Archiv der Kategorie: Jugendamt

Neuigkeit zur Petition: Jugendamt will Antrag ablehnen!

https://www.change.org/p/petition-stoppen-sie-das-g%c3%a4nsereiten-in-bochum-wattenscheid-hannelorekraft-derwesten/u/19123619

Sandra Lück

Essen, Deutschland

21. Jan. 2017 — Liebe Unterstützer!

Das Jugend-, bzw Rechtsamt der Stadt Bochum teilt mit, dass es beabsichtigt, meinen Antrag auf Altersbegrenzung beim Gänsereiten abzulehnen.

Begründung:

Fehlende Antragsbefugnis und mangels Rechtsschutzinteresses.

Der Verweis auf §7 des Jugendschutzgesetzes reiche nicht aus, es sei kein „Tatbestand“ gegeben.
Kurz: Es schadet Kindern nicht, zuzusehen, wie (wenn auch toten) Tieren die Köpfe abgerissen werden.

Somit ignoriert die Behörde auch die Empfehlung der Kinderkommission des Deutschen Bundestages.

Noch gibt man mir Gelegenheit, weitere Argumente anzuführen – sehr freundlich.
Das übernimmt nun mein Anwalt für mich – Update folgt!

Liebe Grüße,
Sandra Lück


 

 

Großbritannien: Staatlicher Kinderraub fürs Adoptionsbusiness

https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2016/10/28/grossbritannien-staatlicher-kinderraub-fuers-adoptionsbusiness/

mutter-kindDie britischen Gemeinden nutzen Regulierungen, die ihnen einen Geldsegen verschaffen und Sozialausgaben einsparen, wenn sie Kinder in staatliche Obhut geben und diese dann zur Adoption freigeben. Eine Mafia von Kinderhändlern hat sich gebildet und visiert ausländische, meist alleinerziehende Mütter oder Väter an, die sich nicht wehren können. Manche behaupten sogar, es würde ein perfider Plan dahinter stecken.

Von Rui Filipe Gutschmidt

Im (noch) Vereinigten Königreich geschehen Dinge, die jede Mutter, jeden Vater, ja jeden Familienmenschen am System zweifeln lässt, wenn sie es nicht längst gemerkt haben, dass unsere Demokratie für Machtmissbrauch anfällig ist und jeder zum Opfer dieser Machenschaften werden kann. Niemand ist sicher. Das ist keine Paranoia, kein Verfolgungswahn von „sie können unsere Gedanken lesen“ oder „sie kontrollieren uns mit Hypnose über TV-Programme“, kein „Aluhut um nicht unter ihre Suggestion zu geraten“. Das würde zwar erklären, warum die Menschen so viel Müll im Fernsehen anschauen, aber leider hat das ganz andere Ursachen. Nein, das was hier in Großbritannien abgeht ist pure Realität. Es geht um Behörden die ihre Macht über die Bürger missbrauchen, Familien ins Unglück stürzen und nebenbei noch ein gutes Geld damit verdienen. Es handelt sich auch nicht um Einzelfälle, sondern um einen Skandal unvorstellbaren Ausmaßes.

So wird in Großbritannien alle 15 Minuten ein Kind in staatliche Obhut genommen und im Schnellverfahren von meist wohlhabenden Familien adoptiert. Den amtlichen Zahlen vom März 2015 zufolge, wurden innerhalb eines Jahres 31.100 Kinder institutionalisiert. Zu diesem Zeitpunkt waren 69.000 Kinder und Jugendliche – so viele wie in den letzten Jahrzehnten nicht – in der Obhut des Jugendamtes. Im selben Jahr wurden 5.050 Kinder in einem nicht rückgängig zu machenden Prozess adoptiert. In 96 Prozent der Fälle geschah dies gegen den Wunsch der Eltern. Für diese Eltern ist es schlimmer als ein Todesurteil, denn sie dürfen ihre Kinder nie mehr wieder sehen. Ich weiß, was manche Leser jetzt denken. „Sie werden schon ihre Gründe haben.“ Doch gibt es so viele schlechte Eltern? Laut einem Bericht des Europäischen Parlaments, als Reaktion auf die Vorwürfe von Zwangsadoptionen im Vereinigten Königreich, heißt es: „Alle Länder haben einen rechtlichen Mechanismus um mit Adoptionen, auch ohne Zustimmung der Eltern, voranzuschreiten.“ Doch steht im Bericht auch: „Kein Staat darf diese Macht in der Weise ausüben, wie die britischen Gerichte dieses tun.“

