Archiv der Kategorie: KAPITALISMUSTRIBUNAL

Bayern-Wahl: Diese Demo bringt die Umwelt groß raus

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02.08.2018

Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.

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Mia ham's satt: Auf geht's zur Großdemo nach München

Mia ham’s satt: Auf zur Großdemo!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

wir Bayern können uns ordentlich auf die Hinterbeine stellen, wenn wir grantig werden. Und grantig sind wir. Zeit, das auch zu zeigen! Vor der Landtagswahl wollen wir deshalb gemeinsam mit vielen tausend Menschen für eine neue bayerische Landwirtschaftspolitik, gegen Naturzerstörung, Artensterben und Flächenfraß demonstrieren.

Stellen Sie sich einmal vor: Alt und Jung, Stadt und Land, ImkerInnen in ihren Anzügen, Bäuerinnen und Bauern auf ihren Traktoren. Menschen in bunten Tierkostümen und ein riesiger Zug von Radlerinnen und Radlern machen der CSU klar, dass wir nicht länger hinnehmen, wie unsere schöne Landschaft zubetoniert, unsere Nutztiere gequält und unsere Städte weiter mit Autos vollgestopft werden.

Helfen Sie uns jetzt, im Herbst eine riesige Demo in München auf die Beine zu stellen. Mit Ihrer Hilfe können wir die Umwelt und unsere Gesundheit bei dieser Wahl endlich zum Thema machen:

Ja, ich bin mit 20 Euro dabei!

Ja, ich bin mit 50 Euro dabei!

Ja, ich bin mit 100 Euro dabei!

Bayern ist Spitzenreiter beim Einbetonieren der Natur. Die Mehrzahl der bayerischen Nutztiere genießt keineswegs das Bergpanorama der Alpen, sondern fristet sein Dasein in viel zu engen Ställen. Und draußen auf den Feldern wird fleißig gespritzt. Die Folge ist ein dramatischer Rückgang der Artenvielfalt.

Umweltprobleme gäbe es also genug anzupacken, doch im Wahlkampf spielen diese drängenden Themen kaum eine Rolle.

Das wollen wir ändern!

Mit einer großen bayernweiten Demo in München wollen wir eine Woche vor der Landtagswahl klarmachen, dass die nächste Staatsregierung die vielen Herausforderungen endlich anpacken muss. Damit das gelingt und die Demo richtig groß und bunt wird, brauchen wir Ihre Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns jetzt mit einer Spende:

Jetzt online spenden!

Insektengifte: Bayer lässt nicht locker

Insektengifte: Bayer lässt nicht locker

Als wir im April über das Freiland-Verbot von drei Neonicotinoiden gejubelt haben, waren nicht alle begeistert. Wenig überraschend gab es vor allem von den großen Hersteller-Konzernen wie Bayer-Monsanto oder Syngenta Kritik. Ihnen sind solche Verbote ein Dorn im Auge. Schon als die EU-Kommission 2013 den Einsatz dieser Pestizide eingeschränkt hat, haben die Chemieriesen dagegen geklagt und Schadensersatzzahlungen in Milliardenhöhe gefordert.

Im Mai wies das Europäische Gericht die Klage ab. Bayer möchte das jedoch nicht akzeptieren und hat Rechtsmittel dagegen eingelegt. Das Gericht muss nun erneut darüber entscheiden, was schwerer wiegt: der Schutz von Mensch und Umwelt oder die Profitinteressen von Konzernen. Weitere Informationen finden Sie in unserer aktuellen Meldung.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail: info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München

Kein Primaten-Blut für Öl

Bonobo

Kein Primaten-Blut für Öl

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Menschenaffen geht es an den Kragen, weil wir Menschen nach Erdöl gierig sind. Auf diese Formel lässt sich zusammenfassen, welches Schicksal Gorillas und Bonobos im Kongobecken droht.

Weil es in den Nationalparks Virunga und Salonga Erdöl gibt, will die Regierung Kabila die Reservate zurechtstutzen. Dabei sind sie sogar UNESCO-Welterbe. Werden die Schutzgebiete für die Erdölsuche verkleinert und freigegeben:

– wird der Lebensraum von Bonobos, Gorillas und zahlreichen anderen Arten zerstört.

– wird für den Schutz des Klimas wichtiger Wald vernichtet.

– werden Nistplätze von Zugvögeln gefährdet.

– droht die Verschmutzung der großen Flusssysteme Nil und Kongo.

