Archiv der Kategorie: HOFFNUNG

Volksabstimmungen – auch für Deutschland

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Berlin, den 8.12.2016
www.zivilekoalition.de  www.buergerrecht-direkte-demokratie.de   www.freiewelt.net

In einer Demokratie muß
das Volk mitbestimmen dürfen

in Italien hat das Establishment die nächste Niederlage erleiden müssen: Die vom Präsidenten des Ministerrats – Matteo Renzi – initiierte Volksabstimmung zu einer Verfassungsreform ist grandios gescheitert. Merkel-Freund Renzi hat folgerichtig seinen Rücktritt angekündigt. Referenden in ganz Europa zeigen immer wieder, daß der Wille der Bevölkerung oft ganz anders ist, als der des Establishments.

Auch in Deutschland ist es endlich an der Zeit, einen Wandel herbeizuführen. Dazu brauchen auch wir endlich mehr direkte politische Mitbestimmungsrechte, also Volksentscheide auf Bundesebene. Dann sähen sich die Damen und Herren Politiker auch endlich wieder in der Pflicht, Politik für die Bürger zu betreiben.

Aus diesen wichtigen Gründen haben wir vor einiger Zeit unseren Abgeordnetencheck „Für die Einführung von Volksentscheiden auf Bundesebene“ gestartet. Darüber haben Bürger schon mehr als 43.000 Petitionen an die Volksvertreter gesendet. Mit einem Klick hier können Sie heute weiteren Volksvertretern Ihre Forderung nach Volksentscheiden senden. Danke für´s Mitmachen.

Stellen Sie sich vor, wie ein Deutschland aussieht, in dem das Volk wieder mitbestimmen kann. Dafür kämpfen wir. Kämpfen auch Sie mit, damit das Establishment endlich in seine Schranken gewiesen wird.

Mit den besten Grüßen aus Berlin, Ihre


Beatrix von Storch

PS: Um noch mehr Menschen über die Wichtigkeit von Volksabstimmungen zu informieren, sind wir für Ihre großzügige Spende sehr dankbar, die dies ermöglicht. Mit 10, 20, 30 oder …. Euro hier erreichen wir wieder neue Menschen. So kommt die Lawine ins Rollen. Sehr herzlichen Dank.

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Das Radio ist sein einziger Freund

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Das Radio ist sein einziger Freund

Liebe Freundinnen und Freunde der CBM,

mit den Nachbarskindern am Fluss spielen, das macht großen Spaß! Doch der kleine Augustine aus Uganda darf meist nicht mit. Denn der Sechsjährige ist blind durch Grauen Star. Wie leicht könnte er ertrinken! Seine Mutter behält den Kleinen sicherheitshalber lieber zuhause. Zur Schule geht Augustine auch nicht. Der Weg dorthin wäre viel zu gefährlich für das blinde Kind.

Augustine vermisst die Gemeinschaft mit den anderen Kindern schmerzlich und fühlt sich einsam. Sein einziger Trost ist es deshalb, täglich Radio zu hören. Vor dem alten Kofferradio, das an der Hütte hängt, verbringt er viel Zeit: Das Radio ist sein einziger Freund!
Das Radio und eine Operation für 125 Euro sind schließlich Augustines Rettung. Warum, erfahren Sie hier.

https://www.cbm.de/spenden/jetzt-spenden/Das-Radio-ist-sein-einziger-Freund-518629.html

Helfen Sie uns dabei, noch mehr Kinder wie Augustine aus ihrer Blindheit zu retten!

Ich danke allen Spenderinnen und Spendern herzlich und wünsche Ihnen eine entspannte Vorweihnachtszeit,

Ihr Dr. Rainer Brockhaus
– Geschäftsführer –

Endlich Schule, endlich Freunde
Lächelnder Junge im Klassenzimmer Augustine (6) ist fast blind durch Grauen Star – und oft allein, weil er nicht mit den anderen Kindern spielen kann. Ein altes Kofferradio tröstet ihn über manche einsame Stunde hinweg. Aber sein Traum ist es, mit den Geschwistern und Nachbarskindern zur Schule zu gehen, mit ihnen dem Fußball hinterherzulaufen und am Fluss im Wasser zu plantschen. Er will sehen!

Punktmehr Info

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IMPRESSUM

Christoffel-Blindenmission Deutschland e.V.
Stubenwald-Allee 5 | 64625 Bensheim
Telefon (06251) 131-131
info@cbm.de | www.cbm.de

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Amtsgericht Bensheim, VR 20332

V.i.S.d.P.:
Dr. Rainer Brockhaus, Dr. Peter Schießl

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Transparenzpreis 2015
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Fotos: © CBM

Broschüre: Das können Sie tun, wenn Sie Tierleid beobachten!

