Archiv der Kategorie: ILLUSION

Gegen CETA: Wir stehen hinter dem wallonischen Ministerpräsidenten Paul Magnette

https://www.change.org/p/gegen-ceta-wir-stehen-hinter-dem-wallonischen-ministerpr%C3%A4sidenten-paul-magnette

Der wallonische Ministerpräsident Paul Magnette hat durch seine Verweigerung gegenüber dem untragbaren CETA-Vertragswerk im Interesse der Wallonie und ganz Europas gehandelt. Damit hielt er wochenlang all jene Politiker und Lobbyisten in Schach, die das Freihandelsabkommen zwischen Kanada und Europa befürworten.

Doch was steckt hinter CETA, einer Vereinbarung, die die Souveränität des Volkes durch die Interessen multinationaler Konzerne beschränkt? Das kann man eigentlich gar nicht so richtig sagen, da die Verhandlungen so intransparent geführt wurden, dass nicht einmal die nationalen Parlamente der EU-Mitgliedsländer den gesamten Vertragstext gesehen haben. Die wichtigsten Informationen, die wir haben sind:

  • Schiedsgerichte werden Urteile zu Rechtsstreitigkeiten zwischen Privatunternehmen und Staaten fällen können, sobald ein Unternehmen die Auffassung vertritt, dass die Gesetze eines Landes gegen seine Interessen verstoßen.
  • Tarife sämtlicher Waren, insbesondere landwirtschaftlicher Güter, würden ausgehebelt. Wie sollen wir zukünftig den Import von Produkten kontrollieren, die zwar in Europa illegal, in den USA oder Kanada zugelassen sind (z.B genetisch veränderte Organismen (GVO) oder mit Wachstumshormonen gefütterte Tiere). Wenn wir uns weigern, werden uns die Schiedsgerichte wahrscheinlich zwingen, diese Waren zuzulassen.
  • CETA ist ein trojanisches Pferd für TAFTA. Viele Konzerne die mit dem Ende von TAFTA ihre Hoffnungen begraben hatten, hoffen nun auf CETA. Die Unterzeichnung von CETA ist eine Wiederbelebung von TAFTA.

Paul Magnette hat im Namen der Wallonie seine Unterschrift für dieses Abkommen verweigert. In einem Interview mit der französischen Le Monde, hat er neben den drei genannten viele weitere Gefahren benannt. Natürlich versucht man ihn jetzt zu zwingen, sich zu doch noch dem immensen und stetigen Druck zu beugen. Laut Justin Trudeau, dem kanadischen Premierminister, könne CETA noch immer unterzeichnet werden.

Mit dieser Petition möchten wir Bürgerinnen und Bürger Europas Herrn Paul Magnette unterstützen und ihn ermutigen, gegenüber Juncker, Tusk, Freeland und Trudeau standhaft zu bleiben!

Emmanuel Chaumery, Europäer und Weltbürger

Diese Petition wird versendet an:


Pelz: Schauen Sie bitte nicht weg !

Helfen Sie mit! 24.10.2016
Logo
Jede Spende hilft.

haben Sie schon einmal von der „Pelzernte” gehört? Hinter diesem so harmlos klingenden Begriff „versteckt” sich grauenhafte Tierquälerei und Blutvergießen im Namen der Mode.

Sagen Sie NEIN zum Tierleid für Mode!

Stellen Sie sich vor: Tausende Nerze, Marderhunde und Füchse werden barbarisch durch Giftgas, anale Stromschläge oder Giftinjektionen getötet. Manchmal wird Pelztieren brutal auf den Kopf geschlagen, um sie zu töten. Aber nicht alle sterben sofort, viele sind noch am Leben. Doch die Pelzfarmarbeiter haben keine Zeit, den Tod aller Tiere zu überprüfen, bevor sie ihnen bei lebendigem Leib das Fell abziehen….

Bitte spenden Sie!

Pro Jahr werden rund 100 Millionen Pelztiere für die Mode gequält und getötet. Ihre Spende hilft,…

… damit wir die Öffentlichkeit über das Leid der Pelztiere informieren können.

… dass wir uns mit aller Vehemenz für ein Verbot von Pelztierfarmen in der EU einsetzen können.