Welchen Sinn haben Schutzgebiete, wenn Politiker sie für Wirtschaftsinteressen beschneiden können?

Bodenschätze ausbeuten statt Primaten schützen – das dürfen wir niemals zulassen. Bitte unterschreiben Sie daher unsere Petition.

ZUR PETITION  

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

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Schimpanse in Liberia

Die Schimpansen Westafrikas brauchen Schutzgebiete

Schimpansen sind die nächsten Verwandten des Menschen – doch in Westafrika haben wir sie an den Rand des Aussterbens gebracht. Um sie zu retten, muss ihr Lebensraum geschützt werden. Gemeinsam wollen wir das schaffen.

Glücklicher Weise gibt es zwischen der Elfenbeinküste und Guinea noch üppige und nahezu unberührte Regenwaldgebiete. Möglichst große Teile davon als Schutzgebiete auszuweisen, ist das Ziel der Wild Chimpanzee Foundation (WCF). Mit der Ausrufung eines Nationalparks ist die Arbeit nicht getan: Dauerhaft müssen Eco-Guards, die aus der Dörfern der Region stammen, durch den Wald patrouillieren und ihn vor illegalen Aktivitäten wie Wilderei und Holzeinschlag schützen.

JETZT SPENDEN  

Achtung: Wir wollen Sie bevormunden!

Die Lebensmittellobby verfälscht eigene Studienergebnisse, um eine transparente Lebensmittel-Kennzeichnung, Einschränkungen der Werbung an Kindern und eine Hersteller-Abgabe auf Zuckergetränke zu verhindern. Auf diese dreiste Masche fallen wir nicht rein. Fordern Sie mit uns wirksame Maßnahmen im Kampf gegen Fettleibigkeit und Diabetes.

Jetzt hier unterschreiben

Hallo und guten Tag, 

traue keiner Statistik, die du nicht selbst „verfälscht“ hast: Nach diesem Motto geht die Lebensmittellobby offenbar mit ihren eigenen Umfrageergebnissen um. Der Lobbyverein „Die Lebensmittelwirtschaft“ verkündete im Zuge der Veröffentlichung einer eigens in Auftrag gegebenen Studie, dass die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher sich nicht „bevormunden“ lassen will. Die Botschaft der Lobby ist: Die Verbraucherinnen und Verbraucher seien gegen eine Ausweitung der Kennzeichnung von Lebensmitteln und gegen eine Beschränkung der an Kinder gerichteten Werbung für Junkfood.

Schaut man sich die Umfrage der Lebensmittellobby jedoch genauer an, kommt man zu einem völlig anderen Fazit! Zunächst basiert die kühne Interpretation des Lobbyvereins nur auf zwei (!) der insgesamt 73 Umfrageergebnisse. Demnach lehnt eine Mehrheit der Befragten die Aussage ab: „Der Staat hat das Recht über meinen Kopf hinweg zu entscheiden, was gesund ist und was nicht“. Zudem wollten die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher selbstbestimmt einkaufen.

Das stellt auch niemand in Abrede. Doch was die Lebensmittel-Lobby unter „Bevormundung“ versteht, etwa eine bessere Kennzeichnung, ist für die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher genau das Gegenteil – und zwar eine Hilfe, um im Supermarkt freier entscheiden zu können. So fühlt sich nur etwa jeder zehnte der Verbraucherinnen und Verbraucher laut Umfrage beim Lebensmitteleinkauf überhaupt „bevormundet“. 69 Prozent von ihnen würden sich von zusätzlichen Angaben (etwa einer Lebensmittelampel) auf Produktverpackungen nicht „bevormundet“ fühlen. Gerade einmal jeder Dritte würde sich „bevormundet“ fühlen, wenn der Staat einen Höchstwert für den Salzanteil von Lebensmitteln festlegen würde. Und nur 30 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher empfänden „Finanzielle Ansätze (Steuern)“ als „bevormundend“.

Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland sind also sehr wohl gegenüber gesetzlichen Regeln aufgeschlossen, selbst wenn man diese tendenziös abfragt und als „bevormundend“ bezeichnet. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommen auch andere aktuelle Umfragen. Drei von vier Befragten sprechen sich in einer foodwatch-Befragung vom Januar dieses Jahres für Werbebeschränkungen bei Kinderlebensmitteln aus. 78 Prozent fordern eine „Ampelkennzeichnung“. Und einer foodwatch-Umfrage vom Oktober 2016 zufolge hält mehr als die Hälfte aller Verbraucherinnen und Verbraucher (54 Prozent) eine zweckgebundene Hersteller-Abgabe auf zuckerreiche Getränke für eine geeignete Maßnahme, um eine gesunde Ernährung bei Kindern zu fördern.