Deutsches Tierschutzbüro Newsletter 06. April 2016
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Broschüre: Das können Sie tun, wenn Sie Tierleid beobachten!
Broschüre: Das können Sie tun, wenn Sie Tierleid beobachten!

Ein Hund in einem winzigen Zwinger, ein krankes Pferd, um das sich niemand kümmert oder eine hilflos eingeschlossene Stadttaube. Unzählige Tiere leiden in Deutschland unter tierquälerischen Bedingungen.

Leider glauben viele Menschen, dass sie einen Fall von Tierquälerei nur dem nächsten Tierschutzverein melden müssen, damit dem misshandelten Tier geholfen wird. Doch Tierschutzvereine haben keine amtlichen Befugnisse oder Legitimationen und damit auch nicht die Möglichkeit mehr für Tiere zu tun, als eine Privatperson. Vielmehr sind die größtenteils ehrenamtlich betriebenen Vereine mit der täglichen Arbeit so ausgelastet, dass sie weder die Zeit noch das Geld haben den zahlreichen Hinweisen und Beschwerden die bei ihnen eingehen, nachzugehen. Vor allem, da sich leider viele Meldungen von Tierquälerei als falsche Anschuldigungen zerstrittener Nachbarn herausstellen.

Broschüre: Das können Sie tun, wenn Sie Tierleid beobachten!

Daher ist es wichtig, dass Tierfreunde, die Tierleid beobachten, selbst die Initiative ergreifen und helfen. Jeder Bürger hat die Möglichkeit Tierquälerei zu beenden, dazu braucht es nur etwas persönliches Engagement und Zivilcourage.

Unsere Broschüre „hinsehen und helfen – Das können Sie tun, wenn Sie Tierleid beobachten“ soll Tierfreunden dabei helfen, selbst aktiv zu werden und Tieren in Not zu helfen.

Broschüre kostenfrei bestellen

P.S.: Gerne können Sie die Broschüre auch in größerer Stückzahl bestellen um sie auszulegen und/oder sie zu verteilen.

Wir setzen uns aktiv für Tiere ein - machen auch Sie mit!
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Telefon 030 | 29 02 82 53 43
Adresse Genthiner Straße 48 / 10785 Berlin
1. Vors.: Roman Kriebisch

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Urge Horse Racing Hall of Fame to Withdraw Nomination of Unscrupulous Trainer

In 2014, PETA revealed that winning Thoroughbred horse trainer Steve Asmussen chronically medicated horses in order to enhance their performance and mask injuries. Because state and federal investigations were ongoing, his name was removed from consideration for the Hall of Fame in 2014 and 2015. Yet now—after the New York State Gaming Commission confirmed several of PETA’s allegations, fined the trainer $10,000, and introduced „sweeping new regulations in [the] wake of [the] PETA investigation into trainer Steve Asmussen’s stable“ to protect horses and after the U.S. Department of Labor filed a lawsuit against him for alleged violations of the Fair Labor Standards Act—Asmussen has been nominated for the racing Hall of Fame.

His nomination rewards trainers who violate regulations and undermines „sweeping new regulations“ for horse racing in New York—the same state in which the National Museum of Racing and Hall of Fame is located.

How a race is won matters! Please urge the National Museum of Racing and Hall of Fame to withdraw Asmussen’s nomination once again.

***

ICH  BIN  LUISE

Fliehen oder standhalten

http://www.zeitpunkt.ch/fileadmin/download/ZP_140/10_Fliehen_oder_standhalten_US_140.pdf

Die «Flüchtlingskrise» zeigt uns, dass es positive emotionale Ansteckung geben kann. Und dass es konstruktiv sein kann, Probleme willkommen zu heissen.

von Ute Scheub

Willkommenskultur:

Was für ein warmes Wort. Für mich als Deutsche war sein Auftauchen einer der schönsten und überraschendsten Momente dieses Jahres. Wobei es mir hier nicht um die Ausbreitung deutscher Befindlichkeiten geht, sondern um die Beschreibung des historischen Moments, wie die Stimmung in einer vergleichsweise starren konservativen Gesellschaft in eine positive Aufnahmebereitschaft gegenüber Fliehenden kippte. Nie hätte ich mir in diesem jahrzehnte-, wenn nicht jahrhundertelang tendenziell fremdenfeindlichen Land träumen lassen, dass Flüchtlinge am Münchner oder Dortmunder Hauptbahnhof mit Beifall empfangen werden! Dass eine unglaubliche Welle spontaner Hilfsbereitschaft fast die ganze Bevölkerung erfasst, dass sich gespendete Kleider, Schokolade und Spielsachen stapeln, dass Ärzte gratis Kranke verpflegen, pensionierte Lehrerinnen Deutschunterricht anbieten, Prominente und Unbekannte, Junge und Alte, politische und unpolitische Menschen Fremde bei sich aufnehmen oder ihnen musikalische Ständchen in der Notunterkunft bringen. Die in Deutschland ausgetragene Fussball-Weltmeisterschaft 2006 ging als «Sommermärchen» in die Geschichte ein, nun haben wir das «Sommermärchen II» erlebt. All das darf man nicht mit Harmonie oder Euphorie verwechseln – ganz im Gegenteil.