… damit wir für ein Handels- und Importverbot für Pelzprodukte eintreten können.

Danke!
Ihr VIER PFOTEN Team

Jede Spende hilft,

Draghi wäscht seine Hände in Unschuld

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Berlin, den  7.10.2016
www.zivilekoalition.de    www.eucheck.org    www.freiewelt.net

Mario Draghi im Bundestag

Sehr geehrte Frau LI,

in der vergangenen Woche sprach EZB-Chef Mario Draghi vor Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Die Veranstaltung war eine Märchenstunde. Draghi verteidigte seine Geldpolitik und beharrte darauf, daß die EZB für nichts verantwortlich sei. Die Folgen seiner Null-Zinspolitik müssen die Bürger eben ausbaden. Den Goldman-Sachs-Banker Draghi und seine Freunde schert das nicht.

Draghi und seine EZB sind mit ihrem Latein am Ende. Außer leeren Versprechungen und Gelddrucken fällt ihnen nichts mehr ein. Umso wichtiger ist es, allen die Augen zu öffnen, die noch nicht verstanden haben, daß wir alle es sind, die den Preis bezahlen werden, den Draghi ausruft. Dagegen müssen wir uns erheben und auch die Damen und Herren Volksvertreter müssen dies tun, sonst vertreten sie das Volk nicht mehr und können abtreten.

Unser EU-Check, auf dem wir auch in dieser Woche ausgewählte EU-Abgeordnete anschreiben, ist ein kraftvolles Mittel, um auf politische Entscheidungsträger Druck auszuüben. Innerhalb kurzer Zeit wurden schon mehr als 68.000 Petitionen versandt. Draghis Machenschaften muß ein Riegel vorgeschoben werden. Fordern Sie ausgewählte EU-Abgeordnete mit einem Klick hier auf, die Interessen des Volkes wieder zu vertreten.

Mit den besten Grüßen, Ihr

Sven von Storch

PS: Unterstützen Sie Ihre Bürgerbewegung im Kampf gegen die EZB. Mit Ihrer persönlichen Spende können wir noch mehr Bürger über diesen wichtigen Punkt aufklären. 10, 25, 35 oder …. Euro hier sind uns eine große, sehr große Unterstützung. Ganz herzlichen Dank.

 

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Der grosse KUH+DU Weidecheck

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Weideglück oder Verbrauchertäuschung?

 
Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

„Alpenmomente“ genießen, „Nur vom Besten der Natur“, „Die grüne Seele“ – Sicher kennen Sie das auch: Milchprodukte werden häufig mithilfe von grünen Wiesen und naturnahen Schilderungen beworben. Doch ist der Eindruck von glücklich grasenden Kühen berechtigt? Wie viele der Kühe kommen wirklich auf die Weide?

Danach haben wir 17 Molkereien und drei Lebensmittelkonzerne befragt. Diese Unternehmen führen insgesamt 29 bekannte Marken, bei denen auffällig mit idyllischen Landschaftsbildern, Alpenpanoramen oder Kühen auf der Weide geworben wird – sei es auf der Produktverpackung, der Website, im TV-Spot oder integriert in das Markenlogo.

Lesen Sie die schockierenden Ergebnisse der Umfrage im KUH+DU Weidecheck und erfahren Sie, bei welchen Marken die Kühe Zugang zu einer Weide haben und bei welchen noch die ganzjährige Anbindehaltung praktiziert wird:

 

Herzliche Grüße

Ihr Team der Welttierschutzgesellschaft

Jetzt Petition unterschreiben

Mit Werbeversprechungen, die nicht annähernd die Realität widerspiegeln, werden Missstände in der Milchwirtschaft verschleiert und der Verbraucher bewusst getäuscht. Um den Bedürfnissen der Tiere Rechnung zu tragen und ein Mindestmaß an Tierschutz für alle Kühe zu gewährleisten, muss Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt eine Haltungsverordnung speziell für Milchkühe einführen. Unterstützen Sie unsere Forderung.

