1463622691

***

ICH  BIN  LUISE

Die Entscheidung ist gefallen: Die EvB heisst bald Public Eye

Zur Webansicht

Public Eye – Verein im Sinne der Erklärung von Bern

Liebe Leserin, lieber Leser
Dass wir den Namen ändern wollen, haben Sie wahrscheinlich auf die eine andere Weise mitgekriegt: Im EvB-Mitgliedermagazin haben wir es im Januar 2016 zum ersten Mal angekündigt, später haben gewisse Zeitungen darüber berichtet. Nun ist es aber offiziell: Die Generalversammlung von letztem Samstag hat beschlossen, die EvB in Public Eye umzubenennen
Generalversammlung 2016 © Martin Bichsel
Die rund 150 anwesenden EvB-Mitglieder sind mit einer Zustimmung von 90 Prozent damit klar dem Vorschlag des Vorstands gefolgt. Der Entscheidung, den Namen wechseln zu wollen, ging ein jahrelanger Analyse- und Entscheidungsprozess voraus, an dem der Vorstand, die Mitarbeitenden sowie diverse Mitglieder und Freiwillige beteiligt waren. Mehr über die konkreten Gründe für den Namenswechsel können Sie hier erfahren.

Mit Public Eye haben wir nun einen Namen, der es uns mittel- und langfristiger erlauben wird, das Erbe der Ursprungserklärung, auf dem unsere Organisation 1968 gegründet wurde, erfolgreich in die Zukunft zu tragen. Denn Public Eye vermittelt auf prägnante Weise unsere zentrale Aufgabe und Mission: Missstände an die Öffentlichkeit zu bringen und in der Schweiz für die weltweite Einhaltung der Menschenrechte zu kämpfen. Der Name ist einfach zu merken, funktioniert über die Sprachgrenzen hinweg und wird uns letztlich helfen, effizienter zu kommunizieren. Zudem ist Public Eye durch die abgeschlossene Gegenveranstaltung zum WEF in Davos schon bei vielen Mitgliedern bekannt. Umgesetzt wird der Namenswechsel im September – zusammen mit einer Kampagne zum Thema Rohstoff.

Unser offizieller Name „Public Eye – Verein auf der Grundlage der Erklärung von Bern“ bringt zum Ausdruck, dass sich an den Zielen, Werten und Arbeitsweise der Organisation nichts ändert – das versprechen wir. Mittels fundierten Recherchen sowie engagierter Kampagnen- und Lobbyarbeit werden wir uns weiterhin für eine Welt einsetzen, in der Menschenrechte mehr zählen als rein wirtschaftliche Interessen.

Die wichtigsten Gründe für den Wechsel zu Public Eye
Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen,

für die EvB – ähm- Public Eye
Susanne Rudolf

PS: Ob wir nun „erklären“ oder „hinschauen“, auch als Public Eye sind wir nur so stark wie unsere Basis.  Ohne Sie können wir nicht aktiv werden. Wir sind auf Ihr Vertrauen angewiesen und freuen uns, wenn Sie uns weiter ideell oder mit Spenden unterstützen.

Erklärung von Bern (EvB) | Postfach | Dienerstrasse 12 | 8021 Zürich | www.evb.ch

***

ICH  BIN  LUISE

Monsanto’s MEGA-merger

Paul Ferris, SumOfUs.org

Bayer just confirmed our worst fears: it’s going to buy Monsanto, making it the world’s largest seed AND pesticide company. We’ve got to move quickly to stop this nightmare deal.

Will you chip in to help stop this mega merger from hell?

Sylvia,

Breaking news: We just found out that Bayer is definitely moving forward on its plans to buy Monsanto.

If Bayer succeeds, we are facing a giant, international mega-corporation with total control over nearly everything we eat: the biggest seed company and pesticide company all rolled into one.

This would spell disaster for our bees and vulnerable farmers. It’ll usher in a new era of sterile crops soaked in cancer-causing pesticides.

That’s why we need your help to stop the deal today.

Will you chip in €1 to stop the Monsanto-Bayer mega-merger?

https://actions.sumofus.org/a/we-have-to-stop-this-bee-killing-mega-merger?akid=19542.9287361.nJvfbo&donation_band=nondonor&rd=1&source=fwd&t=1

If the deal is successful, this mega corporation will completely dominate the agricultural market, giving it almost total control of the most important aspects of our food supply.

And at the centre of Bayer and Monsanto’s corporate agribusiness model is the indiscriminate, widespread use of pesticides linked to the massive global bee die-off.

That is why we need to stop this deal from happening right now.

Here are some of the things we could do — but only if you can donate today:

  • initiate anti-trust lawsuits in the European Union and in the United States
  • work with shareholders of Bayer to rally big investors who are concerned about Monsanto’s bad reputation in the agricultural sector
  • mobilise citizens in Bayer’s home country Germany, where political leaders are already under massive pressure because of our campaign to ban Monsanto’s glyphosate in Europe

But we can only make this happen with your help. Can you chip in to stop this mega-merger?

Yes, I’ll chip in €1 to stop the Monsanto Bayer mega-merger.

https://actions.sumofus.org/a/we-have-to-stop-this-bee-killing-mega-merger?akid=19542.9287361.nJvfbo&donation_band=nondonor&rd=1&source=fwd&t=1

Together, we were able to help stop the Syngenta-Monsanto merger last year because we showed that a corporation that big would have monopolistic power over farmers and the entire agriculture industry.

This new merger being discussed right now could be even worse.

Once a merger like this goes through, it’s often impossible to undo the damage — we need to act now to nip this merger in the bud.

Monsanto is giving us a taste of what it does when it doesn’t get its way. Right now in Argentina, it’s withholding new soybean seed technology from farmers — the country’s biggest cash crop — because it doesn’t want oversight from the Argentinian government.

It’s likely that this giant new mega-company will use its size to “influence” more governments and people with their shady tactics. Let’s make sure they don’t get away with that.

Will you chip in €1 to block the creation of this massive corporate bee-killer?

https://actions.sumofus.org/a/we-have-to-stop-this-bee-killing-mega-merger?akid=19542.9287361.nJvfbo&donation_band=nondonor&rd=1&source=fwd&t=1

Thanks for all you do,
Paul, Jon and the team at SumOfUs
**********
More Information:

Bayer makes move for Monsanto in global agrichemicals shakeout, Reuters, 19 May 2016

http://www.reuters.com/article/us-monsanto-m-a-bayer-idUSKCN0YA054

***

ICH  BIN  LUISE