Die Hilfsbereitschaft war und ist auch eine Reaktion auf das Totalversagen der Behörden und auf menschenverachtende Anschläge von Rechtsradikalen, und entsprechend wütend sind viele Engagierte. In Berlin ist das für die Registrierung und Verteilung der Betroffenen zuständige Amt bis heute nicht in der Lage, menschenwürdige Prozeduren zu organisieren, sodass Traumatisierte, Kranke, alte Leute im Rollstuhl, ganze Familien in Parks nächtigen müssen. Nicht der zuständige Staat, sondern eine vielhundertfüssige ehrenamtliche Initiative versorgt sie mit dem Nötigsten; sie schafft an einem Tag, was die Behörde in vier Wochen nicht hinbekommt. Auch ein erzkonservatives Provinznest wie das schwä- bische 24’000-Seelen-Städtchen Wertheim summte im September «wie ein Bienenstock», als dort 600 Flüchtlinge eintrafen, wie eine Beteiligte erzählt. Weil wie an so vielen Orten die staatliche Unterstützung ausblieb, packten neben Feuerwehr, Deutschem Rotem Kreuz, Technischem Hilfswerk vor allem unzählige Freiwillige mit an, unter anderem um eine Sporthalle einzugsfertig zu machen.

Wer ausländische Nachbarn hat oder Flüchtlingskinder in seiner Schulklasse, verliert die Angst vor der Kultur anderer.

Kurz vor ihrem Bezug verübten Unbekannte einen Brandanschlag, sie brannte aus. Rund 1’500 wütende Wertheimer protestierten tags darauf gemeinsam gegen die mutmasslich rechtsradikalen Täter und versicherten den Flüchtlingen ihr Willkommen. Ereignisse, wie sie Wertheim und viele andere deutsche Orte noch nie erlebt hatten. Obwohl über 60 solcher Brandanschläge im ganzen Bundesgebiet zu beklagen sind, befindet sich die Fremdenfeindlichkeit heute paradoxerweise auf historischem Tiefstand. In Umfragen wird regelmässig getestet, wer Statements wie dem folgenden zustimmt: «Hier leben schon so viele Ausländer, wir können keine weiteren mehr aufnehmen.» Anfang der 2000er Jahre waren fast 40 Prozent dieser Meinung – in einer Zeit stark sinkender Asylantragszahlen. Jetzt, wo diese auf Rekordhöhen schnellen, stimmen dem nur noch 18 Prozent zu. Nach einer weiteren Umfrage sind 80 Prozent für die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen.

In den Zahlen zeigt sich auch, dass persönliche Erfahrungen das Bild von Fremden wesentlich bestimmen.

Wenn ich etwas an Christus verstehe, so ist es das: Und er entwich vor ihnen in die Wüste. Christian Morgenstern

Wer ausländische Nachbarn hat oder Flüchtlingskinder in seiner Schulklasse, verliert die Angst vor den Kulturen anderer und entdeckt, dass überall Mensch drin ist, wo Mensch aussen erkennbar ist, egal wie er oder sie aussieht. Umgekehrt sind die Ressentiments genau in jenen Gegenden Ostdeutschlands bis heute besonders stark, in denen das DDR-Regime keine persönliche Begegnungen mit Ausländern zuliess. In der Schweiz ist die Ablehnung gegen Minarette am grössten in den Kantonen, in denen die wenigsten Muslime leben.

Flüchtlinge repräsentieren ungewollt «das Fremde in uns selbst» – das bestätigen sozialpsychologische Studien immer wieder. Also unsere Schattenseiten, die uns selbst befremdenden Gefühle. An der menschenwürdigen oder -unwürdigen Behandlung von Fremden zeigt sich, wie eine Gesellschaft mit ihren inneren Ängsten umgeht. Labile Menschen brauchen als Container für ihre Wut und Statusangst andere, die sozialen Abstieg verkörpern, die sie ausgrenzen, hassen und verachten können. Prominente Beispiele dafür sind der turkophobe deutsche Politiker Thilo Sarrazin, dessen Nachname auf türkische Vorfahren verweist, oder der künstlich erblondete niederländische Rechtspopulist Geert Wilders mit seinen indonesischen Gesichtszügen. Und: «Flucht», das ist ein Angstschweiss-Thema, wohl so alt wie die Menschheit.