»Jetzt unterschreiben

Kontakt
Tel.: +49(0)30 – 9237226-0
E-Mail: info@welttierschutz.org

Welttierschutzgesellschaft e.V.
Reinhardtstr. 10
10117 Berlin

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Mario Draghi zu Besuch im Bundestag

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Berlin, den  28.09.2016
www.zivilekoalition.de    www.abgeordneten-check.de    www.freiewelt.net   www.civilpetition.de

Draghi auf propagandistischer Werbetour

nachdem er am Montag dem EU-Parlament seine Aufwartung gemacht hat, wird Mario Draghi am kommenden Mittwoch den Finanzausschuß des Bundstages besuchen. Dort will er seine fragwürdige Geldpolitik bewerben.

Bundesfinanzminister Schäuble hat die Abgeordneten aufgefordert, Draghi hart zur Rede zu stellen. Er selbst sei „…nicht kreativ genug, um den Sinn von Nullzinsen zu erklären.“ Was für ein Eingeständnis eines Spitzenpolitikers, auch wenn es vielleicht nur sarkastisch gemeint ist. Draghis Besuch in Berlin ist nichts anderes als eine pure propagandistische Augenwischerei.

Viele wichtige Ereignisse, wie Draghis Niedrigzinspolitik und die Rettung von Banken und Pleitestaaten stehen im Schatten der Asylkrise. Sie sind aber nicht minder folgenschwer: Die Ersparnisse und die Lebensversicherungen aller Bürger stehen auf dem Spiel.

Stück für Stück zwängt uns die EZB ihren Willen auf und die Mehrheit nimmt dies (noch) schweigend hin. Sie versteht nicht, was passiert, weil es langsam und leise passiert.

Wir dagegen wehren uns und werden laut. Letze Woche haben wir damit begonnen, die Abgeordneten des Europäischen Parlamentes in die Pflicht zu nehmen und sich gegen Draghis Politik zu stellen. Mehr als 31.000 Petitionen sind innerhalb kürzester Zeit  zusammengekommen. Ein kraftvoller Auftakt! In einem zweiten Durchgang werden wir nun weiteren Volksvertreter ins Gewissen reden. Bitte lassen Sie nicht nach und machen Sie weiterhin kräftig mit. Teilnehmen können Sie hier.

Lassen Sie uns die EZB in ihre Schranken weisen, indem wir uns laut Gehör verschaffen.

Mit den besten Grüßen Ihre

Beatrix von Storch

PS: Der Kampf gegen Draghi und seine EZB  ist von zentraler Wichtigkeit: Jemand muss gegen seine Machenschaften mobilisieren- und das sind wir. Wenn Sie das wichtig finden, bitte ich Sie herzlich, uns unser Enagagement möglich zu machen. Mit Ihrer besten Spende von 10, 20, 30 oder … Euro mit einem Klick hier. Sehr herzlichen Dank.
 

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„EU leaks“ geht an den Start!

Sven Giegold

„EU“ leaks geht an den Start!

Link, um diese Information auf twitter/facebook zu verbreiten:
http://www.sven-giegold.de/2016/eu-leaks-geht-an-den-start

Liebe Freundinnen und Freunde,
Liebe Interessierte,

heute hat der Untersuchungsausschuss zu PanamaPapers mit seiner ersten
Anhörung die Arbeit aufgenommen. Dieser Ausschuss hat den Auftrag
aufzuklären, warum Banken, Wirtschaftsanwälte,
Wirtschaftsprüfungsunternehmen und andere Finanzunternehmen über viele
Jahre ungestraft ein globales Netzwerk von Briefkastenfirmen aufbauen
durften. Ich will wissen, welche Unternehmen diese Geschäfte betreiben
und welche Politiker und Beamte tatenlos geblieben sind. Dieser
Ausschuss gibt uns die Gelegenheit zu einem europäischen Schlag gegen
Scheinfirmen auszuholen, wie wir es schon erfolgreich gegen Bankkonten
zur Steuerhinterziehung durch den automatischen Informationsaustausch
geschafft haben. Jetzt muss uns bei Geldwäsche und Finanzkriminalität
gelingen, was wir bei Schwarzgeldkonten schon geschafft haben: Die Luft
für Steuerhinterziehung und Geldwäsche muss noch dünner werden!