Das zeigt: Die Lebensmittelindustrie möchte uns Verbraucherinnen und Verbrauchern weismachen, durch eine Ampelkennzeichnung oder Werbebeschränkungen würden wir beim Einkauf „bevormundet“ und in der persönlichen Freiheit eingeschränkt. Doch in Wahrheit geht es der Lobby nicht darum, die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger zu verteidigen. Es geht ihr darum, die Freiheit der Unternehmen zu verteidigen, die uns Zuckerbomben als Fitness-Produkte auftischen und ungesundes Junkfood mit Comicfiguren an Kinder bewerben will. Dafür werden mal eben Studienergebnisse verfälscht und Fakten verdreht. Doch wir fallen darauf nicht rein! Sie auch nicht? Dann unterzeichnen Sie jetzt unsere E-Mail-Aktion!

Hier unterzeichnen

Traurig aber wahr: Geht es um Zucker, täuscht uns auch Bundesernährungsminister Christian Schmidt mit Falschaussagen – offenbar, um sich bloß nicht mit der Lebensmittelindustrie anlegen zu müssen. Drei Beispiele:

  1. Herr Schmidt behauptet: Der Mensch braucht Zucker als Lebensmtitel. FALSCH! Es gibt keinen Bedarf, Zucker (d.h. Mono- und Disaccharide) als Lebensmittel aufzunehmen. Das menschliche Gehirn benötigt zwar etwa 130 Gramm Glucose (Traubenzucker) am Tag, der Körper ist jedoch in der Lage, diese Glucose aus Polysacchariden (Stärke) selbst aufzuspalten.
  2. Herr Schmidt behauptet: Deutschland hatte bis 1993 eine Zuckersteuer, und sie habe nichts geändert. Dies sei ein Argument gegen eine Sonderabgabe auf Zuckergetränke. FALSCH! Die damalige Zuckersteuer hatte überhaupt keine gesundheitspolitische Zielsetzung. Es handelte sich um eine Bagatellsteuer mit einem sehr geringen Aufkommen. Umgerechnet betrug sie für einen Liter Coca-Cola classic weniger als einen Pfennig – dass eine so geringe Besteuerung keine Lenkungswirkung auf das Einkaufsverhalten entfaltet, versteht sich von selbst. Ebenso, dass dies kaum ein ernstgemeintes Argument gegen eine spürbare Sonderabgabe für besonders zuckerhaltige Getränke sein kann, wie sie heute unter anderem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), zahlreichen medizinischen Fachgesellschaften und auch foodwatch gefordert wird.
  3. Herr Schmidt behauptet: Steuern haben in anderen Ländern nicht die gewünschte Lenkungswirkung. FALSCH! Erfahrungen aus anderen Ländern belegen die Lenkungswirkung. In Mexiko, Frankreich oder in der US-amerikanischen Stadt Berkeley ging der Zuckergetränke-Konsum nach Einführung einer Sondersteuer bzw. -abgabe auf besonders zuckerreiche Getränke zurück. Die WHO hält es für wissenschaftlich evident, dass eine Sonderabgabe in Höhe von 20 Prozent des Verkaufspreises den Konsum der Produkte um etwa 20 Prozent reduziert, was der Entstehung von Adipositas und Diabetes vorbeuge.

Gerade dann, wenn die Wichtigkeit staatlicher Regulierungsmaßnahmen offensichtlich wird, nimmt es Herr Schmidt mit den Fakten nicht so genau. Wir lassen uns nicht abspeisen! Schreiben Sie an Gesundheitsminister Hermann Gröhe, endlich ernst zu machen im Kampf gegen Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes.