Es rührt an Existenzängste, dass auch wir irgendwann vor irgendwas fliehen müssen, dass unsere wohlige heizkörperwarme Zivilisation so stabil nicht ist. Flüchten oder Standhalten ist für uns alle ein Thema. Auch deshalb haben wir «Flucht» zum Schwerpunkt dieser Ausgabe gewählt, mit all ihren Facetten. Es ist also eine sehr beruhigende Erfahrung, dass in unruhigen Zeiten die Menschlichkeit siegen kann und nicht die Abwehr.

Reporter, die sich unter die Zehntausende von Freiwilligen mischten, machten mehrere Leitmotive für deren Handeln aus: Die Wut, dass die amtlich Zuständigen versagen. Der Wunsch, sich Rechtsradikalen in den Weg zu stellen. Der Versuch, aus dem Zustand von Ohnmacht und Hilflosigkeit zu entkommen, die einen angesichts der Kriegsbildern im Fernsehen überwältigen. Das Glücksgefühl, Menschen in Not helfen zu können und damit die eigene Selbstwirksamkeit zu spüren. Und schliesslich auch eigene Erfahrungen von Flucht, Vertreibung und Migration, die in vielen Familien der deutschen Nachkriegsgesellschaft präsent sind – sei es, dass die eigenen Grosseltern vertrieben wurden oder die Eltern selbst Flüchtlinge waren. Eine jahrzehntelange Aufarbeitungskultur der deutschen Verbrechen im Dritten Reich trägt hier womöglich auch Früchte. Und Boulevardmedien wie «Bild» spielten eine ausnahmsweise positive Rolle. Früher hetzten sie gegen «Asylmissbraucher» und «faule Griechen», nun plötzlich schwimmen sie eifrig im Wärmestrom der Menschlichkeit mit – wie lange noch, ist allerdings unklar. All das wirkt, als ob nach Jahrzehnten neoliberaler Hirnwäsche ein Selbstheilungsprozess einsetzt und eine Gesellschaft wieder Freude an kooperativer Gemeinschaft statt an konkurrenzhafter Aggression entwickelt hätte. Zusammengenommen ergab all dies eine neue historische Situation:

Die Zivilgesellschaft hat die Bundesregierung zum Handeln gebracht. Die deutsche Kanzlerin hiess die Kriegsflüchtlinge willkommen – eine Regierungschefin, die für ihre Vorsicht ebenso bekannt ist wie für ihren politischen Instinkt. Dieser «Instinkt» beruht vor allem auf Meinungsumfragen. Merkel richtet sich stets subtil nach Volkes Wille aus, indem das Kanzleramt tagtäglich Umfragen herausgibt und genau auswertet, was opportun erscheint. Viele Granden in Merkels Partei fanden das allerdings gar nicht witzig, der Bruch in der Regierung ist unübersehbar. Der Innenminister glänzte mit dem verfassungswidrigen Vorschlag, das Grundrecht auf Asyl durch eine Quote zu ersetzen. Und die bayrische CSU ist eh gegen alles und jeden. Demonstrativ lud sie jüngst den ungarischen Ministerpräsidenten und schlimmsten Stacheldrahtzieher nach dem Mauerfall ein. Wütende Demonstranten drehten die Parole des früheren USPräsidenten gegen die Berliner Mauer in die Gegenwart: »Mr. Orbán, tear down this wall!» Wie das alles ausgeht, ist ungewiss. Die angepeilten Gesetzesänderungen in Deutschland und der EU verheissen nichts Gutes. Aber wie gesagt, nicht die deutsche Erfahrung ist daran interessant, sondern die allgemeine, wie Gesellschaften in der Krise mit der Krise umgehen.

Anstifter – Brandstifter – Religionsstifter. Man möchte manchmal stiften gehen. Willy Meurer