Eines ist jetzt schon klar: Ohne mutige Whistleblower wären wir niemals
so weit gekommen. Den Enthüllungen ist zu verdanken, dass der Druck
gegen Steuerdumping und Steueroasen so groß geworden ist. Das hat uns –
zwölf Kolleginnen und Kollegen aus der Grünen Europafraktion –
motiviert, ein europäisches Portal für Whistleblowers zu schaffen:
Unser Portal „EU leaks“ geht heute an den Start und gibt Whistleblowern
die größtmögliche Sicherheit, uns anonym Nachrichten und Dokumente
zukommen zu lassen. Wir bieten eine Plattform für Menschen, die
Skandale auf Kosten des Gemeinwohls nicht hinnehmen wollen.
Steuerbetrug, Geldwäsche und Briefkastenfirmen kosten die Steuerzahler
Milliarden, im Dieselgate-Skandal werden wichtige Informationen
zurückgehalten, es fehlt an allen Ecken und Enden an Transparenz.

Mit Hilfe von Whistleblowern wollen wir an Informationen kommen, die
Rechtsbrüche, Fehlverhalten, Machtmissbrauch, Inkompetenz,
Diskriminierung, usw. mit Bezug auf das europäische Recht in den EU-
Institutionen, Unternehmen und den Mitgliedstaaten aufdecken. Wir
werden diese Informationen dann analysieren und politisch nutzen. Damit
wollen wir Europa voranbringen und dafür sorgen, dass die europäischen
Werte respektiert und Gesetze tatsächlich einbehalten werden!

Unser „EU leaks“-Portal findet sich hier:
http://www.greens-efa.eu

Zivilcourage ist keine Straftat. Im Gegenteil: Die Enthüllung
illegitimer Praktiken braucht Schutz, nicht Strafe. Unsere grünen
Anforderungen an einen effektiven Schutz von Whistleblowern auf EU-
Ebene zu haben wir in einem Richtlinien-Entwurf präsentiert. Für diesen
sicheren Rechtsrahmen engagieren wir uns weiter und finden dafür immer
mehr parteiübergreifende Unterstützung im Europaparlament. Die EU-
Kommission muss einen Vorschlag zum europäischen Schutz von
Whistleblowern endlich vorlegen.

Nun bin ich gespannt auf alle Hinweise! Offen an mein Büro oder anonym
über die „EU leaks“-Plattform!

Mit europäischen grünen Grüßen
Sven Giegold

PS: Sie können hier selbst einstellen, zu welchen Themen Sie
Informationen von mir bekommen wollen:
http://www.sven-giegold.de:8080/r.html?uid=1.1qt.11nz.56a.3xnih8r1h1
Wenn Sie Einladungen zu meinen Veranstaltungen in Ihrer Region bekommen
möchten, tragen Sie bitte auch Ihre Postleitzahl ein (nur in
Deutschland).

——
Sven Giegold, MdEP
www.sven-giegold.de

Vernetzt Euch/Vernetzen Sie sich mit mir:
twitter: https://twitter.com/sven_giegold
facebook: https://www.facebook.com/sven.giegold

Pferdeversteigerung in Abtenau – RespekTiere war wie immer dabei!

http://www.respekTiere.at


Pferdeversteigerung in Abtenau – RespekTiere war wie immer dabei!

Heute fand in Abtenau im Salzburger Land einmal mehr die jährliche Fohlenversteigerung statt. Eingebettet in malerischer Landschaft, umgeben von einem Dutzend Jahrmarktständen, standen sie aufgereiht und erwarteten nervös staubend eine ungewisse Zukunft; dutzende Tierkinder, geboren um zu sterben ohne je wirklich gelebt zu haben…
 
Foto: Zugang zum Pferdemarkt!

Wir waren natürlich erneut vor Ort und informierten hunderte ‚FesttagsbesucherInnen‘ über das künftige Schicksal der zum Verkauf stehenden Tiere.