Journalisten versuchten zu verstehen wie es sein kann, dass unzählige Mütter und Väter, deren einziges „Verbrechen“ ihre Armut zu sein scheint, in Schnellverfahren ihre Kinder verlieren und fortan nicht nur mit dem Verlust zurecht kommen müssen, sondern auch noch das Stigma tragen, schlechte Eltern gewesen zu sein. Sie stießen bei ihrer Recherche auf eine Reihe von finanziellen Anreizen für Städte und Gemeinden, wenn es zu Einsparungen bei den Jugendämtern und bei Ausgaben wie Sozialhilfe und Kindergeld kommt. Doch das alleine ist nicht der Grund. Es besteht der Verdacht, dass manche Leiter von den Jugendämtern, Familiengerichten und Heimen, Kinder „auf Bestellung“ von ihren Müttern trennen und von reichen Paaren dafür gut entlohnt werden.

Trotz der vielen Hinweise, Klagen und einer sich bildenden Selbsthilfeorganisation, sind die britischen Behörden wie Polizei und Staatsanwaltschaft nicht gewillt, etwas zu unternehmen. Auf Anfrage der portugiesischen Zeitschrift „Visão“ gab die britische Botschaft in Lissabon eine Erklärung ab, wonach sie diese Anschuldigungen aufs Entschiedenste zurückweisen werden. „Unsere britischen Gesetze sind absolut kompatibel mit dem EU-Recht und internationalen Abkommen. Das Hauptanliegen der Jugendämter ist es, Kinder zu schützen und unabhängige Gerichte auf der Grundlage dessen, was im Interesse der Minderjährigen ist, treffen entsprechende Entscheidungen. Jede Politik der Zwangsadoptionen ohne die Zustimmung der Eltern wird weder gefördert noch ist dies hier nicht der Fall.“ Außerdem wurde den Kollegen mitgeteilt, dass in jedem Fall zunächst die Unterbringung bei Familienangehörigen, gegebenenfalls auch im Ausland, den Vorzug erhalten würde. Eine slowakische Mutter und ihr Ehemann baten ihre Regierung um Hilfe und diese drohte mit einer Klage vor dem Europäischen Menschenrechtstribunal. Daraufhin entschied eine höhere Instanz in Großbritannien für die Eltern der Kinder, die inzwischen wieder zusammen leben. Die Großeltern in der Slowakei wurden übrigens ohne Begründung nicht als Pflegeeltern in Betracht gezogen.

Jetzt gibt es Spekulationen – derzeit nicht mehr als das – über einen perfiden Plan der konservativen Regierung in London. So wird der Verdacht geäußert, einer Überfremdung mit der Adoption ausländischer Kinder durch britische Familien gegensteuern zu wollen. Ganz nach dem Motto „sie haben die Kinder die wir brauchen und wir müssen nur darauf achten, dass diese eine britische Erziehung bekommen…“, werden also Kinder aus Migrantenfamilien von britischen, Kinderlosen Paaren adoptiert, um das Ungleichgewicht zwischen eben diesen britischen, kinderarmen Familien und den Familien derer die auf der Suche nach einem besserem Leben auf die Insel kamen und meist mehr zwei Kinder haben, auszugleichen. Wäre die Regierung des Vereinigten Königreichs ein Hochleistungsrechner, so würde es sogar Sinn machen. Paare die reich an Kindern und arm an Geld sind geben anderen Paaren die viel Geld aber keine Kinder haben, einfach ihren Nachwuchs und werden dafür finanziell entschädigt. Großbritannien braucht junge Arbeitskräfte, die in die Rentenkassen einzahlen, um die Sozialversicherung vor der Pleite zu bewahren. Für einen gefühllosen Computer sind die Kinder in wohlhabenden Familien, die ihnen alles bieten können, besser aufgehoben.