Denn machen wir uns nichts vor: Die Krise ist Normalzustand geworden und der Normalzustand krisenhaft. Flüchtlingskrise, Finanzkrise, Bankenkrise, Eurokrise, Umweltkrise, Klimakrise, Hungerkrise, Wasserkrise – der Kapitalismus selbst ist zum Krisismus mutiert. Die Krisen überlagern sich in systemischer Weise, keine kann mehr ohne die andere gelöst werden, und die politischen Eliten haben dafür keinerlei Konzepte. Perspektivlos gewordene Menschen fliehen in Massen aus den »failed states» im Nahen und Mittleren Osten, im Maghreb und Schwarzafrika, auch die EU droht auseinanderzufallen, und die Schweiz mittendrin wird keine Oase der Seligen bleiben. Grenzzäune, und seien sie noch so hoch, werden irgendwann überrannt, wenn die Not unerträglich wird – auch das ist eine Lehre dieses Sommers. Und wir in den westlichen Ländern beginnen zu ahnen, dass das alles nur der Anfang ist. Denn die eigentlichen Fluchtursachen bekämpft trotz vollmundiger Erklärungen mancher Politiker niemand – ganz im Gegenteil. Wehe, wenn weitere militärische Versuche von «Regime Change» islamistische Monster erst so richtig gross machen. Wehe, wenn Diktatoren, durch westliche und östliche Rüstungsexporteure mitbewaffnet, ihre Bevölkerung weiter drangsalieren, foltern und umbringen. Wehe, wenn Monsanto, Syngenta & Co. mit Landgrabbing und Gentechnik die Existenzgrundlage von Abermillionen kleinbäuerlicher Familien in Afrika zerstören. Wehe, wenn die EU mit Exportsubventionen lokale afrikanische Märkte ruiniert. Wehe, wenn Freihandelsabkommen wie TTIP Schwellenländer verarmen lassen. Wehe, wenn die Schweiz & Co. der Welt das Kapital entziehen, indem sie superreiche Steuerflüchtlinge aufnehmen. Wehe, wenn die Klimakrise irgendwann südliche Länder unbewohnbar macht. Mit welchem Recht werden wir Millionen von Hunger- und Umweltflüchtlingen von unseren Grenzen fernhalten? Werden wir dann immer noch moralisch standhalten? Oder werden wir unsere menschenrechtlichen Standards für «überlebt» erklären und vor ihnen flüchten? Auch der bekannte US-Systemtheoretiker Otto Scharmer vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) sieht in seinem Artikel «As Systems Collaps, Citizens Rise» die Flüchtlingskrise als «Mikrokosmos» dessen, was uns in den nächsten 10 bis 20 Jahren erwartet. Er macht darauf aufmerksam, dass es prinzipiell drei Wege für Regierungen und Gesellschaften gibt, darauf zu reagieren: Erstens Regression und Idealisierung früherer Zustände, Gesetzesverschärfungen und strukturelle oder direkte Gewalt gegen Fremde, Minderheiten und Sündenböcke. Zweitens «Durchwurschtelei» und «mehr vom selben. Mehr Treffen. Mehr Worte. Mehr Deklarationen. Mehr Heuchelei.» Drittens «empathisch-menschliche Antworten» – wozu er auch die jetzigen der Zivilgesellschaft zählt. In der Praxis sehen wir natürlich auch viele Mischformen. Bekanntlich haben wir in Deutschland schon einmal den regressiven-repressiven Weg erlebt. Nach Superinflation und Weltwirtschaftskrise der 1920er und 1930er Jahre ergriff die Mehrheit der Deutschen massive Statuspanik. Regressive Wünsche machten sich breit, man wollte «heim ins Reich«, zurück in die Gebärmutter Germania. Hetzmeuten machten die angeblich reichen Juden für das nationale Unglück verantwortlich und steckten die ganze Gesellschaft antisemitisch an. Stück für Stück verschoben sich die moralischen Massstäbe für das, was man ihnen antun durfte. Zuerst war es nur Ausschluss, dann Berufsverbote, Haustierverbote, Eheverbote, Beraubung, Verfolgung, schliesslich Vergasung und Völkermord. «Shifting baselines» nennt die Sozialpsychologie diese schleichende Entmenschung. Was für eine Erleichterung, dass sich im Sommer 2015 die Stimmung in eine ganz andere Richtung entwickelt hat – zumindest vorläufig. Emotionale Ansteckung funktioniert also auch positiv. Zivilgesellschaften sind nicht hilflos, sie können Regierungen in die richtige Richtung treiben. Übrigens nicht zuletzt in ihrem eigenen Interesse, denn Helfen bringt Freude und Sinn ins eigene Leben. Und überhaupt ist es die beste und konstruktivste Haltung, Probleme willkommen zu heissen, weil sie Menschen und Gesellschaften helfen, sich weiterzuentwickeln – auch das ist eine Spielart der Willkommenskultur.

Das alles gilt natürlich weit über die Bundesrepublik hinaus. Menschen aus ganz Europa mieten derzeit Schiffe oder Autos, um Fliehende aus schlimmen Situationen herauszuholen. Andere nehmen bezahlten oder unbezahlten Urlaub, um auf griechischen Inseln Flüchtlinge zu versorgen. In einer provisorischen Versorgungsstation auf Lesbos, wo jeden Tag Hunderte Überlebende stranden, schmieren schwedische Rentnerinnen Stullen, Holländerinnen oder französische Ärzte leisten Erste Hilfe. «Das ist sehr erfüllend», sagt eine Schwedin. Und eine Bankangestellte, die sich unbezahlten Urlaub genommen hat, ergänzt: «Helfen macht süchtig.» Helfen ist standhalten.