Es ist ein Faktum, dass jedes Jahr zwischen 3 000 und 4 000 Fohlen direkt von den Pferdemärkten ihre letzte Fahrt antreten, ohne Umschweife in die italienischen Mast- und Tötungsanstalten. Es ist eine Reise ohne Wiederkehr, in die Arme eines gnadenlosen Schlächters; der menschliche Gaumen verlangt seinen Preis, und hier steht dieser in Form von völlig verängstigten, hilflosen Tierkindern! Bald werden ihre Körper nur mehr eine blutige Masse von Fleisch sein, ihr Leben in einer Orgie von Angst und Gewalt gegeben für einige Minuten Geschmackserlebnis eines verwirrten Geistes.
 
   
   
Fotos: mit großem Stolz bedanken wir uns einmal mehr bei den so wundervollen RespekTiere-AktivistInnen, welche sich in verschiedensten Kostümen oder mit Fotoapparat ‚bewaffnet‘ ohne Wenn und Aber erneut inmitten der Höhle des Löwen begaben!

Momente zuvor noch waren die selben Tierkinder lebensfroh im kindlichen Übermut über Wiesen und Weiden gesprungen; bewundert und bestaunt von den TouristInnen, ein Sinnbild alpenländlicher Kultur, seit Jahrhunderten! Ihre BesitzerInnen hatten ihnen frühmorgens noch beinahe zärtlich über die Nüstern gestreichelt, allerdings war ihr Blick dabei ohne jegliche Liebe, bereits geblendet vom allmächtigen Schein des Euro. Es ist ein Tag wie jeder andere, zumindest in deren Welt einer uferlosen Tyrannei. Ja, es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen den Tierkindern und den LandwirtInnen – während dieser Tag für die eine Seite ein sehnsüchtig erwarteter Zahltag ist, der Wert eines Lebens in Papierscheinen bemessend, ist er für die andere Seite ein Tag des Abschiedes, der Trauer, des Todes: Mutter und Kind werden erstmal im noch so jungen Leben der Kleinen getrennt werden und für viele von den Fohlen wird die Sonne anschließend ein letztes Mal zum Horizont steigen und ihre wunderschönen Körper wärmen. Tatsächlich, an diesem Tag sollte sich ihre Welt gänzlich verändern.

Ihre Mütter hatten das Schreckliche bereits geahnt, vielen von ihnen ist die Prozedur oftmals widerfahren, durchleben gefangen in einer  Jahr für Jahr selbiges Szenarium durch. ‚Eine Stute, die ‚leersteht‘, ist eine Vergeudung‘, lautet die Parole viel zu vieler Pferdezüchter.
 
Es ist ein Tag wie jeder andere, und wieder werden unzählige Jungtiere unter lautem Wehklagen von ihren Müttern getrennt und in die wartenden LKW’s getrieben. Sie haben furchtbare Angst, wehren sich gegen das scheinbar Unvermeidliche, nicht wahrhaben wollend, dass jede Gegenwehr sinnlose Kraftverschwendung sein wird. Herum steht die Menschenmenge, den Pferdehändlern applaudierend, welchen es allzu oft nur unter enormer Kraftaufwendung gelingt die Kleinen in die wartenden Frachträume zu zerren, vertieft in idyllischer Verklärung einer Tradition, die längst so angestaubt ist, dass sensibleren Zeitgenossen beim Einatmen der erstarrten Luft speiübel werden könnte.
An einem Tag wie jeder andere werden sie weggebracht, gekarrt ins Ungewisse, dorthin, wo die Welt zum Atmen aufhört, wo das Leben in einem Meer des Blutes ertrinken wird…
 
Fotos: ob die Tiertransportfahrer über die Szenarie vor ihren Augen wenigstens einen Augenblick nachdenken? Reihe 2: der ‚Metzger‘ hilft einem Pony aus misslicher Lage; rechts: Gevatter Tod und seine Begleitung in der Diskussion mit VeranstaltungsbesucherInnen; Reihe 3: wohin wird die Reise führen?