Wenn es sich also nicht um eine Mafia handelt, die Migrantenkinder nur auswählt, weil sie leichter als „Fahrlässig“ oder als schlechte Eltern dargestellt werden können und es nur ums Geld geht, warum handelt das Scotland-Yard dann nicht? Natürlich ist diese aggressive Form der Assimilierung, die manche hinter dem Kinderklau sehen wollen ein schwerwiegender Vorwurf. Auch das der Verdacht auf der konservativen Regierung liegt, wo doch die gesetzliche Grundlage für diese Machenschaften von Tony Blair und seiner Labor-Regierung stammt ist eher fragwürdig. Doch man kommt schon ins Grübeln, wenn man sieht wie vor allem Portugiesen, Polen, Süd- und Osteuropäer  allgemein und Menschen aus Nahost zum Ziel der Zwangsadoptionen werden… Jemand sollte mal tiefer graben.

https://www.contra-magazin.com/2016/10/grossbritannien-staatlicher-kinderraub-fuers-adoptionsbusiness/

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….danke ab Biene.

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Gruß an die Kinder

Der Honigmann

Schutz für Familie Griesbach vor deutschen Jugendämtern

Schutz für Familie Griesbach vor deutschen Jugendämtern

Appellieren wir jetzt gemeinsam über die Russische Botschaft in Berlin an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, Familie Griesbach ein dauerhaftes Bleiberecht in Russland zu gewähren, damit die Kinder von Dominique und Julia Griesbach – geschützt vor den Fängen der deutschen Jugendämter – bei ihren Müttern aufwachsen dürfen. Bitte unterstützen auch Sie jetzt dieses wichtige Anliegen zum Wohle der Kinder:

http://www.citizengo.org/de/fm/36599-schutz-fuer-familie-griesbach-vor-deutschen-jugendaemtern

jetzt UNTERZEICHNEN

Weiterbewilligung der Pflege für Bastian Schiefen

https://www.change.org/p/petition-weiterbewilligung-der-pflege-f%C3%BCr-bastian-f%C3%BCrbastian

Es geht um meinen Sohn Bastian. Er ist 11 Jahre alt und der Zwillingsbruder von Adrian. Bastian hat eine geistige Behinderung.

Seit dem 3. Lebensjahr ist Bastian in Therapie. Dies hat leider nicht geholfen. Er wurde zunehmend aggressiver und impulsiver. Er war eine Gefahr für sich und für andere. Es konnte halt immer was passieren.

Schweren Herzens haben wir Bastian dann vor gut 2 Jahren in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt in eine stationäre Pflegeeinrichtung gegeben. Dort bekommt er eine 24 Stunden Betreuung, alle Therapien die er braucht und ganz ganz viel Zuneigung und die Mitarbeiter der Wohngruppe arbeiten mit Herz und Leidenschaft für die Kinder.

Mit dieser Petition möchten ich erreichen, dass die Pflege im bekannten Umfeld der bisherigen Wohngruppe für Bastian weitergeführt wird. Eine Entscheidung darüber soll schon diesen Freitag fallen.

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwer das damals für mich war. Ich habe die Jungs zwar adoptiert, aber in meinem Herzen sind es meine Jungs, meine Kinder mein Leben. Dieses Kind wegzugeben, tat einfach weh. Du gehst ins Kino und denkst, dass hat Bastian auch gerne gemacht, du gehst auf nen Spielplatz mit den anderen und denkst, ach hier haben wir mit Bastian dies und das gemacht. Es hat lange gedauert dass zu verarbeiten, dass er in der Gruppe auch Dinge tut, die ihm Spaß machen und ich mir dann selbst Dinge zugestanden habe, sie einfach zu genießen.

Bastian ging es langsam besser. In kleinsten Schritten merkte man, er öffnet sich und entwickelt sich. Wutausbrüche wurden weniger, die schulische Leistung stieg. Klar es waren immer nur cm und keine Meter, die er gemacht hat, aber besser als nichts. Ziel der Wohngruppe ist es, Bastian so fit zu bekommen, dass irgenwann ein Leben bei uns in der Familie möglich ist.