Emotionale Ansteckung funktioniert auch positiv. Zivilgesellschaften sind nicht hilflos, sie können Regierungen in die richtige Richtung treiben.

Zeitpunkt 140, S. 11 – 13

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ICH  BIN  LUISE

http://www.zeitpunkt.ch/fileadmin/download/ZP_140/10_Fliehen_oder_standhalten_US_140.pdf

Der Winter ist da, jetzt bedroht er das Tierheim Speranta

Helfen Sie mit! 20.01.2016
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Jede Spende hilft.
Es ist so klirrend kalt, dass der Atem auf dem Fell von Carla gefriert. Die Pfoten der 11 Jahre alten Hündin sind vom Schnee völlig durchnässt, die Nässe dringt ihr bis tief in die alten Knochen. Doch sie bellt nicht, kuschelt sich nur ergeben an die anderen Hunde. Das gibt wenigstens ein bisschen Wärme und Trost. Bloß bei fast 20 Grad unter Null im Freien reicht das lange nicht aus.

Wir waren dieser Tage im Tierheim Speranta vor Ort und haben miterlebt, wie die Tierpfleger verzweifelt versuchten, die Hunde in den Außengehegen vor der Eiseskälte zu schützen. Denn sie wissen: Vor allem für schwache, alte oder kranke Hunde wie Carla kann der harte Winter in Rumänien den Tod bedeuten. Das darf nicht passieren. Dazu hat Carla schon zu viel überlebt: Sie wurde bei einem Autounfall so schwer verletzt, dass es ein Jahr dauerte, bis sie wieder laufen konnte.

Der einzige Ausweg: Wir müssen die Außengehege jetzt so schnell wie möglich winterfest machen. Bitte helfen Sie uns dabei.

Noch können wir etwas tun. Denn der harte Winter hat für die 540 Hunde im Tierheim Speranta gerade erst richtig begonnen. Hier der VIER PFOTEN Notfallplan:

– Wärmende Isolationsmatten für möglichst viele der Gehege im Außenbereich. Das schützt die Hunde vor der Kälte des Bodens.

– Wärmendes Stroh wird dringend benötigt.

– Das undichte Dach des Tierheims muss isoliert werden. Und so Eis und Schnee draußen halten.

Bitte helfen Sie mit! Schenken Sie den Hunden jetzt Wärme. Vielen Dank!

Ihr VIER PFOTEN Team

Bitte retten Sie die 540 Hunde im Tierheim Speranta vor der Eiseskälte. Mit Ihrer Spende machen Sie das Tierheim winterfest. Danke.

Bitte helfen Sie mit!
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ICH  BIN  LUISE

 

Verlassene Kinder in Haiti – nph deutschland – Hilfe für Waisenkinder

 

 http://web.inxmail.com/ukbs/html_mail.jsp?params=10395+lis.lis%40web.de+0+000ccsi00000u0000000000y66y3nj3i
Ich bin allein. nph ist Familie für Waisenkinder in Haiti
Stellen Sie sich vor: ein Kind, das kein Zuhause hat. Keine Mutter, die es in den Arm nimmt. Keinen Vater, der das aufgeschürfte Knie versorgt und sagt, dass alles gut wird.

Stattdessen: Hunger, Einsamkeit und Angst. Das ist der Alltag von vielen verlassenen Kindern in Haiti. So fing auch das junge Leben von Alfonso an.
Wir fanden den Säugling eines Nachts vor den Toren unseres Kinderdorfes.

Mit Ihrer Spende können Sie Alfonso und anderen Kindern ein geborgenes Zuhause schenken. Dafür danke ich Ihnen von ganzem Herzen!

Mit den besten Wünschen für das neue Jahr grüßt Sie

Heiko Seeger
Vorstand nph deutschland e. V.

Kinder in Haiti statt machen
Die Kinder bei nph haiti wissen, was Hunger ist. Wir wollen, dass sie nie mehr hungern müssen.
Jetzt helfen!
Haiti: Das Land der verlassenen Kinder
Haiti: das land der verlassenen Kinder

Die Erinnerung an das Erdbeben in Haiti vor sechs Jahren verblasst immer mehr. Nur noch zum Jahrestag findet die Katastrophe vereinzelt Aufmerksamkeit in den Medien.

Doch wir wollen Haiti nicht vergessen, vor allem nicht Haitis verlassene Kinder. Das Erdbeben ist nur ein Grund, wieso sie plötzlich allein da stehen.