Unterzeichnen Sie jetzt

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Mit massiven PR-Kampagnen versucht die Lebensmittellobby die Öffentlichkeit hinters Licht zu führen. Wir kämpfen gegen einen mächtigen Gegner. Alleine Coca-Cola, der globale Marktführer bei Zuckergetränken, beschäftigt zum Beispiel weltweit mehr als 770.000 Mitarbeiter und macht einen Jahresumsatz von mehr als 44 Milliarden US-Dollar – wir bei foodwatch halten mit unserem kleinen Team von 20 hochengagierten Leuten in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden dagegen. Helfen Sie uns dabei! Werden Sie jetzt Förderer/in von foodwatch:

www.foodwatch.de/mitglied-werden

Weiterführende Informationen und Quellen:
Studie des Lobbyvereins „Die Lebensmittelwirtschaft“

Pressemitteilung von „Die Lebensmittelwirtschaft“

foodwatch-Umfrage zur Sonderabgabe auf Zuckergetränke

foodwatch-Umfrage zu Werbebeschränkungen bei Kinderlebensmitteln

Schmidt-Zitat 1: ARD-Sendung „Hart aber fair“, 29. August 2016

Schmidt-Zitat 2: Aussage im Nordkurier

Schmidt-Zitat 3: Aussage gegenüber der dpa

Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.

Jetzt erst recht: ge-recht! – News zur Petition: „Führen Sie endlich einen Globalen Mindestlohn ein: 1 Dollar/Stunde

https://www.change.org/p/f%C3%BChren-sie-endlich-einen-globalen-mindestlohn-ein-1-dollar-stunde-als-menschenrecht/u/18409817

Peter Spiegel

Deutschland

9. Nov. 2016 — Heute habe ich bei der „Europa-Rede“ von Jean-Claude Juncker in Berlin die Gelegenheit beim Schopf gepackt, ihn bilateral auf diese Petition für einen Globalen Mindestlohn anzusprechen und ihm anzukündigen, dass diese schon nach kurzer Zeit fast 45.000 Unterstützer gefunden hat. Ich teilte ihm mit, dass diese Petition die EU und damit auch ihn persönlich als Adressaten hat. Mit Blick auf das heutige Wahlergebnis in den USA sagte ich ihm, dass sich Europa jetzt erst recht durch eine erheblich gerechtere Handelspolitik mit einem Globalen Mindestlohn deutlich und erkennbar unterscheiden sollte. Er versprach, sich mit diesem Vorschlag persönlich auseinanderzusetzen. Daher: Zeigen wir es ihm, dass es uns ernst ist, dass er und die EU diesen konkreten Vorstoß für echte Schritte zu einem gerechteren Welthandel ernst nehmen. Zeigen wir es ihm und der EU durch so viele Unterschriften wir nur irgend möglich! Wir packen das!
Euer Peter Spiegel


 

 

Neuigkeit zur Petition: DEA zu #Schwedeneck: Eine Antwort, die keine ist

https://www.change.org/p/dipl-ing-thomas-rappuhn-dea-konzernchef-thomas-rappuhn-keine-%C3%B6lf%C3%B6rderung-in-schwedeneck/u/18331442

Prof. Dr. Linda Maria Koldau

Schwedeneck, Deutschland

2. Nov. 2016 — Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

am 20. Oktober 2016 habe ich DEA-Chef Thomas Rappuhn gebeten, uns doch endlich auf unseren Offenen Brief mit den 7 Fragen vom 22. September 2016 zu antworten (siehe https://haendewegvonschwedeneck.wordpress.com/aktuelles/) und uns einen Termin für die Übergabe unserer Petition für Schwedeneck zu geben.

Nun ist eine Antwort gekommen – die keine Antwort ist.

Geschrieben haben uns Kommunikationsmanager Dr. Olaf Mager und Pressesprecher Derek Mösche. Keine unserer 7 Fragen wird in dem Schreiben dieser beiden Kommunikationsexperten beantwortet. Unsere Bitte an den Vorstandsvorsitzenden, uns einen Termin für die Übergabe der Petition zu übergeben, wird weiterhin ignoriert.

Offensichtlich will die DEA mit allen Mitteln verhindern, dass durch eine Übergabe unserer Unterschriften die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Projekt Schwedeneck gelenkt wird.

Und die 7 Fragen? Ihre „Antwort“ hätten sich die Pressesprecher des Konzerns sparen können. Sie schreiben:

„Ihren ‚Offenen Brief‘ haben wir erhalten. Seien Sie bitte versichert, dass wir die Sorgen der Bevölkerung ernst nehmen. Die DEA Deutsche Erdoel AG ist hohen Umweltstandards verpflichtet. Die Prüfung zur Wiederaufnahme der Förderung aus dem Feld Schwedeneck-See ist noch nicht abgeschlossen. In die Bewertung fließen auch Ergebnisse aus der Lagerstättenanalyse und wirtschaftliche Parameter ein. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt können wir ausschließen, dass das Fracking-Verfahren zur Anwendung kommen würde. Gerne werden wir Sie über unsere Überlegungen auf dem Laufenden halten.“

Damit sagen sie – nichts.