RespekTiere-AktivistInnen hatten am Zugang zum Versteigerungsgelände eine kleine Fotoausstellung errichtet, Transparente grüßten die BesucherInnen, mit weithin sichtbaren dicken Lettern bemalt; ‚Fohlenmarkt = Todestransport nach Italien‘ ‚Tiertransport: Highway to Hell‘ und anderes war da zu lesen. Ein Sensenmann ‚bewachte‘ den Tierrechtsstand, von AktivistInnen umgeben, welche Flugblätter unter den PassantInnen verteilten und diese in sinnreiche Gespräche verwickelten. Gut bewacht wurden die TierschützerInnen von der anwesenden Polizei, welche – ebenfals wie in jedem Jahr – für einen reibungslosen Demoablauf sorgte. Plötzlich ging ein Raunen durch die Menge – ein blutbefleckter Metzger in Totenkopfmaske zerrte an einem Strick ein hilfloses Opfer hinter sich her, mitten durch die Menge der Seelenfänger, genau so wie diese es mit den Tierkindern machen. Das blutige Schauspiel wiederholte sich, nun begleitete auch noch Gevatter Tod das Duo. Wüste Schimpforgien blieben dieses Mal zwar eher die Ausnahme, dennoch mussten sich die TierschützerInnen so manch heftigem Wortduell stellen.

Macht überhaupt gar nichts, wir werden im nächsten Jahr genau am selben Platz stehen und genau die selbe Botschaft zu verbreiten wissen – so lange, bis nur noch vergilbte Bilder von jenen Pferdemärkten existieren und der Wahnsinn dahinter, von der Gesellschaft längst erkannt und verurteilt, nur noch eine Beinote der Salzburger Geschichte sein wird!
 
   
   
Last but not least gibt es auch äußerst Positives zu berichten; wie wichtig solche Kundgebungen sind, beweist die Tatsache, dass der ‚Rösslmarkt‘ in diesen Tagen ein weitaus freundlichers Gesicht zeigt als er es noch vor wenigen Jahren getan hat. Der Pferdezuchtverband hat reagiert, man sieht nun kaum mehr verletzte Tiere, allesamt steht den Pferden am Platz wenigstens ständig Futter und Wasser zur Verfügung. Auch die Stimmung gegenüber den TierschützerInnen ist einer Veränderung unterworfen, und obwohl es noch immer üble Pöbeleien gibt (woran, so viel Selbstreflektion muss sein, auch ‚unsereins‘ nicht immer völlig unschuldig zu sein scheint; manchmal ist man dem psychischen Druck, welchen solche Veranstaltungen zweifellos auf die Seele ausüben, nicht vollends gewachsen…), wird deren Vorhandensein durchwegs akzeptiert.
In diesem Sinne blicken wir umso gespannter auf den ‚Höhepunkt des Pferdeversteigerungs-Jahres‘ im pinzgauerischen Maishofen…
 

http://www.respekTiere.at


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Neuigkeit zur Petition Demo gegen Zwangsumsiedlung Behinderter

https://www.change.org/p/recht-auf-sparen-und-f%C3%BCr-ein-gutes-teilhabegesetz-jetzt-sch%C3%A4uble-und-nahles/u/17909831

Constantin Grosch

Hameln, Deutschland

20. Sep. 2016 — We are watching you! – Demo

Behinderte Menschen bereiten am 22.09. symbolisch ihre zwangsweise Umsiedlung in Behindertenheime vor. Dazu werden wir uns ab 10:00 Uhr vor dem Brandenburger Tor mit Umzugskisten und präparierten LKWs versammeln und gegen das Teilhabegesetz demonstrieren. Dieses wird zeitgleich im Bundestag in der 1. Lesung diskutiert und als Liveübertragung bei der Demonstration verfolgt. Als Redner werden u.a. die behindertenpolitischen SprecherInnen der Bundestagsfraktion erwartet.
Seid Ihr dabei?

Petition

Wahnsinn! In den letzten Stunden wurden tatsächlich genug Unterschriften gesammelt um über 15.000 Stimmen zu erreichen. Danke!! Wir appellieren nun an den Petitionsausschuss des Bundestages, diese Petition (TOP 40 jemals eingereichten Petitionen) zu behandeln.