Warum Kinder in Haiti oft allein gelassen werden …
 
Drei Kinder, die verlassen wurden
Kinder, die verlassen wurden

Täglich bleiben Kinder in Haiti auf sich allein gestellt. Armut und Verzweiflung treiben ihre Familien dazu, sie zu verlassen. Das traurige Schicksal von Alfonso, Lysclène und Irmonde.

Drei Geschichten, die beispielhaft für die Schicksale vieler Kinder stehen, die in Haiti täglich von ihren Eltern im Kampf ums nackte Überleben verlassen werden. Ihre Verzweiflung muss unendlich sein, wenn sie denken, dass ihre Kinder ohne sie besser dran wären.

Lesen Sie die Geschichten dieser Kinder …
 
Kindern in Haiti helfen
Kindern in Haiti helfen

Solange man genug zum Essen und ein Dach über dem Kopf hat, geht es einem gut. Doch viele Kinder in Haiti haben nicht einmal das. Mehr als die Hälfte der haitianischen Bevölkerung lebt in bitterer Armut – das heißt von weniger als 1,75 Euro pro Tag.

In Haiti fehlt es den ärmsten Kindern am Allernötigsten.

Das können Sie für die Kinder tun …
 
„Wie ich das Erdbeben überlebte.“
„Wie ich das Erdbeben überlebte."

„Am 12. Januar 2010 war ich unter den Trümmern des sechsstöckigen Padre Wasson Zentrums in Pétionville, Haiti, begraben. Ich wurde mit einem gebrochenen Arm und mehreren Schnittwunden aus dem Gebäude gerettet. Meine Freundin Molly Hightower, hatte nicht so viel Glück. Sie starb.“

Rachel Prusynski überlebte das Erdbeben in Haiti. Sie erzählt, warum sie Patin für einen Erdbebenwaisen wurde und immer wieder nach Haiti zurückkehrt.

Warum Rachel nach dem Erdbeben Patin wurde …
 
Kinder in Haiti satt machen
Kinder in Haiti satt machen

Der Anspruch auf Nahrung ist ein Menschenrecht. Haiti gehört zu den Ländern der Welt, dessen Hungersituation die Welternährungsorganisation (FAO) im neuen Welthungerindex nach wie vor als „sehr ernst“ bewertet. Die Folgen bemerken wir an den Kindern, die zu uns kommen. Die meisten sind mangel- bzw. unterernährt und in einem schlechten gesundheitlichen Zustand.
Regelmäßige Mahlzeiten sind uns bei nph für eine gesunde Entwicklung der Kinder wichtig. Nur so können sie sich ihrem Alter gerecht weiterentwicklen.

So helfen Sie den Kindern direkt …
 
Impressum nph deutschland e. V. - UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN Tullastr. 66
76131 Karlsruhe
Telefon 0721 – 35 44 00
Fax: 0721 – 35 44 022

E-Mail: info@nph-deutschland.org
Internet: www.hilfefuerwaisenkinder.de

Spendentelefon: 0800 – 600 3303
(gebührenfrei)

Spendenkonto
Bank für Sozialwirtschaft, Karlsruhe,

IBAN DE06 6602 0500 0000 0120 00
BIC BFSWDE33KRL

Vereinsregister Nr. 101579 beim Amtsgericht Mannheim

Gründer: Padre William Wasson († 16.08.2006) Vorstand: Heiko Seeger

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ICH  BIN  LUISE

DZI Spendensiegel
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Lebensmittel für Madaja

https://www.change.org/p/fangt-an-lebensmittel-%C3%BCber-denen-abzuwerfen-die-in-syrien-verhungern-madaya

es gibt immer mehr Berichte über die Situation in der syrischen Stadt Madaja. Sie deuten darauf hin, dass die Stadt am Rande einer humanitären Katastrophe steht. Menschen drohen zu verhungern. Über 5.000 Menschen fordern humanitäre Soforthilfe.
Schließen Sie sich diesem Appell an?

Fangt an, Lebensmittel über denen abzuwerfen, die in #Syrien verhungern! #Madaya

Syrisches Haus
English version below:

Während der Bürgerkrieg in Syrien weitergeht und viele Anstrengungen unternommen werden, ihn durch Bomben zu beenden, hat Deutschland mit der Bundeswehr eine Armee, die große Hilfe im Bereich der humanitären Hilfe hat.

In den syrischen Orten Douma, Idlib, Madaya und vielen anderen Orten verhungern die Menschen. Lasst uns sie versorgen.

Die Videos und Fotos, die die humanitäre Notlage all jener zeigen, die in Syrien verhungern, werden oft von Youtube oder Facebook entfernt, weil sie die Menschen verstören. Doch die Bilder sind real und sie machen einem die Lage vor Ort drastisch klar.