Ist es für die DEA so schwer zu erklären, warum der Konzern für ein Öl-Restvorkommen, das gerade mal die Ladung eines einzigen Supertankers füllen würde, eine Bohrstation, eine Pipeline, einen Verladebahnhof und gegebenenfalls sogar neue Straßen bauen würde?
Ist es für die DEA so schwer zu erklären, welches Material sie verwenden will, um Umwelt und Bevölkerung diesmal vor den Schäden zu schützen, die die DEA bereits in anderen Förderungsgebieten verursacht hat?

„Bereits zum jetzigen Zeitpunkt können wir ausschließen, dass das Fracking-Verfahren zur Anwendung kommen würde.“ Das klingt – mal abgesehen vom Konjunktiv, der sprachlich eine Tür offenhält – schön und beruhigend. Die Pressesprecher der DEA wissen jedoch, dass solche Zusagen, sogar schriftlich, angesichts der aktuellen Rechtslage nichts wert sind.
Wir haben die DEA gebeten, uns zu erklären, inwiefern die Förderung eines lächerlich kleinen Restvorkommens wirtschaftlich sein kann, wenn der Konzern tatsächlich seine Zusage hält und die ölreiche Gesteinsschicht unter dem Restvorkommen nicht durch Fracking ausbeutet. Die Antwort? Sie wird uns verweigert.

Wir haben die DEA gebeten, uns darzulegen, wie sie angesichts der hohen Risiken einer Ölförderung in einem instabilen Altförderungsgebiet mit mehreren nicht identifizierten Bohrschlammgruben, verhindern will, dass es neuerlich zu Störfällen mit erheblichen Konsequenzen für Umwelt und Bevölkerung kommt. Die Antwort? Schweigen.

Wir haben die DEA gebeten, uns zu erklären, wie sie im Falle solcher Schäden haften wird. Die Antwort? Schweigen.

Warum fällt es dem Ölkonzern DEA und ihrem Chef Thomas Rappuhn so unglaublich schwer, auf klare Fragen eine Antwort zu geben? Warum wird unsere mehrfache Bitte, uns einen Termin für die Übergabe der Petition zu geben, einfach ignoriert?

Mit solchen „Antworten“, die keine Antworten sind, schadet der DEA-Konzern seinem öffentlichen Image enorm.

Wir bleiben dran: Die nächste Bitte an Konzernchef Thomas Rappuhn, auf unsere 7 Fragen zu antworten und uns einen Termin für die Übergabe der Petition zu geben, ist soeben in die Post gegangen (siehe unten).

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße,

Prof. Dr. Linda Maria Koldau
1. Sprecherin der Bürgerinitiative „Hände weg von Schwedeneck“

Hier unser neuester Brief an DEA-Vorstandsvorsitzenden Thomas Rappuhn:

Sehr geehrter Herr Vorstandsvorsitzender Rappuhn,

Ihre Mitarbeiter Dr. Olaf Mager und Derek Mösche haben mir auf meinen Brief vom 20. September 2016 geantwortet – jedoch keine der sieben Fragen beantwortet, die ich Ihnen und dem Konzern DEA im Namen der Bürgerinitiative „Hände weg von Schwedeneck“ in unserem Offenen Brief vom 22. September gestellt habe. Das Schreiben der beiden Pressesprecher sagt nichts aus und ignoriert unsere Fragen.

Ich hänge Ihnen diesen Brief noch einmal an und bitte Sie, eine klare und verbindliche Beantwortung der sieben Fragen zu veranlassen.

Ferner bitten wir Sie erneut darum, uns einen Termin für eine persönliche Übergabe unserer Petition „Keine Ölförderung in Schwedeneck“ zu geben.

Vielen Dank und freundliche Grüße

Prof. Dr. Linda Maria Koldau
1. Sprecherin der Bürgerinitiative „Hände weg von Schwedeneck“


 

 

Die Holzfäller raus aus unserem Wald!

Kind am Baum - Paiter Surui

Die Holzfäller raus aus unserem Wald!

ZUR PETITION  >>

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

mit einem verzweifelten Hilfsappell wenden sich die indigenen Paiter Surui an die Welt: Bewaffnete illegale Holzfäller, Gold- und Diamantenschürfer dringen scharenweise in ihren Regenwald ein. Sie roden die Bäume und bedrohen das Leben der Familien.