Bis dato klingt alles noch super! Doch dann kam der Wechsel der Sachbearbeiterin. Plötzlich wurde alles in Frage gestellt. Ist die Einrichtung richtig für Bastian, Helfen sie überhaupt ausreichend, machen die ihren Job eigentlich richtig. Die Einstellung des Jugendamtes des Rheinisch-Bergischen Kreises war absolut contra. Doch was soll passieren? Um Bastian noch effektiv zu helfen, benötigt die Gruppe nicht mal eine halbe Stelle mehr. Dies wurde angesprochen und sofort abgelehnt. Die Lösung wäre nur eine andere Gruppe.

Hört sich prinzipiell nicht so schlecht an. Man muss aber den Hintergrund von Bastian sehen. Für ihn wäre das ein erneutes Entwurzeln. Dies würde extreme psychische Belastung bedeuten. Dies sah auch das betreuende SPZ in Köln sowie seine Psychologin so. Es liegen Berichte vor, in dem ganz klar steht, dass ein Umzug für Bastian zum jetzigen Zeitpunkt absolut unzumutbar ist.

Diese Berichte wurden von der zuständigen Sachbearbeiterin ignoriert. Es wurde ein Termin für eine Besichtigung der neuen Gruppe vorgeschlagen. Zu diesem Termin war ich jedoch auf Geschäftsreise. Dies teilte ich mit. Ein Ausweichtermin wurde gefunden und  ich habe dieses zugesagt. Für mich war das Thema dann erst einmal erledigt und ich wollte Freitag in einer Woche mir diese neue Einrichtung mit meiner Frau anschauen. Doch es sollte alles anders kommen. Heute erreichte mich von der Sachbearbeiterin eine E-Mail:

Sehr geehrte Frau Schiefen, sehr geehrter Herr Schiefen,

die Zusammenarbeit zwischen dem Jugendamt RBK und der Einrichtung XXXX, sowie zwischen dem Jugendamt und Ihnen als Sorgeberechtigte für Bastian ist aus unserer Sicht nicht mehr gegeben. Insbesondere das letzte Hilfeplangespräch am 19.09.2016 zeigte, dass die Einrichtung die gemeinsam gesetzten Ziele zum Teil nicht umsetzt. Aus diesem Grund habe ich Ihnen zwei Termine zur Besichtigung einer anderen Einrichtung vorgeschlagen, sowie einen Gesprächstermin mit mir. Dies haben sie bislang abgelehnt. Aus den genannten Gründen sehe ich für Bastian unter den jetzigen Umständen keine geeigneten Bedingungen für seine weitere Entwicklung. Zudem hat die Einrichtung XXXXX deutlich gemacht, dass Bastian für sie -ohne weitere Hilfen durch das Jugendamt- nicht tragbar ist. Die stationäre Unterbringung von Bastian Schiefen, geb 04.01.2005, wird deshalb zum 17.10.2016 beendet.

Falls Sie Gründe haben, den Umzug zurück zu Ihnen in diesem Zeitraum nicht vollziehen zu können, oder ein Gespräch mit mir wünschen, bitte ich um zeitnahe Kontaktaufnahme.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Auf Deutsch: Wir, das Jugendamt, helfen nicht weiter und setzen das Kind vor die Tür der Einrichtung. Ich kann euch gerade nicht erklären wie ich mich fühle. Wisst ihr, ihr wollt nur das Beste für euer Kind, ihr denkt, dass ihr alles erdenklich gute für euren Sohn macht, damit ihm geholfen wird. Und wenn ihr dann für das Wohlergehen kämpft, dann wird ihm die Hilfe ganz gestrichen? Sorry, dass hat nichts mit Merkel oder Bildungspolitik zu tun und sollte jetzt irgendeiner dieses „Aber den Flüchtlingen wird geholfen“ Fass aufmachen, kann er sich getrost verpissen. Ich hoffe einfach nur, dass ihr diesen Post teilt, dass er Wellen schlägt und dass einem kleinen Mann geholfen wird, die Unterstützung zu bekommen, die er als 11 jähriger Erdenbewohner verdient hat.

Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt das zu lesen. Ich freue mich über jeden, der es teilt bzw. diese Petition unterstützt!

Diese Petition wird versendet an:

  • Jugendamt des Rheinisch-Bergischen Kreis
  • Rheinisch-Bergischer Kreis – Dezernat Jugend und Soziales