Wir müssen diese Menschen mit Nahrung versorgen. Sie leiden unter einem brutalen Bürgerkrieg, brutalen Armeen und Luftwaffen, die keine Moral kennen und unschuldige zu Tode hungern lassen.

________________________

Start aid drops to the starving people of Syria

Whilst the civil war in Syria continues and every effort is made militarily to bring it to an end as soon as possible the Germany has an armed forces very capable in humanitarian missions.

People are starving to death in Douma, Idlib, Madaya and many other places. Let us be the ones to feed them.

The documentary evidence of these cities suffering these humanitarian crises are frequently removed from the likes of Facebook and YouTube in the intrests of taste and decency to the viewing public.

But they’re there and they’re a real eye opener and something we should make ourselves aware of.

We must feed these people. They are suffering from a brutal civil war and from brutal armies, air forces and regimes  that have no morals and are starving the innocents of war.

https://www.change.org/p/fangt-an-lebensmittel-%C3%BCber-denen-abzuwerfen-die-in-syrien-verhungern-madaya

https://www.change.org/p/fangt-an-lebensmittel-%C3%BCber-denen-abzuwerfen-die-in-syrien-verhungern-madaya

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ICH  BIN  LUISE

Das erzählen Obdachlose morgens vorm Winternotprogramm – News zur Petition „S

https://www.change.org/p/sozialsenatorin-melanie-leonhard-winternotprogramm-f%C3%BCr-obdachlose-auch-tags%C3%BCber-%C3%B6ffnen/u/14882578

Neuigkeit zur Petition

Das erzählen Obdachlose morgens vorm Winternotprogramm

Stephan Karrenbauer

Hamburg, Deutschland

8. Jan. 2016 — Liebe Unterstützer,
heute morgen waren wir vor dem Winternotprogramm und haben uns mit Obdachlosen darüber unterhalten, wie es für sie ist, bei Sturm und Kälte rausgescheucht zu werden. Hier könnt ihr die Interviews lesen:

https://www.hinzundkunzt.de/andre-ich-warte-den-ganzen-tag-vor-der-tuer/

Inzwischen haben wir mehr als 30.000 Unterschriften gesammelt, damit das Winternotprogramm auch tagsüber geöffnet wird. Danke!

Viele Grüße,
Stephan Karrenbauer

Neuigkeit zur Petition

Fernsehbeitrag: RTL berichtet über die Petition

Stephan Karrenbauer

Hamburg, Deutschland

7. Jan. 2016 — Heute hat uns ein Kamerateam von RTL besucht. Die Reporterin hat mit Hinz&Kunzt-Verkäufer Adam darüber gesprochen, wie hart es ist, tagsüber nicht ins Winternotprogramm gehen zu können.

Danke an alle, die Adam die anderen Obdachlosen unterstützen wollen!

Nach dem Dauerfrost ist für das Wochenende Regen und Sturm angesagt. Dennoch beharrt Sozialsenatorin Melanie Leonhard weiterhin darauf, das Winternotprogramm tagsüber geschlossen zu halten. Die…
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Neuigkeit zur Petition

Erster Erfolg: Wir treffen die Senatorin

Stephan Karrenbauer

Hamburg, Deutschland

7. Jan. 2016 — Liebe Unterstützer,

wir freuen uns unglaublich: In 24 Stunden haben bereits fast 25.000 Menschen unsere Forderung unterstützt, das Winternotprogramm für Obdachlose auch tagsüber zu öffnen. Das finden wir großartig!

Und es gibt bereits einen Erfolg: Die Sozialbehörde hat sich bei Hinz&Kunzt gemeldet und einen Gesprächstermin Mitte nächster Woche angeboten. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Wovon wir uns aber ausdrücklich distanzieren ist, das einige Menschen meinen, sie müssten „unsere deutschen Obdachlosen“ gegen Flüchtlinge ausspielen. Wir setzen uns für ALLE Menschen ein, die in Hamburg auf der Straße leben müssen – unabhängig von Nationalität, Geschlecht und Alter.

Rechte Hetze und rassistische Sprüche haben in einer Petition, die sich für die Menschenwürde einsetzt, überhaupt nichts verloren. Gern verzichten wir auf diese Art der „Unterstützung“, rassistische Kommentare werden wir löschen!

Viele Grüße von Hinz&Kunzt,
Stephan Karrenbauer

Online-Petition: Winternotprogramm: Bereits mehr als 25.000 Unterschriften für Tagesöffnung gesammelt
Mehr als 25.000 Menschen haben unsere Online-Petition binnen nur eines Tages schon unterschrieben. Hinz&Kunzt fordert darin die Öffnung des Winternotprogramms auch tagsüber. Bisher werden die…
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ICH  BIN  LUISE