Die brasilianische Regierung reagiert nicht auf die Hilferufe der Indigenen, ihr 250.000 Hektar großes Territorium im Amazonasregenwald vor den Übergriffen und Plünderern zu schützen. Die Ureinwohner bitten daher alle Menschen rund um den Globus, an die verantwortlichen Politiker zu schreiben.

Fordern Sie die brasilianische Regierung auf, unverzüglich zu handeln und die Abholzung zu stoppen:

ZUR PETITION  >>

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

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Regenwald-Kauf Peru

Im peruanischen Amazonas-Regenwald will die Bevölkerung ihre Natur dauerhaft schützen. Mit dem Kauf von Urwald-Grundstücken wollen sie verhindern, dass eine Kakao-Firma immer mehr Regenwald für Plantagen rodet.

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Ali Enterprises Fire: 4 Years Without Help

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Join the Thunderclap
to #MakeKikPay

Dear Sylvia,

This weekend will mark the fourth anniversary of the deadliest fire in the history of the global garment industry. 

Hundreds of people were working inside the four-story Ali Enterprises factory in Karachi, Pakistan, when the fire started. Barred windows and blocked staircases prevented their escape. All told, 260 workers were killed in the blaze.

As a result of the fact that most apparel companies hide their suppliers, to date only one brand has been linked to the factory: German discount chain KiK.

Join the Thunderclap today to #MakeKikPay

„When my children knew that their father died in a factory fire, they are afraid to work in any factory… but I don’t have enough money to afford their education,“ said Shahida Parveen, the widow of Muhammad Akmal, who worked at Ali Enterprises. Some of the injured workers will never work again due to the serious injuries they sustained as a resut of jumping from second or third floor windows to save their lives. Many families lost their main bread-winner and are in dire need of long-term compensation.

After multiple years of active campaigning, apparel companies finally delivered on the minimum compensation needed for the victims of the Tazreen fire and the Rana Plaza building collapse in Bangladesh. But unfortunately the workers and families affected by the Ali Enterprises fire in Pakistan were nearly forgotten by industry stakeholders amidst these other horrific tragedies. On this fourth anniversary please join us in remembering and in standing up for corporate accountability.

Click here to call on KiK to pay up!

In solidarity,

Liana Foxvog

 

This email was sent by the International Labor Rights Forum.
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Ökologie: Sind Neonikotinoide schuld am Rückgang der Wildbienen?

http://www.spektrum.de/news/sind-neonikotinoide-schuld-am-rueckgang-der-wildbienen/1420247

Eine neue Studie bringt den Einsatz der Insektizide nun mit dem Bienenschwund in England in Verbindung.

Hummel auf Löwenzahn

© fotolia / photobars
(Ausschnitt)
Wissenschaftler um Ben Woodcock vom britischen Centre for Ecology and Hydrology sind auf einen Zusammenhang zwischen dem Rückgang der Wildbienen und dem Einsatz von Neonikotinoiden als Pflanzenschutzmittel in England gestoßen. Damit verdichten sich die Hinweise darauf, dass die umstrittenen Insektizide, die sich lange Zeit großer Beliebtheit erfreuten, um Schädlinge wie Blattläuse oder Käfer von Nutzpflanzen fernzuhalten, den Bestäubern tatsächlich empfindlich schaden könnten.

Die Forscher untersuchten zwischen 1994 und 2011 Veränderungen in der Verbreitung von 62 Wildbienenarten, die sich vom Nektar und Pollen des Raps (Brassica napus) ernähren. Dessen Samen werden seit 2002 in Großbritannien mit Neonikotinoiden behandelt. Ab diesem Zeitpunkt ging die Verbreitung der Bienen im Durchschnitt um rund 13 Prozent zurück – wobei die Abnahme bei Arten, die Rapspflanzen besonders regelmäßig besuchen, rund dreimal so stark war wie bei Spezies, die sich an einer ganzen Reihe verschiedener Pflanzen gütlich tun. Dieses Schicksal treffe etwa die Dunkle Erdhummel (Bombus terrestris), so die Forscher.