 

 

Snowden-Film: Wir verlosen Freikarten, DVDs, Bücher und noch mehr

Digitalcourage e.V.

der neue Edward-Snowden-Film von Oliver Stone kommt an diesem Donnerstag in die deutschen Kinos. Weil wir wollen, dass die Botschaft von Snowden ankommt, verlosen wir 8×2 Freikarten für den Film „SNOWDEN“, Bücher, DVDs und mehr unter all unseren Fördermitgliedern, die uns eine kurze Frage beantworten.

Also: Jetzt noch schnell Fördermitglied werden und den Überwachern die Arbeit dauerhaft schwer machen 🙂
https://digitalcourage.de/mitglied

SNOWDEN – ab Donnerstag im Kino
http://www.snowden-film.de

Mitmachen:
Jetzt Digitalcourage-Mitglied werden und Freikarten & Snowden-Geschenkpakete gewinnen
(1) Fördermitglied werden: Digitalcourage wirkt – wirken Sie mit!
https://digitalcourage.de/mitglied
(2) Kurz per E-Mail bis Mittwoch, 21. September 2016 24 Uhr, unsere Frage beantworten:
Was meinst Du: Was hätte nach den Enthüllungen von Edward Snowden eigentlich passieren müssen?
an: mail+snowdenfilm@digitalcourage.de

Wir verlosen:
– 8 Pakete mit je 2 Kino-Freikarten für SNOWDEN (bundesweit gültig) und Aufkleber „Asyl für Snowden“
– 1 Paket mit: 1 DVD „CITIZENFOUR“ (Dokumentation über Edward Snowden), 1 Digitalcourage-T-Shirt, 1 Paket Aufkleber „Asyl für Snowden“
– 1 Paket mit: 1 DVD „CITIZENFOUR“ (Dokumentation über Edward Snowden), 1 Longsleeve: „Privacy is not a crime“, 1 Paket Aufkleber „Asyl für Snowden“
– 1 Paket mit: 1 Buch: „111 Gründe, Edward Snowden zu unterstützen“, 1 Longsleeve: „Privacy is not a crime“, 1 Paket Aufkleber „Asyl für Snowden“
– 1 Paket mit: 1 Buch: „Mich kriegt ihr nicht“, 1 Digitalcourage-T-Shirt, 1 Paket Aufkleber „Asyl für Snowden“
– 5 Pakete mit je: 1 Digitalcourage-Tasche mit: 2 Kamerastoppern zum Abkleben von Kameras auf Laptop, Handy & Co., 1 Paket Aufkleber „Achtung Abhörgefahr“, 1 Paket Aufkleber „Asyl für Snowden“
– 5 Pakete mit je: 1 Digitalcourage-Tasche mit: 2 Kamerastoppern zum Abkleben von Kameras auf Laptop, Handy & Co., 1 Paket Aufkleber „Überwachung gefährdet Ihre Demokratie“, 1 „Freiheit statt Angst“-Tour-T-Shirt, 1 Paket Aufkleber „Asyl für Snowden“

Hinweis: Feste Mitarbeiter.innen von Digitalcourage und deren Angehörige dürfen leider nicht mitmachen. Eine Barauszahlung der Preise ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wir sind gespannt auf Deine Antwort! Viel Glück und viele Grüße aus Bielefeld
Dein Team von Digitalcourage

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Marktstraße 18
33602 Bielefeld
Deutschland

Tel: +49-521-1639-1639
Fax: +49-521-61172
mail@digitalcourage.de
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Neuigkeit zur Petition Körperverletzung durch Beibringung von Gift

https://www.change.org/p/landgericht-straubing-gefordert-wird-die-freiheit-f%C3%BCr-kai-uwe-lorenz/u/17884646

Peter Lorenz

Buchloe, Deutschland

17. Sep. 2016 — „Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sie „durch Beibringung von Gift andere Personen an der Gesundheit geschädigt habe““ – Ja nun, diese Staatsanwaltschaft sollte mal die bayerischen Gepflogenheiten (Landgerichte Kempten und Regensburg/Straubing, forensische Kliniken Kaufbeuren und Straubing) unter die Lupe nehmen!

Falsche Psychologin arbeitete sogar im Maßregelvollzug
Mehr als drei Jahre schwindelte sich eine Frau als Psychologin durch und schädigte damit Patienten. Jetzt muss sie sich vor Gericht…