Die Analyse stützt damit nun erstmals auch im großen Maßstab die Befunde kleinerer Studien, bei denen Wissenschaftler verschiedene Bienenspezies im Labor untersuchten oder sich nur kleine Populationen über einen kurzen Zeitraum hinweg in freier Wildbahn anschauten. Diese Arbeiten kamen zu dem Ergebnis, dass Neonikotinoide offenbar zumindest für einige Arten schädliche Nebenwirkungen mit sich bringen könnten – und neben anderen Faktoren wie dem Klimawandel und dem fortschreitenden Verlust von Lebensraum dazu beitragen, dass die Bestäuber in vielen Regionen auf der Welt inzwischen auf dem Rückzug sind. Außerdem fanden Forscher schon Hinweise darauf, dass vor allem Hummeln mit Neonikotinoiden versetzten Nektar ganz besonders gerne zu mögen scheinen – und so besonders schnell Gefahr laufen, sich zu vergiften.

Als Reaktion auf diese Erkenntnisse beschränkte die Europäische Union bereits im Dezember 2013 vorübergehend die Verwendung mehrerer Neonikotinoide. Kritiker der Maßnahme wenden allerdings ein, dass die Nachweise einer Gefährdung der Bienen nach wie vor dürftig seien. So kann auch die neue Studie lediglich eine Korrelation, aber keinen kausalen Zusammenhang zwischen dem Einsatz der Insektizide und dem Rückgang der Bienen belegen.

© Spektrum.de

Der letzte EvB-Newsletter – auf dem Weg zu Public Eye !

Zur Webansicht

Public Eye – Globale Gerechtigkeit im Blick

Liebe Frau Li
Public Eye, das ist der Blick von jedem Einzelnen, jeder Einzelnen auf die Ungerechtigkeiten dieser Welt – und unser gemeinsame Wille, sich hier in der Schweiz für mehr globale Gerechtigkeit einzusetzen. Ab September führen wir unser langjähriges Erbe als Public Eye mit frischer Energie fort: mit Recherchen, politischem Lobbying und Kampagnen sorgen wir dafür, dass Schweizer Unternehmen und die Schweizer Politik ihre Verantwortung zur weltweiten Achtung der Menschenrechte wahrnehmen. Freuen Sie sich mit uns auf den Namenswechsel und eine exklusive neue Recherche, die wir ab Mitte September auf www.publiceye.ch veröffentlichen.
Keine Patente auf Pflanzen und Tiere
Danke allen, die unsere Petition „Keine Patente auf Leben und Tiere“ unterschrieben haben. Über 800‘000 Menschen aus ganz Europa haben unsere Forderung unterstützt. Ende Juni haben wir die Unterschriften dem Verwaltungsrats-Präsidenten der Europäischen Patentorganisation (EPO) in München übergeben. Die beeindruckende Zahl ist ein starkes Signal an die Politik: Sie muss endlich handeln und sich klar gegen Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen aussprechen. Die Position der Schweizer Behörden bleibt weiterhin offen: mehr dazu.
Für mehr Unternehmensverantwortung Gemäss einer neuen Umfrage unterstützen 92% der Schweizer Bevölkerung die Forderung der Konzernverantwortungs-Initiative. Sie finden, dass Schweizer Unternehmen verpflichtet werden sollen, zu überprüfen, ob ihre Tochterfirmen und ihre Zulieferer die Menschenrechte einhalten und Sorge zur Umwelt tragen. Mit einer gesetzlichen Sorgfaltsprüfungspflicht will die Konzernverantwortungs-Initiative einen entscheidenden Schritt in diese Richtung gehen. Der Weg dahin ist noch weit, aber die nächste Etappe steht fest: Wir sehen uns am 10. Oktober in Bern zur Einreichung der Initiative!
Die Schweizer Genusswoche  – Seit 16 Jahren wirbt die Schweizer Genusswoche für gutes, regionales und nachhaltiges Essen und will Neugier auf die Herkunft, die Herstellung und die Qualität unserer Nahrungsmittel wecken. Vom 15. – 25. September 2016 finden in der ganzen Schweiz Veranstaltungen statt, die für eine lokale, saisonale und nachhaltige Ernährung sensibilisieren. Als Partnerorganisation der Genusswoche empfehlen wir: hingehen und geniessen!
Initiative „Grüne Wirtschaft“ – Ziel der Initiative ist, den ökologischen Fussabdruck der Schweiz bis 2050 um zwei Drittel zu reduzieren. Durch den überdurchschnittlichen Verbrauch natürlicher Ressourcen in der Schweiz schaden wir der Umwelt und tragen zur weltweiten Ungerechtigkeit bei.  Denn die ärmsten Länder sind von den Folgen des Klimawandels besonders stark betroffen. Die Initiative will die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und der nachhaltigen Ressourcennutzung in der Verfassung verankern, um eine ökologischere, aber auch gerechtere Wirtschaftsweise zu fördern. Abstimmen am 25. September nicht vergessen!
Das war unser letzter Newsletter als Erklärung von Bern. Wir wechseln den Namen, unser Engagement aber bleibt dasselbe. Hinschauen, wo Wirtschaft und Politik Menschenrechte in Gefahr bringen, Missstände aufdecken und konkrete Lösungsvorschläge anbieten: Das ist das Erbe der Erklärung von Bern, welches Public Eye fortführt. Denn globale Gerechtigkeit beginnt bei uns.
Werden Sie Mitglied von Public Eye!
Für die EvB / Public Eye

Rebekka Köppel

Erklärung von Bern (EvB) | Postfach | Dienerstrasse 12 | 8021 Zürich | www.evb.ch

 

Les dernières nouvelles de « la DB » – en route vers « Public Eye » !

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« Public Eye », notre regard sur les injustices

Chère Madame Li
« Public Eye », c’est le regard que chacune et chacun d’entre nous porte sur les injustices, avec la volonté commune d’agir ici, en Suisse, pour un monde plus juste. C’est avec ce nom que nous poursuivrons dès septembre notre travail d’enquête, de plaidoyer et de campagne. Nous avons hâte d’insuffler une énergie nouvelle à notre travail de longue haleine pour une Suisse responsable ! Dès la mi-septembre, nous dévoilerons sur www.publiceye.ch une nouvelle enquête exclusive.
Quelques membres de la DB lors de notre assemblée générale 2016 © Mél Baierlé Photography
Pas de brevets sur les plantes et les animaux – Merci à toutes celles et ceux qui ont signé notre pétition contre le brevetage du vivant ! Nos revendications ont été largement soutenues dans toute l’Europe : 800 000 signatures ont finalement été remises au président du conseil d’administration de l’Organisation européenne des brevets en juin dernier. Ce chiffre détonant envoie un signal fort aux autorités politiques : elles doivent agir de toute urgence pour que de tels brevets ne soient plus délivrés. En Suisse, la position des autorités sur ce dossier reste ambigüe : en savoir plus.
L'initiative multinationales responsables sera déposée à Berne le 10 octobre 2016.
Pour des multinationales responsables – Selon un récent sondage, 92% de la population suisse pense qu’il faut obliger les sociétés helvétiques à contrôler si leurs filiales ou leurs fournisseurs respectent les droits humains et l’environnement à l’étranger. En inscrivant dans la loi un « devoir de diligence » des entreprises, l’initiative pour des multinationales responsable veut faire un pas déterminant dans cette direction. Le chemin est encore long, mais la prochaine étape est déjà connue : rendez-vous à Berne le 10 octobre pour déposer l’initiative !
Un apéritif lors de la Semaine du Goût 2015 © Siffert/weinweltfoto.ch
Près de chez vous en septembre : la Semaine du Goût – Promouvoir une nourriture « bonne, propre et juste », tel est l’objectif que poursuit chaque année la Semaine du Goût. La 16ème édition, dont la DB / Public Eye est partenaire, aura lieu du 15 au 25 septembre 2016. Au menu : de multiples événements dans toute la Suisse visant à sensibiliser le public à une alimentation locale, durable et responsable. En savoir plus.
Logo de l'initiative Economie verte
L’initiative « économie verte » vise à diviser par trois l’empreinte écologique de la Suisse d’ici à 2050. Notre consommation de ressources naturelles n’est pas seulement néfaste pour l’environnement, elle contribue aussi au maintien des inégalités. Car ce sont les pays pauvres qui subissent de plein fouet les conséquences du changement climatique. En inscrivant dans la loi les principes de l’économie circulaire, l’initiative veut initier un changement vers un modèle plus écologique, mais aussi plus juste.  N’oubliez pas d’aller voter le 25 septembre !
C’était notre dernière newsletter en tant que « Déclaration de Berne ». Nous changeons de nom, mais notre engagement reste le même. Regarder là où d’autres préféreraient que leurs activités restent dans l’ombre, dénoncer les méfaits et proposer des mesures concrètes pour y remédier : c’est la mission que poursuivra « Public Eye ». Avec vous, car nous sommes convaincus qu’ensemble, nous pouvons agir ici pour un monde plus juste.
Devenez membre de l’association
Merci de nous lire et de soutenir notre action !

Pour l’équipe de la DB / Public Eye,
Floriane Fischer

 Déclaration de Berne (DB) | Av. Charles-Dickens 4 | 1006 Lausanne | ladb.ch

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